Schlagwort: free MP3

Neue Single von Botany Bay: How Much Can You Take?

Botany Bay haben heute ihre neue Single „How Much Can You Take?/Oh, Robbie“ auf ihrer Bandcamp-Seite veröffentlicht:

<a href="http://botanybay.bandcamp.com/album/how-much-can-you-take">How Much Can You Take? by Botany Bay</a>

Es ist die erste Zusammenarbeit mit der neuen Sängerin Stefanie Mühr, komplettiert wird Botany Bay bei dieser Produktion von Felix Klöckner (Bass, Gitarre) und Björn Deppe (Gitarre). Stephan blickt im BB-Blog auch ein wenig mit uns in die Zukunft:

Natürlich sind diese beiden Songs noch lange nicht alles. Ganze sechs weitere Songs bewegen sich inzwischen irgendwo zwischen “so gut wie fertig” und “cooles Demo, lasst uns das jetzt mal richtig machen“, und es kommen uns ständig neue Ideen.

Ob wir dieses neue Material erstmals bei Konzerten, auf einer neuen EP oder vielleicht sogar auf einem neuen Album vorstellen werden, das vermag momentan noch niemand so genau zu sagen.

Toll, dass es so schnell weiter geht bei einem der Aushängeschilder der deutschen CC-Szene. „How Much Can You Take?“ Die Single macht Lust auf mehr. 😀

Free-Music-Friday: Hollydrift

Hollydrift ist Mathyas Anderson aus USA, der sich nicht als Musiker bezeichnet, sondern als Audiokünstler. Er vereint Synthesizer, Drum-Maschinen, Geräusch- und Sprachsamples zu einer „schmierigen Showgaze-Form von Darkwave“ oder kurz „Electronic Shoegaze“. Nachzuhören ist das auf den EPs „Halting Gait“ (2008), „Peachfuzz“ (2009) und „Wreath Of Algoma“ (2009).

Interessant ist auch das Statement auf seiner Internetseite:

I offer my music free of charge by file download or through clement netlabels. The buy link on the site is an impediment of the capitalist rule that has gripped this planet far too long. Here, the word buy simply describes the mechanical proccess of receiving what you need freely. Art is for everyone, even if your purse is empty.

Word.

Videos von Hollydrift gibt es auch, sie sind so eigenwillig wie die Musik. Als Beispiel „Buckles and Bows“, mein Favorit von der „Halting Gait EP“:

Hollydrift-Buckles and Bows video from Hollydrift on Vimeo.

Zufällig hat Mathyas Anderson gerade heute auf seiner Internetseite das Ende von Hollydrift bekannt gegeben. Sehr schade, aber immerhin habe ich dieses Projekt noch rechtzeitig gunug entdeckt, um es am heutigen Free-Music-Friday vorzustellen. Der Internetauftritt wird im November vom Netz gehen, die EPs werden aber hoffentlich noch lange bei Archive.org und den Netlabels Test Tube und BFW Recordings erhältlich sein. Anderson will unter neuem Namen und neuem Konzept zurückkommen, man darf gespannt sein.

Hollydrift im Web:

Homepage
Facebook
Twitter
Vimeo
YouTube

Free-Music-Friday: Zoe.LeelA

Zoe.LeelA ist Sängerin und Schauspielerin aus Berlin, aus dem beschaulichen Ulm zog es die Tochter einer Kroatin und eines Italieners gleich nach dem Abitur dorthin. Musikalisch bewegt sie sich im Genre-Mix „Urban, Hip Hop, Electro, Jazz“, wie sie auf ihrer Facebook-Seite angibt. Da ich persönlich mit solchen Begriffen wenig anfangen kann (was soll beispielsweise „Urban“ sein, wird in der Großstadt andere Musik gemacht, als auf dem platten Land? O_o), empfehle ich, sich selbst ein Klangbild zu verschaffen.

Ende letzten Jahres, am 30. November 2009, veröffentlichte Zoe.LeelA ihr Debüt-Album „Queendom Come“ beim Kölner Netlabel rec72, natürlich unter Creative Commons. Vor einer Woche, am 16. April, erschien ihre Mono-Single „U.G.L.Y.„, ein Titel, der nicht aus dem Album stammt.

Mit ihrer erste Single „Destroy She Says“ hält sich Zoe.Leela seit Monaten in den Free-Music-Charts und sie wird damit auf dem „Mercedes-Benz Mixedtape Orange Distortion„, das am kommenden Dienstag, dem 27. April 2010, erscheinen wird, vertreten sein.

ZOE.LEELA „DESTROY SHE SAYS“ from Zoe.LeelA on Vimeo.

Zoe.LeelA live:

01. Mai 2010 – Berlin, SO36 (01.Mayfest Festival)
07. Mai 2010 – Leipzig, Horns Erben (POP UP Festival)
08. Mai 2010 – Hamburg, Bernsteinbar
11. Juni 2010 – Köln, Gebäude 9 (Cologne Commons)
12. Juni 2010 – Köln, King Georg

Zoe.LeelA im Web:

Internetseiten
Twitter
Facebook
Myspace
Vimeo

Free Music Charts im April 2010

fmc-logo150

Gestern war der 3. Montag im April und das bedeutet, dass Darkerradio am Abend die Free Music Charts gesendet hat. Wer die Sendung nicht live hören konnte, kann dies dank des Podcasts jederzeit nachholen und außerdem natürlich auch nachlesen und die einzelnen Titel anhören.

Meine 5 Favoriten könnt ihr gleich hier hören:

Platz 1: æon sable – Agnosia

Platz 4: Botany Bay – Take Cover

Platz 9: One Dice – I Close My Eyes

Platz 10: Emerald Park – Obscured By Lies

Platz 15: Zoe.LeelA – Destroy She Says
Zoe.LeelA – Destroy She Says // QUEENDOM COMEbyrec72

Alle meine Favoriten sind diesen Monat noch einmal wählbar (nach 6 Monaten in den Charts fliegt ein Titel aus dem Voting), ich muß mir noch die 6 Neuvorstellungen in Ruhe mehrfach anhören, bevor ich meine 5 Stimmen wieder abgebe. Die Abstimmung für die nächste Ausgabe der Free Music Charts läuft bis 24. Mai 2010 um 10 Uhr.

Free-Music-Friday: æon sable

Die Band, die ich euch am heutigen „Free-Music-Friday“ vorstellen möchte, hätte auch gut in die Rubrik „Thank Goth it’s Friday!“ gepaßt: æon sable.

aeon sable

Dahinter verbergen sich die Musiker Din-Tah Æon und n1n0, die am 15. Februar 2010 mit „per aspera ad astra“ ihr Debutalbum abgeliefert haben. Außerdem haben sie es im März geschafft, mit dem Song „Agnosia“ von 0 auf Platz 1 in die Free-Music-Charts bei Darkerradio einzusteigen, was so verwunderlich aber doch nicht ist, treffen æon sable doch genau den Nerv der eher düster orientierten Darkerradiohörer. Auch in der aktuellen und noch bis Montag laufenden Abstimmung liegen sie wieder klar vorn.

Das Album ist ein Muß für Freunde des Gothic-Rocks der 80er im Stile von Bands wie Fields of the Nephilim oder The Sisters of Mercy, aber auch Anklänge von Nick Cave, Lacrimosa und The Cure habe ich herausgehört. Insofern kann ich Falk Merten nur zustimmen, wenn er über seine Schützlinge (Falk ist Mitinhaber des Labels afmusic) schreibt:

æon sable schafft somit auf Anhieb den Spagat zwischen extremem 80er Flair und progressivem Gothic Rock, ohne dabei kitschig zu werden. Und steht somit qualitativ weit über dem derzeitigen Standard in diesem Musikbereich. Wer auf harmonische Melodien mit vielen Schnörkeln steht, die düsteren 80er nicht gänzlich aus dem musikalischen Gedächtnis gestrichen hat und sich dieser Melancholie hingeben möchte, sollte unbedingt zwei Ohren riskieren.

Neben der Möglichkeit, das Werk kostenlos oder gegen Gebühr (Name your prize, nöch!) bei Bandcamp, Jamendo oder afmusic herunterzuladen, gibt es seit dieser Woche eine auf 50 Exemplare limitierte Digipak-CD-Edition, die für gerade mal € 6,66 über Bandcamp bestellt werden kann.

æon sable im Web:

Twitter
Myspace
Bandcamp
Jamendo
Facebook