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Blogparade: Musik des Jahres 2010

Eine nette Blogparade habe ich bei 49 Suns entdeckt. Der beste Song, das beste Album und das beste Konzert des Jahres 2010 sollen gebloggt werden. Los geht’s:

Der beste Song 2010:

Am allerallermeisten hat mich ein Lied von Johnny Foreigner begeistert, das das Trio als kostenlosen Download verschenkt hat: „Who, With Who And What I’ve Got„, ein Song, der mir gleich zwei Blogeinträge wert war. 🙂

Das beste Album 2010:

Nach langer Ãœberlegung habe ich mich für das Album des Indietronica-Duos Gahzed entschieden, „We’ll Turn Into Gold“ (feat. Entertainment For The Braindead). Auch hierüber hatte ich gebloggt.

Bestes Konzert 2010:

Ich habe überhaupt nur ein Konzert besucht und das auch nur, weil ich selbst im Vorprogramm aufgetreten bin. Für derartige Fälle erlauben die Spielregeln auch Live-Alben und -DVDs. Hier fällt meine Wahl auf die Live-EP „Live At The Konzerthaus Dortmund“ von Get Well Soon, die kostenlos als Download erhältlich ist. Leider habe ich mich erst spät im Jahr mit diesem großartigen Musiker näher befaßt, nämlich durch die 3Sat-Doku „Aufnahmezustand“ am 18. Dezember, sonst wäre das Album „Vexations“ wohlmöglich auch hier genannt worden.

Wer sich auch an dieser Blogparade beteiligen möchte, hat noch bis zum 09.01.2011 um 23.59 Uhr Gelegenheit dazu.

Gahzed (feat. Entertainment For The Braindead) – We’ll Turn Into Gold LP

Julia Kotowski (alias Entertainment For The Braindead) hat bei Facebook von ihrer Zusammenarbeit mit dem Duo Gahzed berichtet, die in dem Album „We’ll Turn Into Gold“ mündete. Nach dem ersten Höreindruck kann ich mich dem Infotext des Netlabels iD.EOLOGY nur vollumfänglich anschließen:

„Als Gahzed verhelfen die beiden Ãœberlebenden des Untergangs der Vorzeige-Indietronic-Combo Monomatik mit ihrem ersten Album auf iD.EOLOGY dem Ideal des unsicheren, schüchternen Anti-Helden zu neuem Glanz. Gekonnt verweben sie musikalische Einflüsse aus Hippiesound, Independent-Pop und New Wave zu melancholischen und sentimentalen, eingängigen und mitreißenden Songs voller Gefühl, Schmerz und Authentizität. Wenn dann auch noch Julia Kotowski alias Entertainment for the Braindead einige der Stücke mit ihrer ätherischen und verführerischen Stimme veredelt, wird es nicht nur für diejenigen, die schon immer das Demo-Tape dem durchgestylten Produkt vorgezogen haben, schwer, diesem ganz speziellen Charme der Kombination aus elektronischen Beats und elektrischen Gitarren nicht zu erliegen.“

Die Musik steht nicht ausdrücklich unter einer Creative-Commons-Lizenz, darf aber unter ähnlichen Bedingungen vervielfältigt, weitergegeben und aufgeführt werden. Den Download (MP3 und OGG) sowie einen Stream findet ihr auf der Labelseite.