Thank Goth It’s Friday!
æon sable – Algorithm of None (Dying Motion) (2012)
Zwei Jahre ist es schon her, dass ich ein ganzes Label zum Free-Music-Friday präsentiert habe. Damals feierte Bad Panda Records sein Einjähriges und heute gibt es wieder einen Jubilar in der Netlabel-Szene: rec72. Das Label wurde vor 5 Jahren vom Kölner Marco Medkour gegründet und hat seitdem 50 Alben und EPs unter Creative Commons veröffentlicht. Wenn man möchte, kann man die Musik als „Electronica“ zusammenfassen, Marco selbst sieht sich aber nicht so festgelegt und kann sich für eine ganze Reihe von Genres wie IDM, Acid, Electronica begeistern. Nebenbei ist er auch als Videokünstler tätig und macht für viele seiner Veröffentlichungen Akustikfilme.
Der bekannteste Name im rec72-Portfolio ist sicherlich Zoe Leela, die mittlerweile zu einer Ikone der CC-Musikszene avanciert ist und nicht zuletzt im Zusammenhang mit der C3S gern zu Interviews oder Diskussionsrunden eingeladen wird.
Zoe Leela ist auf der Compilation, die anläßlich des Jubiläums unter dem Motto “Still CCycho After All These Years†veröffentlicht wurde, nicht vertreten, aber Marco hat 8 seiner Electronica-Künstler mit jeweils 2 Songs zusammengestellt:
01. Radio Scotvoid – Push N Pull
02. Pandacetamol – Don’t go near the water
03. Nisei23 – The final days of the Space Cowboys
04. Deef – Auf der Pack
05. Lofiuser – Then to a log
06. Eigenheimer – Moodswing Mixtape
07. Bitbasic – Good barn
08. Small Colin – Sign within
09. Nisei23 – Anima
10. Lofiuser – District 65
11. Eigenheimer – Hold hands while riding a bike
12. Pandacetamol – Boxing bare
13. Small Colin – Racking
14. Bitbasic – Bad barn
15. Radio Scotvoid – Slimeball vomit
16. Deef – Die today
Hier ist ein kurzer Teaser des Albums, das in voller Länge auf der Netlabel-Seite heruntergeladen werden kann.
Gute Unterhaltung und auf die nächsten 5 Jahre rec72! Wer tiefere Einblicke in Leben und Arbeiten von Marco Medkour erhalten möchte, der kann sich den Tonmagnet-Potcast Nr. 13 anhören, in dem er über 2 Stunden Rede und Antwort stand.
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Dazu muß ich jetzt nicht viel schreiben:
JOY DIVISION
8 February 1980
University of London Union
Mastered in November 2012 by Analog Loyalist, from Duncan Haysom’s master recording
01 Dead Souls
02 Glass
03 A Means To An End
04 Twenty Four Hours
05 Passover
06 Insight
07 Colony
08 These Days
09 Love Will Tear Us Apart
10 Isolation
11 – encore break –
12 The Eternal
13 Digital
Zu bekommen als FLAC-Dateien (also verlustfrei) bei Analog Loyalist, der die Originalaufnahmen neu gemastert hat.
Ghostfog meldete sich im Oktober mit seinem zweiten Album zurück, dass die Fortsetzung des Debüts „Frightnights [under haunted stars] – bad night stories by Seetha Rao“ bildet und folgerichtig mit „Frightnights [under haunted stars] II (Bad Night Stories by Seetha Rao“ betitelt ist.
In 12 Episoden besingt die Mainzer Sängerin Seetha Rao erneut ihre „Bad Night Stories“, in denen sie ihre persönlichen Erlebnisse und Alpträume verarbeitet. Begleitet wird sie von den Dark-Electro-Klängen des Soundtüftlers Ghostfog, die von atmosphärischem Synth-Wave bis zu harten Industrial-Sounds variieren.
„Frightnights [under haunted stars] II (Bad Night Stories by Seetha Rao“ ist unter Creative Commons BY-NC-SA erschienen, eine kostenlose MP3-Ausgabe mit 192 kb gibt es beim Netlabel afmusic und Archive.org, dort auch als ogg-Dateien.
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