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Free-Music-Friday: Mizuki’s Last Chance

Reilly Brown aus dem schottischen Dunfermline macht bereits seit 4 Jahren als Mizuki’s Last Chance Musik, aber erst seit letztem Jahr auf einem semi-professionellen Level. Sein Hauptinstrument ist der Laptop, mit dem er seine elektronischen Klangwelten zwischen Dubstep, Chiptune und Drum’n’Bass kreiert.

Im April 2011 erschien seine EP „Tactical Assault“ beim Netlabel Housefly unter Creative Commons BY-ND und bereits im November 2011 legte er die EP „Holy Bleep“ (CC BY-SA) nach, die bei Bandcamp heruntergeladen werden kann („Name your price“ ohne Minimum).

Der dritte Streich folgte am letzten Mittwoch in Gestalt der EP „Broke As Funk“ (CC BY-SA), die ebenfalls bei Bandcamp kostenlos oder gegen eine Spende erhältlich ist.

Mizuki’s Last Chance im Netz: Bandcamp | Facebook | Myspace | Soundcloud | Youtube

Free-Music-Friday: The Red Sterns

The Red Sterns aus Kiew/Ukraine wurden bei Jamendo als die osteuropäische Ausgabe der White Stripes bezeichnet und ich möchte noch The Subways nachreichen, an die mich die Stimme von Multiinstrumentalist Max Tovstyi stellenweise erinnert, der zusammen mit Olga Shevchenko das Bluesrock-Duo bildet. Die Schlagzeugerin ist bereits die 7. Besetzung an den Sticks.

Weitere hörbare Einflüsse sind beispielsweise Jimi Hendrix, Iggy Pop und The Who. 2011 haben The Red Sterns bei Jamendo ihre The Red Sterns EP (CC BY-SA) sowie die The Red Sterns LP (CC BY-NC-SA) veröffentlicht. Auch wenn manchmal der Blues etwas arg durchgeht, so bieten The Red Sterns einen schönen Garagen-Rock.

The Red Sterns im Netz: Jamendo

Free-Music-Friday: The Dead Souls

Heute kann ich mal wieder eine vielversprechende Post-Punk-Band präsentieren: The Dead Souls. Etienne Goldberg (Gesang, Gitarren, Programmierung) und Kevin Shames (Bass, Keyboards), ursprünglich aus Puerto Rico stammend und mittlerweile in den USA beheimatet, gründeten die nach einem Song von Joy Division benannte Band im Jahre 2008.

Musikalisch gehören The Dead Souls zu den Bands, die zwar deutliche Referenzen an Vorgänger wie Love Like Blood, Christian Death oder The Chameleons aufweisen, dabei allerdings durchaus eigenständig und zeitgemäß klingen.

Nach der ersten EP namens „Desire“ (2010), die für 5 US-$ bei Bandcamp erhältlich ist. wurde die 2011 nachgelegte EP Ambition im Januar 2012 wiederveröffentlicht (Zorch Factory Records, CC BY-NC-ND 3.0) und ist als kostenloser Download auch bei Bandcamp zu haben.

Ende 2011 erschien dann noch die digitale Single „My Obscure Illusions„, die zwar kostenlos bei Bandcamp heruntergeladen werde kann, allerdings ohne Hinweis auf eine CC-Lizensierung.

The Dead Souls im Netz: Bandcamp | Myspace

Free-Music-Friday: One Buck Music

Zu der Entstehung der belgischen Band One Buck Music gibt es eine nette Legende: Jedes Quartal treffen sich 5 Männer und werfen einen Dollar in eine Holzkiste. Warum sie das tun, ist ein Geheimnis, aber solange wie dieses Ritual besteht, machen sie den ganzen Tag Musik und nehmen eine Reihe eigener Songs auf.

Diese Songs können sich durchaus hören lassen, und zwar auf den bisher erschienenen Alben „Serendipity“ (CC by-nc-sa) und „Exploring The Poles“ (CC by-sa), versprühen zwar einen 80er Jahre Charme, haben aber teilweise echten Ohrwurm-Charakter, wozu unter anderem wunderschöne New-Wave-Gitarrenriffs und eingängige Gesangsmelodien beitragen.

Der 80er-Tough kommt nicht von ungefähr, denn ihre erste Schaffensphase hatten Filip (Gesang, Keyboards, Gitarre), Peter (Keyboards), Joost (Gitarren), Erik (Drums und Percussions) und Roel (Bass) von 1981 bis 1989. Erst 2002 wurden die Instrumente wieder entstaubt und in Betrieb genommen. Zum Glück, muß ich sagen, denn es sind wirklich einige Perlen im Repertoire von One Buck Music zu finden, wobei mir „Exploring The Poles“ einen Ticken besser gefällt als der Vorgänger, aber entscheidet selbst:

Und wem die Musik einen Buck wert ist, der kann bei Jamendo ein paar Euro für One Buck Music spenden.

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Free-Music-Friday: Willis Drummond

Viel zu sagen gibt es über die spanische Band Willis Drummond nicht, sie kommen aus dem Baskenland, singen in Euskara (baskisch) und sind dem Alternative Rock zuzuordnen. Als Einflüsse fallen Namen wie Fugazi, AC/DC oder Dead Kennedys und dazwischen bewegen sich die 4 Musiker Jurgi Ekiza (Gitarre und Gesang), Rafa (Gitarre), Xan Bidegain (Bass) und Felix (Schlagzeug) auch.

2007 trat die ein Jahr zuvor gegründete Band mit dem selbstproduzierten Album „Anthology“ in Erscheinung. Wären die Texte in englischer Sprache verfaßt worden, hätte das Debüt auch im Seattle der 1990er Jahre entstanden sein können. Der Nachfolger „Willis Drummond„, 2009 beim Netlabel Bidehuts veröffentlicht, kommt dagegen Punk-Rockiger daher, in Richtung Bad Religion. 2011 erschien mit „Istanteak“ das bisher letzte Album von Willis Drummond, welches die ganze Bandbreite des Alternative Rocks aufbietet.

Alle 3 Alben sind als kostenlose Downloads bei Bandcamp erhältlich (lizensiert unter CC by-nc-sa), dazu noch das Live-Album „Zuzenezkoak #2“ (2010, Bidehunts).

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