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Free-Music-Friday: Sputnik Booster

Es gibt Zeitgenossen, die aus nostalgischen Gründen ihren ersten Heimcomputer bis heute in Ehren halten, oftmals handelt es sich dabei um einen Commodore C-64. Und es gibt solche, die mit diesen altertümlichen Gerätschaften heute noch Musik machen, obwohl doch die moderne Technik viel mehr möglich macht. Einer dieser Musiker ist der Augsburger Oliver Kraus alias Sputnik Booster, der 2003 seinen ersten Song veröffentlicht hatte: Eine Coverversion des Punkklassikers „Bullenschweine“ der Hamburger Band Slime, instrumental mit C-64 produziert.

2004 erschien das erste Album „better living through 8-bit technology“ als 3-Zoll-CDR mit 7 Titeln (inkl. „Bullenschweine“) beim retinascan-Label, 2006 folgte „Assembly_Road“ mit 12 Songs ebenda. Die vorerst letzte Veröffentlichung war „Robot Science„, das 2008 beim französischen Netlabel Da! Heard It unter CC BY-NC-ND das Licht der Welt erblickte.

Sputnik Booster ist auch live zu erleben und wird dabei von The Future Posers unterstützt, das sind Freunde der Band, die in Roboter-Kostümen für die Bühnenshow sorgen, wovon man sich gleich morgen, am 09.06.2012, beim Im Grünen Festival im oberbayrischen Kirchanschöring überzeugen könnte oder am 23.06.2012 in Günzburg (Stadtfest) und am 14.07.2012 in München (Kafe Kult)

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Free-Music-Friday: You Me Tree

Heute gibt es zum Free-Music-Friday das selbstbetitelte Debut-Album der in London beheimateten Nu-Folk-Band You Me Tree, das am 18.05.2012 erschienen ist (CC BY-NC-SA).

You Me Tree – die Band – besteht aus Rob Warren (Gesang, Gitarre), Adam Lucas (Gitarre, Harmonika, Banjo), Andrew Sleigh (Bass) und Jonny Brierley (Schlagzeug). Der Engländer Rob und der Neuseeländer Adam hatten sich als Straßenmusiker in Barcelona kennengelernt und Jahre später in SÜdengland wiedergetroffen. Dort beschlossen die zwei Singer/Songwriter, sich niederzulassen und gemeinsam mit Andrew und Jonny als You Me Tree – die Band – You Me Tree – das Album – aufzunehmen:

You Me Tree verbinden Singer/Songwriter-Tradition mit modernem Indie-Rock, was schon ein Blick in die Liste der musikalische Einflüsse zeigt, in der sich Bob Dylan, Johnny Cash und Leonard Cohen mit Bon Hiver und Noah And The Whale aneinander reihen.

Ein Musikvideo gibt es auch, der Song „The Race“ ist allerdings nicht auf dem Debut-Album enthalten. Vielleicht gibt es ja bald einen Nachfolger?

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Free-Music-Friday: Terbutalina

Hostien für alle“ versprechen die spanischen Punk-Rocker von Terbutalina auf ihrer gestern veröffentlichten EP „Hostias Para Todos„. Trotz der spanischen Texte fühle ich mich an Die Goldenen Zitronen erinnert und im Stile der Ramones verwenden die 5 Musiker den Bandnamen als Familiennamen: Migui Terbutalino (Gesang, Gitarre), Mon Terbutalino (Gitarre, Gesang), Samu Terbutalino (Bass, Gesang), Brais Terbutalino (Keyboards, Gesang) und Carlos Terbutalino (Schlagzeug).

Weil 6 der 7 Songs ganz genretypisch die 2-Minuten-Grenze nicht überschreiten – nur „Eu mato por ti“ bringt es auf stolze 2:03 Minuten, sollte man sich auch gleich das Vorgängeralbum „Broncodilatador“ dazuholen, das im September 2011 erschienen ist und immerhin 15 weitere Songs beinhaltet.

Freunde des gepflegten Punk-Rocks werden bei Terbutalina garantiert auf ihre Kosten kommen, Überraschungen kann man allerdings nicht erwarten.

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Free-Music-Friday: Violeta Päivänkakkara

Bei der jungen Musikerin Violeta Päivänkakkara (Jahrgang 1992) haben wir es mit dem finnischen Pendant von Entertainment For The Braindead zu tun. Wie Julia Kotowski spielt auch Violeta zahlreiche Instrumente und Klangerzeuger wie Gitarre, Klavier und Glockenspiel selbst und vermischt Akustik und Elektronik zu einem stimmungsvollen melancholischen und teilweise experimentellen Ambient-Folk-Pop.

Seit November 2011 hat Violeta bereits 15 Einzeltitel unter Creative Commons BY-NC-ND bei Bandcamp zum kostenlosen Download bereit gestellt und in dieser Woche ist unter gleicher Lizenz ihre erste EP Kuu mit 5 Songs beim spanischen Netlabel La Gramola erschienen, sie lebt schließlich abwechselnd in Barcelona und ihrer Heimatstadt Helsinki.

Violetas Musik ist sicher nicht massenkompatibel, aber dafür persönlich und ehrlich und wird daher auch hierzulande ihre Fans finden.

Violeta Päivänkakkara im Netz: Bandcamp | Facebook | Free Music Archive | Last.fm | Vimeo

Free-Music-Friday: Madslo

Der Free-Music-Friday ist für mich immer eine gute Gelegenheit, über den musikalischen Tellerrand zu blicken. Meistens stelle ich ja doch Musik aus meinen bevorzugten Genres vor, aber immer wieder treffe ich bei meinen Recherchen auf Sachen, bei denen ich spontan denke: Ja, das kann man auch gut hören.

So erging es mir beim kanadischen Trip-Hop-Musiker Madslo, dessen Album „Violence“ ich beim Netlabel Dusted Wax gefunden habe. Dort wurde es gestern unter CC BY-NC-ND veröffentlicht, es ist aber tatsächlich bereits 4 Jahre alt. „Violence“ bringt 10 Instrumental-Tracks, die aus teilweise recht düsteren elektronischen Klängen und treibenden Rythmen bestehen, garniert mit Film-Samples.

Ansonsten gibt es leider kaum Informationen über Madslo, nur das, was auf seiner Soundcloud-Seite zu lesen ist und das ist nicht viel. Dort hat er aber zumindest ein baldiges Sequel angekündigt.

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