Monat: November 2013

Free-Music-Friday: Black Math

Black Math“ erinnert mich an meine Schulzeit, da haben ich in Mathe auch meist schwarz gesehen. ūüėČ Hier geht es aber um eine Band dieses Namens aus Chicago, die allerdings seit 2011 nicht mehr in der Form aktiv ist. Vor ihrer Trennung schenkte – im wahrsten Sinne des Wortes – uns das Trio vier Ver√ɬ∂ffentlichungen, die im Free Music Archive der Nachwelt erhalten blieben.

Das erste Album – „Black Math“ betitelt – h√ɬ§lt 11 ein – bis h√ɬ∂chstens drei Minuten lange Songs bereit, die im Gro√ÉŇłen und Ganzen am Ehesten dem Cold Wave zugeordnet werden k√ɬ∂nnen, mit Shoegaze-Elementen.

Die zweite Ver√ɬ∂ffentlichung war die EP „Phantom Power„, deren drei St√ɬľcke mehr in die Shoegaze-Richtung gehen.

Es folgte die Single „For you„, bei der der Shoegaze-Charakter erhalten blieb, doch die Gitarren wurden vom Synthesizer in den Hintergrund gedr√ɬ§ngt.

Counterfeit Unrealities“ m√ɬ∂chte ich als das Meisterst√ɬľck der Band bezeichnen, das gleichzeitig der Schlu√ÉŇłpunkt ist. Hier stimmt einfach alles, der verhallte Gesang, mal m√ɬ§nnlich, mal weiblich, mal im Duett, ebensolche Gitarren, flauschige Keyboard-Teppiche. Drum-Machine und irgendwo soll auch ein Cello sein, vermutlich auch verhallt. ūüôā

Leider ist die letzte EP nur knapp 12:30 Minuten lang, so h√ɬ§tten sie noch ein wenig weiter machen k√ɬ∂nnen. Andereseits soll man ja aufh√ɬ∂ren, wenn es am Sch√ɬ∂nsten ist, insofern haben es Black Math richtig gemacht und mir bleibt nur der tiefe Dank f√ɬľr ihre Musik.

Black Math im Netz: Facebook | Last.fm | Myspace | Soundcloud

Birdeatsbaby: Endspurt beim Crowdfunding von „The Bullet Within“

Die gro√ÉŇłartigen Birdeatsbaby aus Brighton brauchen noch Unterst√ɬľtzung beim Crowdfunding ihres neuen Albums „The Bullet Within„, das bis Donnerstag l√ɬ§uft. Ab Freitag ist das Quartett dann mit Coppelius auf Deutschland-Tour.

06.12.2013 (Fr) Hameln – Sumpfblume
07.12.2013 (Sa) Gera – Comma
08.12.2013 (So) Köln РLuxor

Vorher – am 05.12. – sind Birdeatsbaby noch f√ɬľr einen exklusiven Gig in Merzdorf (Brandenburg) zu Gast.

Musikalisch sind Birdeatsbaby im Dark Cabaret angesiedelt, also grob in die Richtung Dresden Dolls und Amanda Palmer. Mit einer Coverversion von „The Killing Type“ haben sie es sogar in die Tumblr-Blogs von Amanda Palmer und Neil Gaiman geschafft.

Den Vorl√ɬ§ufer des neue Albums, „Feast Of Hammers“ (2012) gibt es bei Jamendo als kostenlosen 192kbs-MP3-Download unter Creative Commons by-nc-sa.

Birdeatsbaby im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Reverbnation | Twitter | YouTube

Free-Music-Friday: The Spin Wires

Das Trio Tyson Prince (Gitarre/Gesang), RJ Porter (Bass/Gesang) und Joe Grasso (Drums) aus Buffalo (USA) wandelt als The Spin Wires auf den Spuren von Bands wie Franz Ferdinand, The Black Keys und The Arctic Monkeys.

Mit ihrer selbstbetitelten EP, die sie Ende September im Eigenvertrieb und unter Creative Commons ver√ɬ∂ffentlicht haben, treten sie aus den Schatten der erw√ɬ§hnten Reverenzkapellen. Die 7 Songs gehen ins Ohr und in die Beine, was gleich mit dem Opener „Girls Like You“ klargestellt wird. Der Titel des zweiten St√ɬľcks „Should I Dance Or Should I Die“ ist daher auch nur als rhetorische Frage zu verstehen, nat√ɬľrlich mu√ÉŇł getanzt werden!

Neben der EP, die bei Bandcamp als Download 7 US-$ kostet sowie f√ɬľr 12 US-$ als limitierte CD erh√ɬ§ltlich ist, gibt es einen sogenannten The Spin Wires Sampler, der kostenlos herunterzuladen ist und neben zwei Songs der EP („Ignite„, „Girls Like You„) drei Coverersionen im Pop-Punk-Rock-Gewand enth√ɬ§lt, n√ɬ§mlich „I Love It (I Don’t Care)“ (Icona Pop), „We Can’t Stop“ (Miley Cyrus) und „Applause“ (Lady Gaga). Au√ÉŇłerdem gibt es eine instrumentale Version der EP, die ausdr√ɬľcklich f√ɬľr die Verwendung in Computerspielen, Videos und anderen Medien gedacht ist. Auch die instrumentale EP ist als kostenloser Download bei Bandcamp zu haben.

Das sich The Spin Wires trotz Jura-Studiums nicht sehr ernst nehmen, beweisen sie in ihren Videos, besonders in denen zu den Cover-Versionen.

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