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52 Songs – #14: Sehnsucht

Ich muß noch den „52 Songs„-Beitrag der letzten Woche nachreichen dabei war ich so zeitig dran. Zum Thema „Sehnsucht“ hatte ich nämlich eine spontane Idee: „Sehnsucht“ von Xmal Deutschland. Dann fiel mir aber wieder ein, dass ich schon in der Vorwoche so äußerst unkreativ war mit „Die Stadt“ zum Thema „Stadt„.

Nächster Gedanke war ein Song, der so viel Sehnsucht vermittelt, mehr geht nicht: „Clouds Across The Moon“ von The Rah Band, ebenfalls aus den Achtzigern. Er handelt in einer ferner Zukunft, in der unsere Freiheit auch auf dem Mars verteidigt wird. Mrs. Johnson telefoniert mit ihrem Mann, der dort stationiert ist und erzählt ihm von den Kindern und wie einsam sie ist und dass sie nachts nicht schlafen kann, bevor die Verbindung unterbrochen wird und sie im nächsten Jahr wieder anrufen kann. #hach

Aber so richtig überzeugt bin ich von dem Lied nun auch nicht mehr und kam kurzzeitig auf Einstürzende Neubauten mit (surprise!) „Sehnsucht„. Letztendlich bin ich dann aber dem ersten Einfall treu geblieben:

Xmal Deutschland – Sehnsucht

DirektSehnsucht

Sehnsucht
Durchschnitt mir den Bauch
Wie ein geschoss
Ich mal dein Gesicht
An den schmutzigen Spiegel
Und seh durch die Streifen
Mein dreckiges Bild

Niemals, niemals, niemals
Vergesse ich
Niemals, niemals, niemals
Vergesse ich
Niemals, niemals, niemals
Ich danke dir vielmals

Der Schnee ist gegangen
Der alles verdeckte
Ich danke dir vielmals

Meine Sehnsucht ist unaufhaltsam
Wie ein offenes Messer
Wie ein offenes Messer
Und von Zeit zu Zeit
Schneid ich dein Herz dir
Aus dem Körper heraus
Aus dem Körper heraus

52 Songs – #13: Stadt

Neue Woche – neue Aufgabe im Blogprojekt 52 Songs: Ein Lied zum Thema „Stadt„.

Und manchmal muß man sich eben für das Naheliegendste entscheiden:

Klee – Die Stadt

Direkt-Stadt

Manchmal glaub ich, du siehst Dinge
Die die Andern nicht sehn
Wieder manchmal sagst du Sachen
Die ich einfach nicht versteh
Was weiß ich, warum die Vögel singen
Mitten in der Nacht
Doch ich weiß, dass ich es nicht träume
Ich bin grad erst aufgewacht

Wir können die Zeit zurück drehn
Von hier zu jedem Kuss davor

Die Stadt ist heute wie ein Song
Und ich bin voll mit Erinnerungen
„Wir können das, denn wir sind anders“
Flüstern Engel in mein Ohr
Die Stadt ist heute wie ein Song
Und ich bin voll mit Erinnerungen

Ich wollte meine Schlüssel
Meine Schlüssel und mein Geld
Einfach in den Fluss werfen
Doch ich hab den Fluss verfehlt
Später hab ich dann stattdessen
Das kleine rote Buch
Auf deinem Küchentisch vergessen
Ich hab nie mehr danach gesucht

Wir können die Zeit zurück drehn
Von hier zu jedem Kuss davor

Die Stadt ist heute wie ein Song
Und ich bin voll mit Erinnerungen
„Wir können das, denn wir sind anders“
Flüstern Engel in mein Ohr
Die Stadt ist heute wie ein Song
Und ich bin voll mit Erinnerungen

Du brauchst mich um zu bleiben
Ich brauch dich um zu gehn
Du brauchst meine Augen um dich selber zu sehen

Wir können die Zeit zurück drehn
Von hier zu jedem Kuss davor

Die Stadt ist heute wie ein Song
Und ich bin voll mit Erinnerungen
„Wir können das, denn wir sind anders“
Flüstern Engel in mein Ohr
Die Stadt ist heute wie ein Song
Und ich bin voll mit Erinnerungen

Wir können das, denn wir sind anders
Die Stadt ist heute wie ein Song
Und ich bin voll mit Erinnerungen
Die Stadt ist heute wie ein Song
Und ich bin voll mit Erinnerungen

52 Songs – #12: Romantik

„Und Romantik ist für dich nicht bloß graue Theorie…“ lautet eine bekannte Liedzeile der selbsternannten besten Band der Welt aus Berlin. Leider steht in meinem Plattenschrank keine Kuschelrock-LP, dabei könnte mir die bei der aktuellen Aufgabe des Blog-Pojekts 52 Songs sehr hilfreich sein, denn dieses Mal geht es um das Thema „Romantik„. Doch ich bin mir sicher, dass das folgende Lied auch auf einer Kuschel-Rock-Ausgabe zu finden sein wird:

Marillion – Kayleigh

Aber eigentlich gehören die drei Lieder Pseudo Silk Kimono, Kayleigh und Lavender untrennbar zusammen, wie zu Beginn der LP „Misplaced Childhood“ und auf dieser Live-Aufnahme:

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52 Songs – #10: Wut

„Welchen Song hört ihr, wenn ihr besonders wütend seid? Hört ihr ihn, um eure Wut zu kanalisieren oder um sie irgendwie abzubauen. Könnt ihr euch an eine Situation erinnern, in der ihr besonders wütend wart und einen Song gehört habt? Lasst eurer Wut in dieser Runde des Projekts freien Lauf und postet einen passenden Song.“

Das ist der Rahmen, in dem ich mich in der 10. Woche des Blog-Projektes 52 Songs bewegen darf. Mir schwebt da auch schon ein Lied vor, das vielleicht nicht direkt wütend ist, aber in der Zeit entstand, als Stuttgart 21 gerade eskalierte und der Begriff Wutbürger geprägt wurde. Es wurde geschrieben von Sina Trinkwalder, eine junge Unternehmerin, die unter dem Label Manomama Bekleidung in Deutschland aus regionalen Materialien schneidern läßt. Und ihr soziales und ökologisches Gewissen läßt sie auch über den eigenen Tellerrand schauen: Am 01.09.2011 verfaßte Sina einen offenen Brief an den Herrn Wesjohann von der Firma Wiesenhof, direkt nachdem „Das System Wiesenhof – Wie ein Konzern Tiere, Menschen und Umwelt ausbeutet“ im Fernsehen lief. Auch ein Thema, das mich wütend macht.

Sina Trinkwalder – Wir bleiben oben

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