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Free-Music-Friday: The Search

Wenn dieser Artikel erscheint, bin ich auf dem Weg zum M’Era Luna nach Hildesheim und sehr wahrscheinlich werde ich die CD „Saturnine Songs“ der schwedischen Post-Punk-Band The Search im Gepäck haben. Das Album aus dem Jahr 2008 ist nämlich zur Zeit für nur 1 Euro Mindestpreis bei Bandcamp erhältlich – wohl gemerkt als CD. Da ich ihren wunderschönen Song „Age Of The Hermit“ von der afmusic-Labelcompilation „Quintessence 2009 – 2011“ kenne und sehr mag, war es klar, dass ich zugreife mußte. Der Download allein ist übrigens kostenlos möglich, das Album steht unter der Lizenz CC by-nc-nd.

Wer mit mir zusammen in den Achtzigern seine musikalische Sozialisation mit Bands wie The Chameleons, The Church, The Sound und nicht zu vergessen Joy Division und The Cure genossen hat, der wird auch an The Search Gefallen finden.

Die Band wurde 1999 als The Silverslut gegründet und 2003 in The Search umbenannt. Heute besteht sie aus Razmig Tekeyan (Gitarre, Gesang), Sebastian Sehr (Gitarre), Viktor Thylwe (Bass) und Per Tholander (Drums).

Alle bisherigen Veröffentlichungen von The Search sind mit Ausnahme des letzten Albums „Staying Alive in a Country Industrialized“ unter Creative Commons lizensiert. Sieben Alben sind seit 2004 entstanden, dazu kommt noch eine 2011 erschiene Zusammenstellung der 6 EPs, die in den Jahren 200 bis 2002 als The Silverslut aufgenommen wurden.

The Search im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Reverbnation

Free-Music-Friday: adamned.age

Hanne Adam wurde 1977 in Hamburg geboren und sammelte dort ihre ersten musikalischen Erfahrungen als Schlagzeugerin und Gitarristen verschiedener Bands. 2007 siedelte sie nach Berlin-Mitte um, wo sie als freischaffende Web- und Grafikdesignerin tätig ist, außerdem macht sie auch Filme und schreibt Gedichte. Musik macht sie unter dem Projektnamen adamned.age. Während sie beim Grafikdesign klare Vorstellungen vor Augen hat, ist bei der Musik eher der Weg das Ziel. Das Schlagzeug hat sie dabei schon längst durch Computerrechnik ersetzt, ihre rhythmischen Fähigkeiten kommen allerdings noch immer deutlich zum Tragen. Dazu setzt sie allerdings auch noch akustische Instrumente wie Gitarren und Cajon ein.

Ihr neuestes Werk hat sie ihrer Wahlheimat gewidmet, die Hauptstadt mit ihrer Geschichte ist für Hanne eine starke Inspiration. Auf Transit Berlin tritt dies auch durch die Bezeichnung vieler der 18 Tracks hervor. Da finden wir „Die geteilte Stadt„, „Am Spreeufer“ oder „Alexanderplatz„. Und immer wieder verarbeitet sie instrumental die DDR-Vergangenheit der Hauptstadt, denn Musik ist ihre emotionale Art sich auszudrücken, im Gegensatz zu ihren grafischen Tätigkeitsfeldern, wie sie 2011 in einem Podcast verriet.

Discografie:

Photosphaere (2008)
Cendrè (2008)
Eiskind (2008)
Tard dans la nuit (2009)
Nicht-Ort (2009)
Thousand yard-stare (2009)
Whiteout (2009)
Fragile (2010)
After the rain (2011)
Streets made of grey (2011)
Transit Berlin (2013)

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Sky Larkin bringen neues Album „Motto“ heraus

Lange war es still um die Indie-Rock-Band Sky Larkin aus Leeds/England und doch ist einiges mehr oder weniger unbemerkt passiert. Nach der Veröffentlichung ihres zweiten Album „Kaleide“ im Jahr 2010 und der darauf folgenden Tour schloss sich Sängerin und Gitarristin Katie Harkin 2011 der Band Wild Beasts als Live-Keyboarderin an und ging auf Welttournee (28 Länder in 20 Monaten). Im Januar 2012 verließ Bassist Doug Adams die Band und wurde durch Sam Pryor ersetzt. Außerdem wuchs die Band dank Nile Marr (Gitarre) zum Quartett an.

Im Mai 2013 wurde die erste Single aus dem dritte Album veröffentlicht, was völlig an mir vorbei ging, Single und Album heißen „Motto„:

Nun habe ich aber die Ankündigung gelesen, dass das neue Album am 16.09.2013 bei Wichita Recordings erscheinen wird. Eine Woche vorher, wird es die zweite Single „Loom“ geben, die man sich schon mal bei Soundcloud anhören kann:

Die beiden neuen Songs klingen sehr vielversprechend und unverkennbar Sky Larkin. „Motto“ geht trotz einiger bekannter Elemente in Richtung Post-Punk und „Loom“ entpuppt sich als wunderschönes Indie-Rock-Stück.

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