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Free-Music-Friday: Kurbeats

Folktronica“ heißt das Album des schwedischen Projektes Kurbeats, dessen kreative Köpfe Andreas Lingbrand und Mathias Eriksson einigen vielleicht als Yggdrasil bekannt sind. Mit Kurbeats setzen sie die dort begonnene Arbeit fort.

Gekonnt vermischen sie traditionelle Skandinavische Musik mit elektonischen Elementen, „Folktronica“ eben. Dabei setzen sie neben Synthesizern auch akustische Instrumente und den samischen Gesangsstil Joik ein, sehr schön im über 10 Minuten langen Opener „The Noid“ zu hören. Ansonsten kommt die Musik weitestgehend ohne Gesang aus und lädt abwechselnd zum Träumen und zum Tanzen ein.

Das Netlabel Ektoplazm/Event Horizon hat „Folktronica“ unter der Lizenz CC by-nc-nd veröffentlicht und stellt kostenlose Downloads in den Formaten MP3, FLAC und WAV bereit. Kommerzielle Downloads gibt es bei Bandcamp, Amazon und iTunes.

Folktronica“ ist ein weiterer Beweis dafür, dass die schwedische Stadt Göteborg ein gutes Pflaster für Musiker ist.

Kurbeats im Netz: Amazon | Bandcamp | Facebook | iTunes | Last.fm | Soundcloud | Spotify | Youtube

Free-Music-Sampler „Viva la FreevoluCCión“ jetzt als Doppel-CD verfügbar

Der Sampler des diesjährigen Free-Music-Contests der Musikpiraten, Viva la FreevoluCCión, ist pünklich zum Weihnachtsgeschäft als Doppel-CD erhältlich. Bestellung können über die Bandcamp-Seite (Zahlung per Paypal) oder diese Internetseite des Vereins (Zahlung per Überweisung) aufgegeben werden. Die Auflage ist auf 1000 handnummerierte Exemplare limitiert.

Der Preis für einen Sampler beträgt 2,50 € (plus 2,50 € Versand), es darf auch mehr gezahlt werden, da der Verein von dem Erlös weiterhin tolle Projekte wie „Kinder wollen Singen„, „Singen im Advent“ oder eben den Free! Music! Contest durchführen kann. Auch der Download zu einem frei (sic!) wählbaren Preis ist über Bandcamp möglich.

Auf dem Sampler sind alte Bekannte wie z. B. Ey Lou Flynn, Zoe Leela oder The Kyoto Connection, die alle schon auf mehreren Free-Music-Samplern vertreten waren, sowie „Debütanten“ wie Sinride oder Von Korf. Und auch meine Band Lichtscheu war in diesem Jahr erstmals dabei. Insgesamt sind 36 Lieder von Künstlern aus 6 Ländern auf 3 Kontinenten zu hören.

Viva la FreevoluCCión!

Free-Music-Friday: Black Math

Black Math“ erinnert mich an meine Schulzeit, da haben ich in Mathe auch meist schwarz gesehen. 😉 Hier geht es aber um eine Band dieses Namens aus Chicago, die allerdings seit 2011 nicht mehr in der Form aktiv ist. Vor ihrer Trennung schenkte – im wahrsten Sinne des Wortes – uns das Trio vier Veröffentlichungen, die im Free Music Archive der Nachwelt erhalten blieben.

Das erste Album – „Black Math“ betitelt – hält 11 ein – bis höchstens drei Minuten lange Songs bereit, die im Großen und Ganzen am Ehesten dem Cold Wave zugeordnet werden können, mit Shoegaze-Elementen.

Die zweite Veröffentlichung war die EP „Phantom Power„, deren drei Stücke mehr in die Shoegaze-Richtung gehen.

Es folgte die Single „For you„, bei der der Shoegaze-Charakter erhalten blieb, doch die Gitarren wurden vom Synthesizer in den Hintergrund gedrängt.

Counterfeit Unrealities“ möchte ich als das Meisterstück der Band bezeichnen, das gleichzeitig der Schlußpunkt ist. Hier stimmt einfach alles, der verhallte Gesang, mal männlich, mal weiblich, mal im Duett, ebensolche Gitarren, flauschige Keyboard-Teppiche. Drum-Machine und irgendwo soll auch ein Cello sein, vermutlich auch verhallt. 🙂

Leider ist die letzte EP nur knapp 12:30 Minuten lang, so hätten sie noch ein wenig weiter machen können. Andereseits soll man ja aufhören, wenn es am Schönsten ist, insofern haben es Black Math richtig gemacht und mir bleibt nur der tiefe Dank für ihre Musik.

Black Math im Netz: Facebook | Last.fm | Myspace | Soundcloud

Birdeatsbaby: Endspurt beim Crowdfunding von „The Bullet Within“

Die großartigen Birdeatsbaby aus Brighton brauchen noch Unterstützung beim Crowdfunding ihres neuen Albums „The Bullet Within„, das bis Donnerstag läuft. Ab Freitag ist das Quartett dann mit Coppelius auf Deutschland-Tour.

06.12.2013 (Fr) Hameln – Sumpfblume
07.12.2013 (Sa) Gera – Comma
08.12.2013 (So) Köln – Luxor

Vorher – am 05.12. – sind Birdeatsbaby noch für einen exklusiven Gig in Merzdorf (Brandenburg) zu Gast.

Musikalisch sind Birdeatsbaby im Dark Cabaret angesiedelt, also grob in die Richtung Dresden Dolls und Amanda Palmer. Mit einer Coverversion von „The Killing Type“ haben sie es sogar in die Tumblr-Blogs von Amanda Palmer und Neil Gaiman geschafft.

Den Vorläufer des neue Albums, „Feast Of Hammers“ (2012) gibt es bei Jamendo als kostenlosen 192kbs-MP3-Download unter Creative Commons by-nc-sa.

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Free-Music-Friday: The Spin Wires

Das Trio Tyson Prince (Gitarre/Gesang), RJ Porter (Bass/Gesang) und Joe Grasso (Drums) aus Buffalo (USA) wandelt als The Spin Wires auf den Spuren von Bands wie Franz Ferdinand, The Black Keys und The Arctic Monkeys.

Mit ihrer selbstbetitelten EP, die sie Ende September im Eigenvertrieb und unter Creative Commons veröffentlicht haben, treten sie aus den Schatten der erwähnten Reverenzkapellen. Die 7 Songs gehen ins Ohr und in die Beine, was gleich mit dem Opener „Girls Like You“ klargestellt wird. Der Titel des zweiten Stücks „Should I Dance Or Should I Die“ ist daher auch nur als rhetorische Frage zu verstehen, natürlich muß getanzt werden!

Neben der EP, die bei Bandcamp als Download 7 US-$ kostet sowie für 12 US-$ als limitierte CD erhältlich ist, gibt es einen sogenannten The Spin Wires Sampler, der kostenlos herunterzuladen ist und neben zwei Songs der EP („Ignite„, „Girls Like You„) drei Coverersionen im Pop-Punk-Rock-Gewand enthält, nämlich „I Love It (I Don’t Care)“ (Icona Pop), „We Can’t Stop“ (Miley Cyrus) und „Applause“ (Lady Gaga). Außerdem gibt es eine instrumentale Version der EP, die ausdrücklich für die Verwendung in Computerspielen, Videos und anderen Medien gedacht ist. Auch die instrumentale EP ist als kostenloser Download bei Bandcamp zu haben.

Das sich The Spin Wires trotz Jura-Studiums nicht sehr ernst nehmen, beweisen sie in ihren Videos, besonders in denen zu den Cover-Versionen.

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