Schlagworte: Industrial

04_Jukka_Zitting_Four_cc_by

Musikalischer Adventskalender 2015 Tür 4

Den Song hinter dem vierten Türchen habe ich erst gestern in einer Spotify-Playlist entdeckt, die ich abonniert habe: The White Road von der italienischen Synth-Pop-/Industrial-Band Vitrea. Deren letztes Album Songs Of Glass erschien vor fast einem Jahr, am 14.12.2014 und steht unter der Lizenz CC by-nc-nd.

Vitrea im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Soundcloud

(Beitragsbild: Four cc by Jukka Zitting)

Thank Goth It's 6:66am!

Thank Goth It’s Friday!

Visciera

Free-Music-Friday: Visciera – Sisu

Bisher hat mein Konzept des Free-Music-Friday es vorgesehen, dass ich eine Band nur einmal vorstelle. Das soll jetzt aber vorbei sein, denn es gibt durchaus Künstler, die nicht nur gute Musik machen, sondern auch noch an Creative Commons festhalten. Florian Cziesla aus Berlin ist so ein Künstler. Die beiden ersten EPs, die er unter dem Namen Visciera veröffentlichte, habe ich am 14.09.2012 vorgestellt.

Anderthalb Jahre später, im März 2014 folgte ein Song namens Tension der sehr experimentell ist und hauptsächlich aus Rhythmus und tropfendem Wasser besteht.

Am 17. Mai 2015 erschien das Debut-Album Sisu. Auffälligste Neuerung ist der Gesang. Die Musik ist nicht mehr ganz so experimentell, aber noch immer weit vom Mainstream entfernt. Nine Inch Nails kommen mir wieder in den Sinn, wenn ich mir die 11 Songs anhöre. Da gab es ja letzte Woche schon Parallelen und Trent Reznor, Kopf der Nine Inch Nails, konnte kürzlich, am 17. Mai, seinen 50. Geburtstag feiern. Doch zurück zu Visciera:

Wer ein offenes Ohr für experimentelle Elektro-Klänge hat, wird bei Sisu auf seine Kosten kommen.

Um seine Musik zu vermarkten hat Flo sein eigenes Label gegründet, Rageroom Records. Veröffentlichungen anderer Künstler plant er jedoch nicht. Außerdem ist er Mitglied in der alternativen Verwertungsgesellschaft Cultural Commons Collecting Society (C3S). Alle Werke von Visciera stehen unter der Lizenz CC by-nc-sa.

Visciera im Netz: Bandcamp | Facebook | Free Music Archive | Last.fm | Soundcloud | Youtube

Tkivo

Free-Music-Friday: Tkivo

Tkivo (zu deutsch: Gewebe) heißt das Projekt des Kroaten Karlo Vukovic. Er läßt insbesondere Freunde elektronischer Klänge aufhorchen, sofern diese auf Bands wie Nine Inch Nails oder Depeche Mode stehen. Seit 2009 besteht Tkivo, 2011 gab es das erste Lebenszeiten in Gestalt des Demo-Albums Susret. Es folgte 2013 die Single Pornset (Fucking In Russia), die Karlo für einen Soundtrack komponiert hatte, der Song wurde allerdings nicht genommen. Kurz darauf wurde dann die EP Emotions Assembled veröffentlicht. Die 6 Instrumentals haben ebenfalls Soundtrack-Charakter.

Mit dem ersten Longplayer Drowning Islands kommt der Gesang in die Musik und Tkivo schlägt den bereits beschriebenen Weg in Richtung NIN und DM ein. Die 13 Lieder verbreiten eine düstere melancholische Stimmung, auch wenn sie zum Teil sehr unterschiedlich sind. Die Palette reicht von Dark Ambient bis zum experimentellen Industrial-Rock.

Das neueste Werk ist die Vorabsingle des kommenden Albums. Sie trägt den Titel In Everything und beinhaltet neben dem Titeltrack den Song Here To Remind You. In Everything würde sich auch gut als Tankflächenfüller auf jeder Gothic-Party eignen.

Alle Veröffentlichungen von Tkivo stehen unter der Lizenz CC by-nc-sa. Neben den eigenen Sachen gibt es bei Soundcloud auch einige Remixe und Cover-Versionen.

Tkivo im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Soundcloud | Twitter | Youtube

Ghostlights

Ghostlights – Forest of Lights

Über die britische Dark-Rock-Formation Last July habe ich 2013 schon kurz berichtet. Zu der Zeit war der gebürtige Australier Sam Morrison als Gitarrist eingestiegen. Nun, keine zwei Jahre später, ist der Multiinstrumentalist wieder weiter – und zurück in die Heimat – gezogen und hat mit der Sängerin und Violinistin Katrina Andariel das Duo Ghostlights gebildet.

Am 16.03.2015 erschien die Debut-EP „Forest of Lights“ bei Bandcamp unter der Lizenz CC by-sa. Der Download ist wahlweise kostenlos oder für einen selbst bestimmten Betrag möglich.

Unterstützt wurden Morrison und Andariel bei den Ausnahmen von ehemaligen Weggefährten aus den Bands Last July und Voices Of Masada. Die Musik lässt sich mit Dark-Wave/Industrial beschreiben, wobei die 5 Songs eher ruhig und atmosphärisch gehalten sind.

Ghostlights im Netz: Bandcamp | Facebook | Reverbnation | YouTube