Nichts ist unmöglich


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Mehr Handball in deutschen Weblogs! Heute bekam ich ein eindeutiges Zeichen, das den Start der Handball-Bundesliga, pardon, der Toyota-Handball-Bundesliga – der japanische Autokonzern hat die Namensrechte der stärksten Liga der Welt für 2 Jahre gekauft und dafür 2 Mio. Euro bezahlt – ankündigt: Der sh:z hat seiner heutigen Ausgabe der Schleswiger Nachrichten das SG-Magazin beigelegt, mit allen Informationen über die SG Flensburg-Handewitt und die anderen Bundesligisten. Der Werbeslogan des Liga-Sponsors, „nichts ist unmöglich“, könnte für einige Teams gut als Saison-Motto dienen, auch für die Flensburger, die sich zwar, dort wo es Not tat, verstärkt haben, es bleibt aber abzuwarten, ob die Neuzugänge die bestehenden Lücken schließen können. Der Abgang von Jokke Boldsen (AaB Aalborg) z. B. wiegt schwer wie der Traktor selbst und der junge Thomas Mogensen ist zwar mit GOG Svendborg TGI dänischer Meister geworden, aber noch kein Spielmacher von internationalem Format. Sein Kontrahent im dänischen Finale, Torwart Dane Sijan (Viborg HK) somit dänischer Vize-Meister, hat gegen den Schatten von SG-Urgestein Jan Holpert (Karriereende) auch keine leichte Aufgabe. Die beiden isländischen Linkshänder Alexander Peterson und Einar Holmgeirson (beide vom TV Grosswallstadt) sind zwar echte Verstärkungen, allerdings ist aktuell mal wieder die linke Seite mit Blazenko Lackovic (immer noch das Knie) und Frank von Behren (Mittelhandbruch) von Verletzungen geplagt. Søren Stryger hingegen ist auf dem besten Weg in die Sportinvalidität, wie Mannschaftsarzt Hauke Mommsen auf der Saisoneröffnungspressekonferenz zwischen den Zeilen bekannt gab. Sehr schade um den sympathischen Rechtsaussen.

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