Schlagwort: free MP3

Free-Music-Friday: Obsidian Shell

Obsidian Shell

Die ungarische Band Obsidian Shell reiht sich in die Garde der Symphonic-Metal-Bands mit weiblichem Hauptgesang, verächtlich auch als „Trällerelsen-Metal“ bezeichnet, ein. Und da müssen sich Henrik Csató (Gitarre), GergÅ‘ Kiss (Bass) und Alexandra Urbán (Gesang) überhaupt nicht hinter Genre-Größen wie Within Temptation oder Nightwish verstecken, im Gegenteil finde ich die Stimme von Alexandra besser als bei manch bekannterer Band. Das hat die Band bisher auf 3 Veröffentichungen, alle unter Creative Commons by-nc-nd bei Jamendo erhältlich, unter Beweis gestellt.

Auf dem Erstingswerk „Elysia“ aus dem Jahr 2008 wurde noch in der Muttersprache gesungen. Musikalisch gibt es keine Überraschungen, zum wunderschön trällenden Gesang gesellen sich symphonische Keyboards, harte Metal-Gitarre und eine treibende Rhythmusabteilung.

Mit dem zweiten Album „Angelic Asylum“ wechselte Obsidian Shell 2010 zur englischen Lyric, ihrer musikalischen Linie blieben sie dagegen treu.

Evershade„, Album Nummer 3, steht für das Ende einer Ära, um einen Vergleich zu Nightwish („End Of An Era“) zu ziehen. Denn kurz nach der Veröffentlichung am 29.07.2011 stieg Bassist GergÅ‘ ohne Angabe von Gründen aus, wie Henrik bei Facebok mitteilte, kurz darauf verließ auch Sängerin Alexandra das Projekt.

Henrik, der alleine für die Musik verantwortlich zeichnet, hat bereits angekündigt, dass er eine neue Sängerin gefunden hat und stellt ein neues Abum von Obsidian Shell, wieder auf ungarisch, in Aussicht.

Der Song „Die With Me“ von Obsidian Shell ist eine der Neuvorstellungen der Free Music Charts im August 2011 bei Darkerradio.

Obsidian Shell im Netz: Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Soundcloud

Free-Music-Friday: N. U. C.

N.U.C.

N.U.C. ist ein Synth-Goth-Trio aus Bremen, das in der Genre-klassischen Besetzung Gitarre, Bass, Keyboards und Drumcomputer antritt. 2005 von Sunny (Bass) und Sipo (Gesang/Gitarre) gegründet und kurz darauf von Teddy (Keyboards) komplettiert, traten N.U.C. bereits ein Jahr später beim WGT in Leipzig auf und veröffentlichten ihr erstes Album „Schattentanz„. Wie die Bezeichnung Synth-Goth schon vermuten läßt, trifft hier Metal-Gitarre auf Keyboard-Fläche, ganz in der Traditon von Red Lorry Yellow Lorry, Clan Of Xymox oder auch Funhouse. Die Texte sind in deutsch und englisch gehalten und und werden mit angenehmer Stimme vorgetragen.

Ende 2007 erschien dann „Metamorph„, auf diesem Album entwickelten sich N.U.C. mehr in Richtung Synth-Rock/Electro-Pop a la Crüxshadows, die Gitarre rückt dafür mehr in den Hintergrund, was dem Charme der Musik allerdings keinen Abbruch tut, sondern die Kreativität des Trios unterstreicht.

Derzeit bereiten N.U.C. die nächste Veröffentlichung vor, Name und Playlist des Mini-Albums stehen bereits fest. Auch „Gotika“ wird kostenlos unter Creative Commons erhältlich sein.

N.U.C. im Netz: Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Twitter | Youtube

Neue EP von den Kites aus Sibirien

Neuen frischen Brit-Pop aus Sibirien liefern die Kites auf ihre neuen EP Catch The Moment. Am 15. Oktober 2010 habe ich die 4 Russen im Rahmen des Free-Music-Friday vorgestellt und war damals schon begeistert von ihrer Musik. Und ich kann euch sagen, die Jungs haben noch eine Schippe drauf gelegt, bleiben ihrem Stil zwischen Brit-Pop und Indie-Rock treu, aber klingen noch ausgereifter als auf den Vorgänger-EPs.

Wer von den bisherigen EPs begeistert war, für den besteht Downloadpflicht, aber jeder sollte hier mal ein Ohr riskieren.

Kites im Netz: Last.fm | Myspace | Twitter

Free-Music-Friday: Aldrin

Aldrin

Dem zweiten Mann auf dem Mond hat die italienische Band Aldrin den Namen entliehen. Wie um das zu unterstreichen, nannten sie ihre erste EP The Outstanding Tale of Buzz Aldrin (2009), die 4 Songs sind kostenlos bei Last.fm erhältlich. Aldrin machen Post-Rock, mit 2 Gitarren (Hendrick und Roberto), Bass (Massimiliano) und Schlagzeug (Marco) ansprechend arrangiert und meist instrumental vorgetragen.

2010 legt die Band ihr Debüt-Album La Roque nach, neben 2 Songs von der ersten EP sind dort 5 neue Stücke zu finden. Das Album wird unter Creative Commons über Jamendo vertrieben sowie über Bandcamp:

Seit letztem Monat ist nun das nächste Werk erhältlich, die EP Bene, deren Name Programm ist. Die Musik ist jetzt experimenteller als auf den Vorgängern und die 4 Songs haben eine Länge von 6:40 Minuten bis 9:10 Minuten. Beziehen kann man die EP ebenfalls bei Jamendo oder Bandcamp:

Aldrin im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Twitter