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Zoe.Leela bei RBLLN.TV

ZOE.LEELA: „Natürlich muß die GEMA ihr verschissenes System loswerden“

Creative-Commons-Ikone ZOE.LEELA findet markige Worte über die GEMA im Interview mit motor.de.

Natürlich muss sich die GEMA reformieren und ihr verschissenes, altes und verkrustetes System loswerden und endlich aufhören sich auf dem uralten Vereinsrecht auszuruhen. Und natürlich wäre es auch von Vorteil, wenn gerade die, die du gerade angesprochen hast, dementsprechend ihren Arsch hochkriegen würden. Aber eigentlich geht es auch viel simpler, denn statt sich über die GEMA zu ärgern und dabei unnötig Energien zu verschwenden, sollte man einfach Alternativen schaffen, so wie wir das gerade tun. Ich glaube das ist letzen Endes viel wichtiger in dieser ganzen Debatte. Dieses Aufklärungsdefizit muss behoben werden. Letztlich sollte sich die Gesellschaft doch freuen über die unbegrenzten Möglichkeiten und Freiheiten, die einem das Internet und das digitale Zeitalter an sich bieten. Diese Tatsache muss verbreitet werden. Die Leute müssen einfach erfahren, was möglich ist.

Intesessant sind in diesem Zusammenhang auch ihre „4 Thesen zur GEMA„.

ZOE.LEELA hat gerade ihr Debüt-Album „Digital Guiltvia Motor Music (Rent a Record Company/rough trade) unter Creative Commons veröffentlicht.

(Foto: TOMPiGS)

Come On, Zoe.LeelA

Zoe.Leela

Es gibt was Neues von Zoe.LeelA, zwar läßt das für den 04.11.2011 angekündigte erste Full-Length-Album der jungen Berlinerin, „Digital Guilt„, noch länger auf sich warten, doch es gibt schon mal die erste Single-Auskopplung, „Come On„, als kostenlosen Download unter Creative Commons. Dazu gibt es auch einen Video-Clip, der vor wenigen Wochen im Berliner Wahlkampf gedreht sein dürfte, wir die gelegentlich auftauchenden Wahlplakate vermuten lassen:

DirektZoe

Das Album soll dann am 17.02.2012 unter Creative Commons veröffentlicht werden, dabei wird Zoe nicht nur vom Kölner Netlabel rec72 unterstützt, bei dem 2009 die EP „Queendom Come“ erschienen ist, sondern auch von Tim Renners Motor Music.

Der Titel des Albums ist schon als Statement zu Zoes Verständnis von der digitalen Welt zu verstehen. „Haben wir die Informationsüberflutung überhaupt noch unter Kontrolle oder werden wir kontrolliert? Stellt uns die real-digitale Gesellschaft vor eine dauernde Bringschuld? Kämpfen wir nicht mittlerweile mit den Herausforderungen einer nachtragenden Welt, die nichts, aber auch gar nichts vergisst? „Actions are visible“ lautet eine Zeile in ZOE.LEELAs Song Come On.“ erklärt uns die Presseinfo und führt zur Musik aus: „Druckvoller Drum & Bass, treibende Grooves, Jazzfetzen, Dub-Fragmente, mitreißende Melodien und eine immer wieder sehr persönliche, ergreifende Stimme machen die Musik aufwühlend und körperlich. Dabei fällt auf, mit welcher Selbstverständlichkeit ZOE.LEELA sich unterschiedlichste Stile einverleibt, mit Vielseitigkeit spielt. Von Swing über Hip Hop bis zum Jazz – die Künstlerin scheint alle Genres souverän zu beherrschen.“

Ein großer Online-Versender nimmt bereits Vorbestellungen für die physische Ausgabe von Digital Guilt entgegen und in der Zwischenzeit kann man gut „Queendom Come“ nochmal hervorkramen, an „Destroy She Says“ habe ich mich zum Beispiel noch nicht satt gehört..

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