Schlagwort: Free! Music! Week!

Free-Music-Friday: Berlin Wall Lovers

Berlin Wall Lovers - MMXI

Heute gibt es eine Doppel-Veranstaltung, denn es steht nicht nur der wöchentliche Free-Music-Friday an, sondern es ist bekanntlich auch die Free! Music! Week!, für die dies ebenfalls mein Beitrag ist.

Der Name meiner Empfehlung Berlin Wall Lovers soll nicht etwa die Zeitgenossen charakterisieren, die die Mauer gern wieder hätten, sondern geht viel mehr auf David BowiesHeroes“ zurück („Standing by the wall“). Und auch musikalisch führen uns die Franzosen Stephen „Jenn“ Andersen (Bass, Gesang, Keyboard), Johnny „Scritch“ Northridge (Gitarre, Gesang) und Aurélien Chevalier (Gitarre) in die Zeit, als Berlin noch eine geteilte Stadt war: Die frühen Achtziger.

Am 08.03.2011 erschien die zweite 5-Track-EP „MMXI“ (CC by-nc) von Berlin Wall Lovers, die mich mit dem naiven Keyboard und den sägenden Gitarren an frühe Xmal Deutschland und Red Lorry Yellow Lorry erinnert. Cold Wave, Dark Wave, Minimal-Electro, Post-Punk, Goth-Rock oder wie auch immer man das nennen möchte. Klingt auf jeden Fall wie direkt aus den Achtzigern. Das Abschlußlied heißt dann auch passenderweise „The Eighties Are Coming„.

Ihre erste EP „Mondrian In Motion“ (CC by-nc-nd) kam am 10.02.2010 raus und hat es sogar zu einer Rezension von Mick Mercer gebracht, dem bekanntesten Musikjournalisten für Post-Punk und Gothic-Rock.

Berlin Wall Lovers im Netz: Archive.org | Last.fm | Myspace

#37cc Tag 4: Miracles Of Modern Science

7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011
7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011

Der 4. Tag der Free! Music! Week! ist angebrochen und ich bin auf der Suche nach einer empehlenswerten Band, die ihre Musik unter Creative Commons lizensiert hat, auf die Band Miracles Of Modern Science gestoßen. 4 der 5 Jungs aus Brooklyn haben sich 2004 auf dem College kennengelernt und machen seitdem zusammen Musik, zunächst als Streich-Quartett, später mit Unterstützung eines Schlagzeugers, begannen sie eigene Stücke zu schreiben.

Ihr Indie-Pop-Rock kommt dabei ohne Gitarren und Keyboards aus, dafür setzen MOMS Geige, Cello, Mandoline und Kontrabass ein. „MR2„, der Opener ihrer selbstbetitelten EP aus dem Jahre 2008 erinnerte mich sofort an Los Campesinos!, nur ohne den weiblichen Gesangspart. Der Band-Slogan „This is no string tribute to rock. This is MOMS.“ bewahrheitet sich in jedem einzelnen Song, frisch und kraftvoll vorgetragen, wird niemand Gitarren- oder Synthesizer-Klänge vermissen.

Neben der EP sind auch 3 Singles erschienen, „Bossa Supernova„, „I Found Space“ und „Art Of Science„, alles unter Creative Commons:

Creative Commons by-nc-sa

Über ein Spendenportal haben MOMS gerade 17.482 $ gesammelt, mit dem Geld soll ihr erstes Album produziert werden. Wann dieses erscheint und ob es auch unter Creative Commons lizensiert wird, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.

Miracles Of Modern Science im Netz: Bandcamp | Facebook | Flickr | iTunes | Last.fm | Myspace | Twitter | YouTube

#37cc Tag 1: Jolea – …And The Ghosts That Followed: The Other Side

7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011
7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011
Ich habe kurz überlegen müssen, ob ich mich bei der diesjährigen Free! Music! Week! beteiligen soll, denn im Grunde ist das auch nur eine Woche mit 7 Free-Music-Freitagen. Aber was soll’s, CC-Musik muß unterstützt werden und eine kurze Bandvorstellung pro Tag sollte drin sein. Und der Free-Music-Friday bleibt davon natürlich unberührt. 🙂

Bei den Musikpiraten findet ihr immer den #37cc-Hauptartikel, auf dem die Trackbacks der teilnehmenden Blogs gesammelt werden. Schaut dort also bitte auch mal rein, für weitere CC-Musik-Empfehlungen.

Den Anfang macht bei mir die hübsche kleine Electronica-EP „…And The Ghosts That Followed: The Other Side“ der finnischen Künstlerin Jolea, die über ihr eigenes Label Audiobaum veröffentlicht, genau das richtige für einen chilligen Wochenstart:

…”And The Ghosts That Followed: The Other Side continues the story that started with Jolea’s well received debut Ghostly Figures in late 2009, followed by ‘The Remixes’ in Autumn 2010 which included reworks by some of Audiobaum’s favourite electronica artists.

The Other Side maintains the sweetly haunting electroacoustic soundscapes and delicate eerie vocals that Jolea has introduced in her previous work, but this time the approach is slightly more upbeat and even light-hearted despite the grim subjects.The 4 track EP consists of songs that mostly already existed at the time of the release of Ghostly Figures but only now, after extensive rework, they are ready to be heard. “…

Creative Commons by-nc-nd

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