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Free-Music-Sampler „Viva la FreevoluCCión“ jetzt als Doppel-CD verfügbar

Der Sampler des diesjährigen Free-Music-Contests der Musikpiraten, Viva la FreevoluCCión, ist pünklich zum Weihnachtsgeschäft als Doppel-CD erhältlich. Bestellung können über die Bandcamp-Seite (Zahlung per Paypal) oder diese Internetseite des Vereins (Zahlung per Überweisung) aufgegeben werden. Die Auflage ist auf 1000 handnummerierte Exemplare limitiert.

Der Preis für einen Sampler beträgt 2,50 € (plus 2,50 € Versand), es darf auch mehr gezahlt werden, da der Verein von dem Erlös weiterhin tolle Projekte wie „Kinder wollen Singen„, „Singen im Advent“ oder eben den Free! Music! Contest durchführen kann. Auch der Download zu einem frei (sic!) wählbaren Preis ist über Bandcamp möglich.

Auf dem Sampler sind alte Bekannte wie z. B. Ey Lou Flynn, Zoe Leela oder The Kyoto Connection, die alle schon auf mehreren Free-Music-Samplern vertreten waren, sowie „Debütanten“ wie Sinride oder Von Korf. Und auch meine Band Lichtscheu war in diesem Jahr erstmals dabei. Insgesamt sind 36 Lieder von Künstlern aus 6 Ländern auf 3 Kontinenten zu hören.

Viva la FreevoluCCión!

Free-Music-Friday: Black Math

Black Math“ erinnert mich an meine Schulzeit, da haben ich in Mathe auch meist schwarz gesehen. 😉 Hier geht es aber um eine Band dieses Namens aus Chicago, die allerdings seit 2011 nicht mehr in der Form aktiv ist. Vor ihrer Trennung schenkte – im wahrsten Sinne des Wortes – uns das Trio vier Veröffentlichungen, die im Free Music Archive der Nachwelt erhalten blieben.

Das erste Album – „Black Math“ betitelt – hält 11 ein – bis höchstens drei Minuten lange Songs bereit, die im Großen und Ganzen am Ehesten dem Cold Wave zugeordnet werden können, mit Shoegaze-Elementen.

Die zweite Veröffentlichung war die EP „Phantom Power„, deren drei Stücke mehr in die Shoegaze-Richtung gehen.

Es folgte die Single „For you„, bei der der Shoegaze-Charakter erhalten blieb, doch die Gitarren wurden vom Synthesizer in den Hintergrund gedrängt.

Counterfeit Unrealities“ möchte ich als das Meisterstück der Band bezeichnen, das gleichzeitig der Schlußpunkt ist. Hier stimmt einfach alles, der verhallte Gesang, mal männlich, mal weiblich, mal im Duett, ebensolche Gitarren, flauschige Keyboard-Teppiche. Drum-Machine und irgendwo soll auch ein Cello sein, vermutlich auch verhallt. 🙂

Leider ist die letzte EP nur knapp 12:30 Minuten lang, so hätten sie noch ein wenig weiter machen können. Andereseits soll man ja aufhören, wenn es am Schönsten ist, insofern haben es Black Math richtig gemacht und mir bleibt nur der tiefe Dank für ihre Musik.

Black Math im Netz: Facebook | Last.fm | Myspace | Soundcloud

Birdeatsbaby: Endspurt beim Crowdfunding von „The Bullet Within“

Die großartigen Birdeatsbaby aus Brighton brauchen noch Unterstützung beim Crowdfunding ihres neuen Albums „The Bullet Within„, das bis Donnerstag läuft. Ab Freitag ist das Quartett dann mit Coppelius auf Deutschland-Tour.

06.12.2013 (Fr) Hameln – Sumpfblume
07.12.2013 (Sa) Gera – Comma
08.12.2013 (So) Köln – Luxor

Vorher – am 05.12. – sind Birdeatsbaby noch für einen exklusiven Gig in Merzdorf (Brandenburg) zu Gast.

Musikalisch sind Birdeatsbaby im Dark Cabaret angesiedelt, also grob in die Richtung Dresden Dolls und Amanda Palmer. Mit einer Coverversion von „The Killing Type“ haben sie es sogar in die Tumblr-Blogs von Amanda Palmer und Neil Gaiman geschafft.

Den Vorläufer des neue Albums, „Feast Of Hammers“ (2012) gibt es bei Jamendo als kostenlosen 192kbs-MP3-Download unter Creative Commons by-nc-sa.

Birdeatsbaby im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Reverbnation | Twitter | YouTube

Free-Music-Friday: The Spin Wires

Das Trio Tyson Prince (Gitarre/Gesang), RJ Porter (Bass/Gesang) und Joe Grasso (Drums) aus Buffalo (USA) wandelt als The Spin Wires auf den Spuren von Bands wie Franz Ferdinand, The Black Keys und The Arctic Monkeys.

Mit ihrer selbstbetitelten EP, die sie Ende September im Eigenvertrieb und unter Creative Commons veröffentlicht haben, treten sie aus den Schatten der erwähnten Reverenzkapellen. Die 7 Songs gehen ins Ohr und in die Beine, was gleich mit dem Opener „Girls Like You“ klargestellt wird. Der Titel des zweiten Stücks „Should I Dance Or Should I Die“ ist daher auch nur als rhetorische Frage zu verstehen, natürlich muß getanzt werden!

Neben der EP, die bei Bandcamp als Download 7 US-$ kostet sowie für 12 US-$ als limitierte CD erhältlich ist, gibt es einen sogenannten The Spin Wires Sampler, der kostenlos herunterzuladen ist und neben zwei Songs der EP („Ignite„, „Girls Like You„) drei Coverersionen im Pop-Punk-Rock-Gewand enthält, nämlich „I Love It (I Don’t Care)“ (Icona Pop), „We Can’t Stop“ (Miley Cyrus) und „Applause“ (Lady Gaga). Außerdem gibt es eine instrumentale Version der EP, die ausdrücklich für die Verwendung in Computerspielen, Videos und anderen Medien gedacht ist. Auch die instrumentale EP ist als kostenloser Download bei Bandcamp zu haben.

Das sich The Spin Wires trotz Jura-Studiums nicht sehr ernst nehmen, beweisen sie in ihren Videos, besonders in denen zu den Cover-Versionen.

The Spin Wires im Netz: Amazon MP3 | Bandcamp | Facebook | iTunes | Last.fm | Soundcloud | Twitter | Youtube

Free-Music-Friday: Franky Demon

Franky Demon ist das Pseudonym und Solo-Projekt des Ludwighafener Musikers Frank K.. Bis 2009 spielte der 41-jährige in verschiedenen Rock- und Metal-Bands Schlagzeug und Gitarre, bis er sich schließlich entschloß, allein Musik zu machen und das Gothic-Genre für sich entdeckte.

Seine ersten Werke, deren Entstehung zum Teil in die 90er Jahre zurückreicht und die im Juni 2013 als Demo-EP „Demo-nized“ veröffentlicht wurden, waren noch deutlich vom Heavy-Metal beeinflußt und instrumental. Zeitgleich kam auch die Debüt-Single „Engel der Zeit“ heraus, bei der sich Franky Demon von der Sängerin Lilith unterstützen ließ. Des weiteren hat er die Heavy-Metal-Gitarre in die Ecke gestellt und stattdessen auf Klavier und Synthesizer gesetzt, so dass die Musik an Blutengel oder L’Âme Immortelle erinnert.

Auf der folgenden „Engel der Zeit EP“ setzt er den Weg Richtung Future-Pop und Darkwave fort. Sein Gesang erinnert mich an frühe Lacrimosa-Titel, gerade, wenn die Klavierbegleitung eine schwermütige Stimmung verbreitet, die den Texten gerecht wird.

Während Franky Demon nun an seinem Debüt-Album arbeitet, das wieder metallastiger werden soll, ohne den Gothiccharakter zu verlieren, hat er eine Compilation seines bisherigen Schaffens herausgebracht: Blood Diamonds.

Die 15 Titel stammen von der „Demo-nized EP„, die einzeln nicht mehr erhältlich ist, sowie der „Engel der Zeit EP„. Die bisher vom Label NRT-Records veröffentlichten Werke stehen unter der Lizenz CC by-nc, werden aber nicht kostenlos angeboten. Der Download von Bloody Diamonds kostet beispielsweise bei Bandcamp 5,80 $, die CD inkl. 12-seitigem Booklet 9,99 $. Der Download ist auch bei allen gängigen Portalen möglich.

Franky Demon im Netz: Facebook | Last.fm | Myspace | Reverbnation | Soundcloud