Monat: April 2015

Forever Still – Save Me EP (Name Your Price)

Die dänischen Gothic-Metaller Forever Still um Sängerin Maja Schønning verschenken ihre neue EP „Save Me„:

Wer auf Musik von Lacuna Coil, Evanescence oder Within Temptation steht, der sollte sich die EP nicht entgehen lassen.

Daneben gibt es weiterhin die Scars EP (2014) sowie die Songs Scars (2014) und Awake The Fire (2015) als „Name Your Price“-Angebot.

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Free-Music-Friday: Japanese Large

Wer den Free-Music-Friday schon länger verfolgt, dem ist das schwedische Netlabel 23 Seconds durch die Veröffentlichungen von Azoora, The Big Sleep In Search of Hades, Emerald Park, Danish Daycare, The Womb und Simon Waldram schon ein Begriff.

Die letzte Veröffentlichung von 23 Seconds stammt von der Band Japanese Large aus Phoenix/Arizona und wird uns als Band mit Vorliebe für das Vermischen von musikalischen Genres, analogen Keyboards, Gitarren mit F-Löchern (also Halbakustisch), Verstärker von Vox und Orange, großartigen Schlagzeugern und unseren weiten blauen Himmel. Eine Band ist es aber auch nicht richtig, sondern eher ein Project des Sängers und Gitarristen Jon Partelow, der mit unterschiedlichen Musikern zusammenarbeitet. Die EP Superpositioned ist unter Mithilfe von Matt Rickard entstanden und beinhaltet 8 instrumentale Indie-Pop/Electronica-Songs, die auch mit Dream-Pop- oder Trip-Hop-Elementen daherkommen. Vermischung von musikalischen Genres eben.

Die EP gibt es kostenlos unter Creative Commons by-nc-sa bei Archive.org, Soundcloud und Bandcamp. Außerdem ist die Debüt-EP „Miles Away“ erhältlich sowie die „Found EP„. Schließlich gibt es auch noch eine EP, die in Zusammenarbeit mit dem eingangs erwähnten Projekt Azoora entstanden ist.

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salvation AMP – Earth We Walk Upon

Klassischer Einstieg in ein Album-Review: Fast drei Jahre lang mussten die Fans von salvation AMP auf den Nachfolger des Debut-Albums Hidden Faces warten, nun ist es endlich soweit, seit gestern ist Earth We Walk Upon via Bandcamp erhältlich. Die CD inkl. Download kostet 12 Euro (oder freiwillig mehr), wer nur den Download möchte, zahlt 8 Euro (oder freiwillig mehr).

Musikalischer Hauptbestandteil von salvation AMP ist auch auf Earth We Walk Upon die filigrane und effektvolle Gitarrenarbeit von Christ-Ian, der sich an seinen alten Helden The Sisters Of Mercy (zu „First And Last And Always“-Zeiten) und The Chameleons orientiert. Schon im instrumentalen Opener (I Am The Flood) gibt es eine mehrstimmige Kostprobe davon. Ab Mother Talk kommt dann das zweite prägende Element dazu, Christ-Ians düster-melancholischer Gesang, der uns durch die restlichen acht Songs führt. Die Rhythmusfraktion Caveman (Bass) und Steve Leafs (Drums) trägt allerdings auch einen nicht unwesentlichen Teil zum gut gelungenen Album bei. Von flott (Oxygen, Prince Of Silence) bis getragen (Mother Talk, Anachron, Way, Earth We Walk Upon, These Days) beherrschen salvation AMP alle Facetten des klassischen Gothic-Rock, wobei die gemächlichere Gangart überwiegt. Dadurch wird Earth We Walk Upon ein wunderschönes melancholisches Gothic-Album.

salvation AMP haben trotz aller Reminiszenz eine starke Eigenständigkeit und sind auch live ein besonderes energiereiches Erlebnis. Als echte Independent-Band haben sie nicht nur das Album in Eigenregie erstellt, sondern veranstalten auch ein Reihe von regionalen Mini-Festivals selbst, zu denen sie stets weitere tolle, auch internationale Bands einladen, wie das Gothic Fest auf der Burg Sternberg, das im September zum vierten Mal stattfinden wird und worüber ich bereits hier berichtet hatte.

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Free-Music-Friday: Condemnatus

Massentauglich ist es sicher nicht, was David Eliel Bocanegra Michel unter dem Namen Condemnatus musikalisch abliefert, doch für Anhänger der schwarzen Szene – wie mich z. B. – klingt es ganz wunderbar. Düstere Klänge liefert der Mexikaner ab, meist instrumental und minimalistisch arrangiert. Hauptinstrument ist das Klavier, welches nur in wenigen Liedern durch Streicher unterstützt wird. Der Opener des Albums, das den Titel Briefe des Todes trägt, Valley Of Nowhere, ist das einzige Lied, bei dem wir seine Stimme hören. Es erinnert mich an Sopor Aeternus And The Ensemble Of Shadows und Garden Of Delight. Des weiteren fällt eine Nähe zu frühen Werken von Lacrimosa auf, die ja in Mexiko sehr bliebt sein sollen.

Das Album steht unter der Lizenz CC by-nc-nd und ist kostenlos als Download bei Bandcamp erhältlich.