Die Degrees aus den dunklen Wäldern Schwedens sind wieder da. Nach ihren 3 EPs. “PT. I“, “PT. II” (beide 2009 erschienen) und “PT. III” (2010) haben Mikael Jacobson und Rikard Folke am vergangenen Dienstag das Album “Dream On Dreamy” veröffentlicht.
Schnell wird klar, dass der Albumtitel Programm ist, denn es erwartet den interiesserten Hörer ein wunderbar verträumter Indie-Pop, der an Love & Rockets (”The Great Big Void”) oder New Order (der ganze Rest) erinnert. Dazu gibt es eine anständige Prise Dream-Pop mit Shoegaze, fertig ist der musikalische Schwedenhappen à la Degrees.
Wie schon der Vorgänger wurde auch “Dream On Dreamy” bei af-music veröffentlicht und ist im dortigen MP3-Shop käuflich zu erwerben, außerdem kostenlos bei Jamendo oder Bandcamp (”Name your price”). Ferner gibt es eine auf 100 handnummerierte Exemplare limitierte Aflage von CD-Rs, die über Bandcamp vertrieben werden.
Die schwarz/weiss-Szenen wurden von unserem visuellen Team Silke und Sascha (Drehbuch, Kamers, Regie, Schnitt) mit Hauptdarstellerin Alex gedreht, die Band kam an einem sonnigen Mai-Samstag dazu.
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Das Trio Blends wurde 2009 in der argentinischen Stadt Rosario von Diego Guglielmone, Alexis Ocampo, Iván Brito gegründet. Als Einflüsse für ihren Post-Punk/Inde-Rock geben die Drei Joy Division, die Pixies und The Rapture an. Wieviel davon tatsächlich in ihre Musik einfließt, kann man auf der Anfang 2010 erschienenen Debut-EP, die den gleichen Namen wie die Band trägt, hören.
Bei Bandcamp gibt es immerhin 3 der 4 Songs zum kostenlosen Download, aber auch verschiedenen Netlabels haben sich der Blends angenommen, unter anderem BFW Recordings, wo die EP am 25.04.2011 unter Creative Commons veröffentlicht wurde.
Anfang dieses Jahres ist eine weitere EP mit 6 vielversprechenden Instrumental-Demos erschienen, auf die hoffentlich bald ein Album folgt.
(Das ist natürlich eine Coverversion von “Love Will Tear Us Apart” von Joy Division, die deutsche Version wurde ursprünglich 1984 von Veronika Fischer interpretiert.)
Paul Lisak & After The Ice sind ein Trio aus London/England, das aus Paul Lisak (Gesang, Gitarre), Hamzah Bashir-Khan (Bass) und Tomek Stawarz (Drums) besteht. Sie beschreiben ihre Musik selbst als die Kombination eines “eklektischen Schmelztiegels von Klanglandschaften, eines Strudels von rotierenden Ideen und innovativen Inkarnationen, die herrlich harmonische, dicht gepackte Indie-Rock-Songs liefern, immer angetrieben durch die Stimme von Pauls Gitarre”.
In der Tat ist das melodische Gitarrespiel des Autodidakten, der auch noch malt, sehr schön anzuhören, seine Gesangsstimme erinnert mich zeitweise an Ray Garvey oder Ray Wilson. Seit 11.03.2011 ist die zweite EP der Band, “Commence” über Jamendo kostenlos unter der Creative-Commons-Lizenz by-nc-sa erhältlich.
Heute will ich gar nicht viele Worte über die Free-Music-Empfehlung der Woche machen, einerseits aus zeitlichen Gründen, aber andererseits auch weil es nicht viele Informationen über Spell 336 im Netz gibt. Aber die Musik steht ja sowieso im Vordergrund und diesbezüglich geht es mal wieder in die Richtung Dreampop/Shoegaze.