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Free-Music-Friday: Red Princess

Red Princess

Heute wird der Free-Music-Friday märchenhaft, denn die russische Gothic-/Alternative-Rock-Band Red Princess erzählt uns auf ihrer jüngsten Single „About Red Riding Hood„, also vom Rotkäppchen.

2008 wurde die Band in Moskau gegründet und besteht aus Sängerin und Texterin Natasha, Gitarrist und Komponist Valery, Bassist Leonid und Drummer Sam. Gemeinsam kombinieren sie verschiedene moderne Rock-Stile wie Gothic, Industrial, Nu Metal, Alternative und Progressive Rock und haben vor der Single „About Red Riding Hood“ bereits eine Maxi-Single herausgebracht, die 4 Titel, darunter die russische Version von „About Red Riding Hood„, und 2 Remixe enthält.

Eine kleine aber feine Diskographie, die auf ein baldiges Album des Quartetts hoffen läßt.

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Free-Music-Friday: Ey Lou Flynn

Ey Lou Flynn

Heute ist der 11.11.11 – Martinstag und der Beginn der närrischen Zeit und Free-Music-Friday. Da stellen sich mir die Fragen, „Gibt es Creative-Commons-lizensierte Karnevalsmusik?“ und „Sollten die Musikpiraten nach den Weihnachts– und Kinderliedern nicht auch mal ein Buch mit gemeinfreien Karnevalsschlagern herausbringen?“ Das konnte ich in meiner wie immer viel zu kurzen Recherchezeit leider nicht herausfinden, aber meine heutige Empfehlung hat zumindest ein Laternenlied im Gepäck: Ey Lou Flynn.

„Hippiepunk“ nennt Ey Lou seine Musik, die er völlig im Alleingang produziert, eine Melange aus Funpunk, Indie-Rock und deutschem Schlager mit lustigen bis skurrilen Texten, teilweise mit ernstem Kern. Nach der EP „Delfintherapie“ (2008) veröffentlichte er im letzten Jahr sein Debüt-Album „Naja, ich hab‘ mein Bestes gegeben!„.

Das Album gibt es nicht nur als kostenlosen Download, sondern für 10 Euro auch als CD im Digipak mit umfangreichen Bonus-Material.

Beim Free! Music! Contest hat Ey Lou übrigens einen Hattrick geschafft, 2009, 2010 und 2011 gehörte er zu den Finalisten, die es auf die Sampler geschafft haben.

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Free-Music-Friday: Garmisch

Garmisch

Das schwedische Elektropop-Kollektiv Garmisch besteht aus den Musikern Charlotte Fagerlund, Stefan Bodetoft, Birgitta Persson, Charlotte Lundgren und Patrik Svensson und wurde 2004 unter dem Namen Garmisch Partenkirchen gegründet.

Im letzten Jahr erschien nach zwei EPs und einer digitalen Vorab-Single namens „Glimmer“ das Debüt-Album „Garmisch“ mit 10 wunderschönen Schweden-Indie-Pop-Songs. Garmisch wären damals also schon eine Erwähnung wert gewesen, die aus mir heute völlig unerklärlichen Gründen ausgeblieben ist. Nur gut, dass die Schweden sich kürzlich mit dem Re-Release ihrer EPs wieder in Erinnerung gebracht haben. „The EPs XE“ heißt das digitale Doppelalbum, das nicht nur die unter dem Namen Garmisch Partenkirchen beim seit 2007 leider nicht mehr aktiven Netlabel Go, Jukebox! veröffentlichten EPs “Black Paint EP” (2006) und “The Munich EP” (2006) enthält, sondern auch Remixe der Songs.

Album cover

Außerdem ist die digitale Maxi-Single „Facing The Sea“ (2010) erhältlich. Jeder, der ein Faible für schwedische Pop-Musik hat, wir sich die gleiche Frage stellen wie das Netlabel Blocsonic anläßlich der Veröffentlichung von „Glimmer„:

Everytime I come across incredible pop music from Sweden, I wonder if there’s something in the water that makes such a large of number of that nation’s songwriters and musicians have such a firm grasp on what it is that makes tasty pop music. Back in 2007 while putting together a netBloc release, I discovered another of these gifted Swedish groups…

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Free-Music-Friday: The Kyoto Connection

The Kyoto Connection

The Kyoto Connection sind aufmerksamen Beobachtern der Creative-Commons-Szene schon länger ein Begriff, das argentinische Elektro-Pop-Projekt zählte mit dem Song „Take On Me“ zu den Gewinnern des Free! Music! Contest 2010 und war ebenfalls im letzten Jahr mit „The Best Days Of My Life“ einige Monate in den Free Music Charts vertreten. Beide Titel stammten aus dem Album „No Headphones Required„.

Father | Son„, das erste Konzept-Album von The Kyoto Connection, ist am 15.10.2011 erschienen und führt uns auf eine musikalische Reise durch den Kreislauf des Lebens. Es beschreibt Momente und Gefühle wie Wachstum, Liebe, Hass und Mitgefühl und den Platz des Einzelnen in der Mitte des Universums, durch eingängige elektronische Klänge und fernöstliche Melodien.

Nach dem instrumentalen Intro „Entrance Into Nebula“ bekommen wir bei „Shine For The Rest Of Us“ die Stimme der neuen Sängerin Laura Lang zu hören. Das folgende „Growing Up“ ist für mich der beste Song des Albums, nach einem gesprochenen Intro kommt ein ruhiger Gesangspart von Laura, der von einem UpTempo-Violinen-Part abgelöst wird, bevor das Lied wieder ruhig ausklingt. In „Enter The Vortex“ kommen dann sphärische Klänge zu Tage, die uns durch den instrumentalen Song leiten.

In The Middle Of Somewhere“ wird wieder durch fernöstliche Elemente und Lauras Stimme dominiert. Das vorletzte Lied heißt „The Last Days Of A Samurai Soul„, bei dem ein schönes Piano zum Einsatz kommt und ethnische Percussions, die zusammen eine ruhige Stimmung vermitteln. Zum Abschluß darf Jesica Rubino, die auch für die Violine verantwortlich ist, die wunderschöne Ballade „Full Circle“ vortragen. Und als die letzen Worte „As father becomes the son, story is over, the circle is done“ gesprochen wurden, habe ich eine Gänsehaut bekommen.

Für das Songwriting war wieder der Kopf des Projektes, Facundo Arena, verantwortlich, der neben den bereits erwähnten Damen auch von Rodrigo Trado (Drums, Percussions, Programming) unterstützt wird.

Neben „Father | Son“ und „No Headphones Required“ sind auch noch die Alben „The First Voyage“ (2006), „The Second Voyage“ (2008) sowie die EP „Out of Japan“ (2009) unter CC by-nc-nd erhältlich.

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Free Music Charts Oktober 2011

free-music-chartsAm Montag war es wieder soweit, die Free Music Charts für den Monat Oktober 2011 wurden veröffentlicht. Für meine Band Lichtscheu ging es wieder aufwärts bis auf den zweiten Platz, den Spitzenplatz schnappte uns allerdings The Womb aus Australien weg. Dann können wir uns ja zumindest „Best German Act“ nennen, oder? 😉

Meine weiteren Favoriten sind auch noch dabei: Obsidian Shell (7.), Unwoman (8.), Kites (11.) und The Sunshine Factory (14.).

Für unser „Träum süß“ ist jetzt Bergfest, dreimal sind wir nun in den Free Music Charts vertreten gewesen, maximal dreimal können wir noch dranhängen, dann ist nach den Regeln Schluß.

Ich würde mich sehr freuen, wenn meine Leser dazu beitragen, dass wir auch im November eine gute Plazierung erreichen. Ihr dürft einmal pro Monat für bis zu 5 Bands stimmen. Ihr könnt euch die Sendung als Entscheidungshilfe jederzeit als Podcast anhören.