Monat: Juni 2014

Free-Music-Friday: The Nightchild

Eine Band, die schon länger zu meinen Favoriten zählt, die ich aber bisher nur kurz zur Free! Music! Week! 2011 vorgestellt hatte, ist the NIGHTCHILD. Das Duo aus der Ukraine hat bereits Ende 2013 zum 10-jährigen Bandjubiläum eine Art Best-Of-Compilation mit dem Titel „Ten Years In The Night“ herausgegeben. Die Besonderheit daran ist, dass die Trackliste von Fans zusammengestellt wurde und die 15 Songs von Alexey „Nightchild A.“ Nikitchenko (Gesang, Gitarre, Keyboards) und Olga „Holy Cat“ Kireeva (Bass) neu arrangiert und mit Hilfe einiger Gastmusiker aufgenommen wurden. Das Album steht unter der Lizenz CC by-nc-sa und ist bei Bandcamp kostenlos als Download erhältlich.

Und the NIGHTCHILD haben keine Angst weiterzumachen, wie sie mit dem am 30. Mai veröffentlichten Album „I’m Not Afraid Of This“ klarstellen. 12 neue Songs mit teilweise hohem Ohrwurmfaktor erfreuen die schwarzen Herzen und Seelen, denn eine gewisse Affinität zu Gothic-Rock, Post-Punk und Batcave sollte man schon haben. Allerdings ist die Musik nicht so schwergängig, so dass auch Freunde weniger düsterer Rock-Musik auf ihre Kosten kommen.

Das Album ist beim Netlabel Cold Insanity Music als kostenloser Download (192 kB/s) erhältlich sowie in allen bekannten Download-Stores.

Am 22. Juni 2014 habe the NIGHTCHILD bekannt gegeben, dass der vier Alben und drei Singles umfassende Backkatalog remastert wurde und zu reduzierten Preisen bei Bandcamp angeboten wird. Die Singles gibt es sogar kostenlos.

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Free-Music-Friday: Malanima

Malanima ist eine Band aus Italien, auf die mich Axel vom Webzine Sakona aufmerksam gemacht hat. Am 01.06.2014 erschien das Debütalbum „Mondi Dissociati“ (CC by-nc-sa), auf dem das Trio eine sehr interessante Mischung aus Gothic-Rock, Post-Punk, Dark- und Coldwave bis hin zum Neo-Folk und sogar folkloristische Elemente präsentiert, irgendwo zwischen Clan Of Xymox und Christian Death.

Auch wenn größtenteils Synthieklänge, wummernde Bassläufe und melodiöse Gitarrenriffs vorherrschen, hat Malanima intrumentell besonderes zu bieten. Als Tieffrequenzerzeuger kommen nämlich akustische und elektrische Kontrabässe zum Einsatz sowie als Melodieinstrument neben der herkömmlichen Gitarren auch die Baǧlama, eine türkische Langhalslaute. Ferner sind eine Sitar und ein Akkordeon in einzelnen Songs zu hören. Gesanglich werden wir von einer schönen dunklen Männerstimme verwöhnt, die Texte auf Italienisch, Deutsch, Englisch und Französisch vorträgt. „Mondi Dissociati“ ist ein abwechselungsreiches Album, dass jeden Freund dunklerer Klänge begeistern wird.

Malanima sind auch auf dem kürzlich erschienen und kostenlos erhältlichen italienischen Joy-Division-Tribute-Sampler „3.5 Decades“ vertreten.

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Free-Music-Friday: Pharaohs And Kings

Pharaohs And Kings nennen sich drei junge Wiener, die seit 2013 gemeinsam Musik machen. Dominik Linder, Lukas Wratschko und Gregor Sauer haben am 26.05.2014 ihre erste EP „Homeward“ veröffentlicht, das bei Bandcamp als kostenloser Download unter der Lizenz Creative Commons by erhältlich ist.

Regelmäßige Leser wissen, dass ich ein Fable für Shoegazer habe und daher spricht mich auch die Musik der Pharaohs And Kings an. Sie bewegt sich nämlich zwischen zwischen Alternative, Post-Rock und Dream-Pop und wird getragen von melancholischen Gitarrenriffs und der sanften Gesangsstimme, aufgelockert durch teilweise recht experimentelle Instrumentalparts.

Wer morgen, am 14.06.2014, zufällig in Wien ist, der kann sich das Trio zusammen mit den weiteren Bands Sexores (Barcelona) und Vague (Wien) im Shelter live ansehen.

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