The Seventh Necronation (T7N) war zunächst das Projekt des Toningenieurs Chris Bortle (Vocals, Guitar, Synth, Programming) aus Waverly (sic!), New York, der ursprünglich ein professionelles Tonstudio betreiben wollte, sich dann aber dafür entschied, selbst als Musiker tätig zu werden. Inspiriert von Industrial, Darkwave, World und New Age Music komponierte er einige Stücke, die er mit Unterstützung von Travis Uhl (Bass, Vocals) und Kourtney Moore aka Raivyn (Synth, Keyboards, Vocals) arrangierte und aufnahm. Muikkalisch irgendwo zwischen Nine Inch Nails und L’Âme Immortelle mit schönen Arragements und angenehmen Stimmen.
Insgesamt sind 21 Songs auf der Internetseite von T7N kostenlos erhältlich, allerdings ohne Lizenzangabe. Ich beschränke mich daher auf 3 Stücke, die im Free Music Archive zu haben sind:
Dort sind diese kostenlosen Downloads mit der Lizenz cc-by-nc-nd gekennzeichnet. Chris hat auf meine Anfrage erklärt: „Feel free to publish any of my current music anywhere you wish.“ Auf jeden Fall könnt ihr euch also an der Musik von T7N erfreuen.
Konsta Vehkala lebt in Mittelfinnland und macht unter dem Namen LAHO Industrial-Metal, den er unter Creative Commons veröffentlicht. Sowohl Freunde der EBM-Schiene als auch die des Metal kommen bei LAHO auf ihre Kosten.
Als Einflüsse nennt Konsta unter anderen Rammstein, Nine Inch Nails und Apoptygma Berzerk, aber auch Anklänge an symphonischen Metal wie Nightwish sind unüberhörbar.
Tarja Turunen veröffentlicht am 03.09.2010 ihr zweites Soloalbum nach der Trennung von den finnischen Symphonic-Metallern Nightwish. Es wird den Titel „What Lies Beneath“ tragen.
Im Vorfeld verschenkt Tarja die Street-Single „Falling Awake“ an alle, die ihren Newsletter abonniert haben oder sich noch anmelden. Außerdem gibt es zu dem Song ein Video mit Szenen aus der Recording-Session:
Am heutigen Free-Music-Friday entführe ich euch ins Land der aufgehenden Sonne, denn auch in Japan werden Creative-Commons-Lizenzen verwendet, um Musik zu veröffentlichen.
So auch vom Musiker ypl, der mit Gitarren und Synthesizer arbeitet und sich an westlichen Bands wie My Bloody Valentine, Cocteau Twins oder Mazzy Star orientiert. Heraus kommt dabei ein schöner Shoegaze mit elektronischen Elementen. Für den besonderen Touch sorgt der Gesang, erstmal ist die japanische Sprache zwar sehr reizvoll, aber nicht für alle europäischen Ohren eingängig, und zweitens kommen die Stimmen ebenfalls aus dem Synthesizer, mit Hilfe von Vocaloid. Bei einigen Liedern fühlte ich mich an „Blade Runner“ erinnert.
Garbage Collection heißt das Album, dass ypl im Februar 2009 unter einer Creative Commons-by-nc-Lizenz veröffentlicht hat. Erhältlich ist es kostenlos bei Bandcamp: