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Free-Music-Friday: Garmisch

Garmisch

Das schwedische Elektropop-Kollektiv Garmisch besteht aus den Musikern Charlotte Fagerlund, Stefan Bodetoft, Birgitta Persson, Charlotte Lundgren und Patrik Svensson und wurde 2004 unter dem Namen Garmisch Partenkirchen gegründet.

Im letzten Jahr erschien nach zwei EPs und einer digitalen Vorab-Single namens „Glimmer“ das Debüt-Album „Garmisch“ mit 10 wunderschönen Schweden-Indie-Pop-Songs. Garmisch wären damals also schon eine Erwähnung wert gewesen, die aus mir heute völlig unerklärlichen Gründen ausgeblieben ist. Nur gut, dass die Schweden sich kürzlich mit dem Re-Release ihrer EPs wieder in Erinnerung gebracht haben. „The EPs XE“ heißt das digitale Doppelalbum, das nicht nur die unter dem Namen Garmisch Partenkirchen beim seit 2007 leider nicht mehr aktiven Netlabel Go, Jukebox! veröffentlichten EPs “Black Paint EP” (2006) und “The Munich EP” (2006) enthält, sondern auch Remixe der Songs.

Album cover

Außerdem ist die digitale Maxi-Single „Facing The Sea“ (2010) erhältlich. Jeder, der ein Faible für schwedische Pop-Musik hat, wir sich die gleiche Frage stellen wie das Netlabel Blocsonic anläßlich der Veröffentlichung von „Glimmer„:

Everytime I come across incredible pop music from Sweden, I wonder if there’s something in the water that makes such a large of number of that nation’s songwriters and musicians have such a firm grasp on what it is that makes tasty pop music. Back in 2007 while putting together a netBloc release, I discovered another of these gifted Swedish groups…

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Free-Music-Friday: The Kyoto Connection

The Kyoto Connection

The Kyoto Connection sind aufmerksamen Beobachtern der Creative-Commons-Szene schon länger ein Begriff, das argentinische Elektro-Pop-Projekt zählte mit dem Song „Take On Me“ zu den Gewinnern des Free! Music! Contest 2010 und war ebenfalls im letzten Jahr mit „The Best Days Of My Life“ einige Monate in den Free Music Charts vertreten. Beide Titel stammten aus dem Album „No Headphones Required„.

Father | Son„, das erste Konzept-Album von The Kyoto Connection, ist am 15.10.2011 erschienen und führt uns auf eine musikalische Reise durch den Kreislauf des Lebens. Es beschreibt Momente und Gefühle wie Wachstum, Liebe, Hass und Mitgefühl und den Platz des Einzelnen in der Mitte des Universums, durch eingängige elektronische Klänge und fernöstliche Melodien.

Nach dem instrumentalen Intro „Entrance Into Nebula“ bekommen wir bei „Shine For The Rest Of Us“ die Stimme der neuen Sängerin Laura Lang zu hören. Das folgende „Growing Up“ ist für mich der beste Song des Albums, nach einem gesprochenen Intro kommt ein ruhiger Gesangspart von Laura, der von einem UpTempo-Violinen-Part abgelöst wird, bevor das Lied wieder ruhig ausklingt. In „Enter The Vortex“ kommen dann sphärische Klänge zu Tage, die uns durch den instrumentalen Song leiten.

In The Middle Of Somewhere“ wird wieder durch fernöstliche Elemente und Lauras Stimme dominiert. Das vorletzte Lied heißt „The Last Days Of A Samurai Soul„, bei dem ein schönes Piano zum Einsatz kommt und ethnische Percussions, die zusammen eine ruhige Stimmung vermitteln. Zum Abschluß darf Jesica Rubino, die auch für die Violine verantwortlich ist, die wunderschöne Ballade „Full Circle“ vortragen. Und als die letzen Worte „As father becomes the son, story is over, the circle is done“ gesprochen wurden, habe ich eine Gänsehaut bekommen.

Für das Songwriting war wieder der Kopf des Projektes, Facundo Arena, verantwortlich, der neben den bereits erwähnten Damen auch von Rodrigo Trado (Drums, Percussions, Programming) unterstützt wird.

Neben „Father | Son“ und „No Headphones Required“ sind auch noch die Alben „The First Voyage“ (2006), „The Second Voyage“ (2008) sowie die EP „Out of Japan“ (2009) unter CC by-nc-nd erhältlich.

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Free-Music-Friday: Unwoman

Wenn Amanda Palmer über Twitter eine junge Musikerin empfiehlt, kann man ruhig mal einen Blick und ein Ohr riskieren. Optisch paßt Unwoman sehr gut zu Amanda allerdings ist das Hauptinstrument von Erica Mulkey nicht das E-Piano – obwohl sie auch das erlernt hat – sondern das Cello. Dazu mixt sie Synthie-Pop und Goth-Elemente zu einem stimmungsvollen Dark Wave.

Sieben Alben hat Unwoman seit 2002 herausgebracht, wobei das letzte Werk unter dem Titel „Uncovered Volume 1“ durchweg Coverversionen z. B. von Joy Division, Madonna, Front 242, Michael Jackson, Nine Inch Nails und Tori Amos enthält und daher nicht unter Creative Commons steht. Ihre eigenen Stücke lizensiert sie aber unter CC by-nc-sa.

Alle Veröffentlichungen sind als Download bei Bandcamp erhältlich, manche auch als aufwändig gestaltete CD(R)s. Unwoman hat nicht nur das Potenzial, in der Gothic- und Steampunk-Szene einzuschlagen, sondern mit ihren gefühlvollen Songs auch darüber hinaus viele Fans zu gewinnen.

Aktuell läuft noch bis zum 25.10.2011 eine Aktion bei Kickstarter mit der Unwoman Geld für die Produktion einer Video-Dokumentation sammelt, die im Januar 2012 erscheinen soll und von ihrer gerade abgeschlossenen Tour mit Auftritten in Portland und bei der Steamcon III in Seattle handeln wird.

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Free-Music-Friday: Friedlich Chiller

Friedlich Chiller

Friedlich Chiller aus München ist eine One-Man-Band 2.0 und gehört zu den Gewinnern des Free! Music! Contest 2011. In dem Zusammenhang ist er auch einer der Künstler, die für die Rechnung der Gema an die Musikpiraten „verantwortlich“ sind, weil die große Verwertungsgesellschaft einer Namensverwechselung aufgesessen ist. Das soll uns aber nicht von der Musik ablenken, die Andreas Herr, so sein bürgerlicher Name, im Alleingang produziert.

Im Januar 2010 erschien das Album „Kaba und Limbo„, im Mai 2011 dann der Nachfolger „Räuber„, beides als online-only-release unter Creative Commons by-nc-sa. Die Musik läßt sich unter Deutsch-Rock zwischen Farin Urlaub und Tomte einordnen, angereichert mit Ska-, Punk- und Metal-Einlagen und nicht immer mit deutschen Texten. Besonders „Räuber“ enthält einige sehr schöne Tracks wie das epische, fast 9 Minuten lange „Copy/Paste“ oder das alternative-rockige „Montauk„. Mittlerweile ist „Räuber“ auf 23 Titel angewachsen und sollte somit für fast jeden Geschmack etwas bereithalten:

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Free-Music-Friday: Tobias Borelius

Tobias Borelius

Heute haben wir hier eine alten Bekannten beim Free-Music-Friday „zu Gast“, den Schweden Tobias Borelius, Sänger der Band Emerald Park, die auch schon vogestellt wurde. Tobias hatte bereits im Januar sein Solo-Album „Du känner mig för väl, farväl“ („Du kennst mich zu gut, tschüß“) bei af-music veröffentlicht und den Song „Hiro“ als kostenlosen Download unter Creative Commons veröffentlicht. Vor wenigen Tagen erschien das ganze Album bei Jamendo.

Während Tobias Borelius mit seiner Band fast epische Indie-Perlen geschaffen hat, kommt er Solo deutlich moderater daher. Sein musikalisches Grundgerüst wird von Akustik-Gitarre und Analog-Synthie geschaffen. Unterstützt wurde er vom Produzenten Carl Granberg (The Ark, Mando Diao, Emerald Park) und einer handvoll schwedischer Musiker. Und Perlen sind es auch wieder geworden.

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