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Free-Music-Friday: CORIN

Corin

Heiko Münster ist Sänger einer Gothic-Rock-Band namens The Murderous Mistake und da die Band ihre Werke nicht unter Creative Commons lizensiert, wäre das alleine noch nicht erwähnenswert am Free-Music-Friday. Aber er hat noch eine „Spielwiese“, wie er selbst sein Projekt CORIN bezeichnet und dort veröffentlicht er seine Musik bei Jamendo.

Auch wenn Heiko in der Selbstbeschreibung jeden Anspruch auf „hochauflösende Qualitäten, Design und Werbemaschinerie“ verneint, können sich die Ergebnisse dennoch hören lassen. Stilistisch kann man die Musik als Elektro-Pop einordnen, mit Einflüssen von Future-Pop, Minimal, Folk und Industrial. Zwei Alben sind in diesem Jahr bei Jamendo hochgeladen worden, „Dreamland„, ursprünglich bereits 1998 erschienen, und „Darkness Against Light„, das ebenfalls ältere Songs enthält. Aber da Musik zeitlos ist, steht dem kostenlosen Hörgenuß nichts im Wege.

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Free-Music-Friday: The Freak Fandango Orchestra

The Freak Fandango Orchestra

Bekanntlich wird der Monat Dezember musikalisch von weihnachtlichen Klängen dominiert. Wer dem so gar nichts abgewinnen kann oder hin und wieder etwas Abwechslung sucht, dem empfehle ich heute eine Band, die dort her kommt, wohin viele Landsleute in diesen Tagen dem Weihnachtstrubel entfliehen, aus Spanien, genauer aus Barcelona. Die Rede ist von The Freak Fandango Orchestra.

Die Band wurde 2007 gegründet und besteht aktuell aus den Mitgliedern David (Schlagzeug), Jürgen (Gitarre und Gesang), Xavi (Bass), Alfonso (Violine), Noe (Akkordeon), Vitto (Saxophon) ud Armin (Trompete). An der Instrumentiertung kann man vielleicht schon erkennen, um schnöden Rock geht es dem Septett nicht, ihre Welt ist der Gypsy-Folk. Das darf man sich jetzt aber nicht wie die freie Ausgabe der Gypsy Kings vorstellen, denn The Freak Fandango Orchestra neigen auch zum Ska-Punk und Polka.

Love, Death And A Drunken Monkey“ und „Tales Of A Dead Fish“ heißen die bisher bei Jamendo erschienen Alben, dazu die Single „The Hug„, das reicht für gut eine Stunde gute-Laune-Musik gegen Weihnachtsstreß oder triste Winter-Stimmung.

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Free-Music-Friday: Wonderland

Wonderland

Der Zufall wollte es, dass mir nach Red Princess gleich die nächste russische Band mit märchenhaftem Bezug über den Weg gelaufen ist: Wonderland aus Ischewsk. Dieser Name ist recht beliebt in Musikerkreisen, was das Zusammentragen von Informationen erschwert hat, zusätzlich zu den sprachlichen Barrieren, denn außerhalb ihrer Heimat haben Wonderland bisher kaum Beachtung gefunden. Völlig zu Unrecht, wie ich finde, deshalb ändert sich das jetzt auch mit diesem Free-Music-Friday-Artikel.

Musikalisch orientieren sich Wonderland am Brit-Pop und Alternative-Rock, hörbare Einflüsse sind The Smiths, R.E.M. oder Radiohead. Leider liegt zur Zeit nur eine knapp 15 Minuten lange EP mit dem Namen „If You Not Going To Born“ vor, die mit 4 Liedern bestückt ist und unter der Creative-Commons-Lizenz by-sa bei Jamendo erhältlich ist. Ihr dürft die Songs also sogar kommerziell nutzen, wenn ihr den Urheber nennt. Bearbeitungen wären unter dieser Bedingung auch möglich, wenn ihr das neue Werk ebenfalls unter CC stellt.

Mich hat die Band spontan begeistert, weshalb ich sehr hoffe, dass bald mehr von Wonderland zu hören ist.

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Free-Music-Friday: Red Princess

Red Princess

Heute wird der Free-Music-Friday märchenhaft, denn die russische Gothic-/Alternative-Rock-Band Red Princess erzählt uns auf ihrer jüngsten Single „About Red Riding Hood„, also vom Rotkäppchen.

2008 wurde die Band in Moskau gegründet und besteht aus Sängerin und Texterin Natasha, Gitarrist und Komponist Valery, Bassist Leonid und Drummer Sam. Gemeinsam kombinieren sie verschiedene moderne Rock-Stile wie Gothic, Industrial, Nu Metal, Alternative und Progressive Rock und haben vor der Single „About Red Riding Hood“ bereits eine Maxi-Single herausgebracht, die 4 Titel, darunter die russische Version von „About Red Riding Hood„, und 2 Remixe enthält.

Eine kleine aber feine Diskographie, die auf ein baldiges Album des Quartetts hoffen läßt.

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Free-Music-Friday: Ey Lou Flynn

Ey Lou Flynn

Heute ist der 11.11.11 – Martinstag und der Beginn der närrischen Zeit und Free-Music-Friday. Da stellen sich mir die Fragen, „Gibt es Creative-Commons-lizensierte Karnevalsmusik?“ und „Sollten die Musikpiraten nach den Weihnachts– und Kinderliedern nicht auch mal ein Buch mit gemeinfreien Karnevalsschlagern herausbringen?“ Das konnte ich in meiner wie immer viel zu kurzen Recherchezeit leider nicht herausfinden, aber meine heutige Empfehlung hat zumindest ein Laternenlied im Gepäck: Ey Lou Flynn.

„Hippiepunk“ nennt Ey Lou seine Musik, die er völlig im Alleingang produziert, eine Melange aus Funpunk, Indie-Rock und deutschem Schlager mit lustigen bis skurrilen Texten, teilweise mit ernstem Kern. Nach der EP „Delfintherapie“ (2008) veröffentlichte er im letzten Jahr sein Debüt-Album „Naja, ich hab‘ mein Bestes gegeben!„.

Das Album gibt es nicht nur als kostenlosen Download, sondern für 10 Euro auch als CD im Digipak mit umfangreichen Bonus-Material.

Beim Free! Music! Contest hat Ey Lou übrigens einen Hattrick geschafft, 2009, 2010 und 2011 gehörte er zu den Finalisten, die es auf die Sampler geschafft haben.

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