Schlagwort: Open Music

Free-Music-Friday: The Dead Souls

Heute kann ich mal wieder eine vielversprechende Post-Punk-Band präsentieren: The Dead Souls. Etienne Goldberg (Gesang, Gitarren, Programmierung) und Kevin Shames (Bass, Keyboards), ursprünglich aus Puerto Rico stammend und mittlerweile in den USA beheimatet, gründeten die nach einem Song von Joy Division benannte Band im Jahre 2008.

Musikalisch gehören The Dead Souls zu den Bands, die zwar deutliche Referenzen an Vorgänger wie Love Like Blood, Christian Death oder The Chameleons aufweisen, dabei allerdings durchaus eigenständig und zeitgemäß klingen.

Nach der ersten EP namens „Desire“ (2010), die für 5 US-$ bei Bandcamp erhältlich ist. wurde die 2011 nachgelegte EP Ambition im Januar 2012 wiederveröffentlicht (Zorch Factory Records, CC BY-NC-ND 3.0) und ist als kostenloser Download auch bei Bandcamp zu haben.

Ende 2011 erschien dann noch die digitale Single „My Obscure Illusions„, die zwar kostenlos bei Bandcamp heruntergeladen werde kann, allerdings ohne Hinweis auf eine CC-Lizensierung.

The Dead Souls im Netz: Bandcamp | Myspace

Free-Music-Friday: One Buck Music

Zu der Entstehung der belgischen Band One Buck Music gibt es eine nette Legende: Jedes Quartal treffen sich 5 Männer und werfen einen Dollar in eine Holzkiste. Warum sie das tun, ist ein Geheimnis, aber solange wie dieses Ritual besteht, machen sie den ganzen Tag Musik und nehmen eine Reihe eigener Songs auf.

Diese Songs können sich durchaus hören lassen, und zwar auf den bisher erschienenen Alben „Serendipity“ (CC by-nc-sa) und „Exploring The Poles“ (CC by-sa), versprühen zwar einen 80er Jahre Charme, haben aber teilweise echten Ohrwurm-Charakter, wozu unter anderem wunderschöne New-Wave-Gitarrenriffs und eingängige Gesangsmelodien beitragen.

Der 80er-Tough kommt nicht von ungefähr, denn ihre erste Schaffensphase hatten Filip (Gesang, Keyboards, Gitarre), Peter (Keyboards), Joost (Gitarren), Erik (Drums und Percussions) und Roel (Bass) von 1981 bis 1989. Erst 2002 wurden die Instrumente wieder entstaubt und in Betrieb genommen. Zum Glück, muß ich sagen, denn es sind wirklich einige Perlen im Repertoire von One Buck Music zu finden, wobei mir „Exploring The Poles“ einen Ticken besser gefällt als der Vorgänger, aber entscheidet selbst:

Und wem die Musik einen Buck wert ist, der kann bei Jamendo ein paar Euro für One Buck Music spenden.

One Buck Music im Netz: Jamendo | Last.fm | Myspace | YouTube

ZOE.LEELA: „Natürlich muß die GEMA ihr verschissenes System loswerden“

Creative-Commons-Ikone ZOE.LEELA findet markige Worte über die GEMA im Interview mit motor.de.

Natürlich muss sich die GEMA reformieren und ihr verschissenes, altes und verkrustetes System loswerden und endlich aufhören sich auf dem uralten Vereinsrecht auszuruhen. Und natürlich wäre es auch von Vorteil, wenn gerade die, die du gerade angesprochen hast, dementsprechend ihren Arsch hochkriegen würden. Aber eigentlich geht es auch viel simpler, denn statt sich über die GEMA zu ärgern und dabei unnötig Energien zu verschwenden, sollte man einfach Alternativen schaffen, so wie wir das gerade tun. Ich glaube das ist letzen Endes viel wichtiger in dieser ganzen Debatte. Dieses Aufklärungsdefizit muss behoben werden. Letztlich sollte sich die Gesellschaft doch freuen über die unbegrenzten Möglichkeiten und Freiheiten, die einem das Internet und das digitale Zeitalter an sich bieten. Diese Tatsache muss verbreitet werden. Die Leute müssen einfach erfahren, was möglich ist.

Intesessant sind in diesem Zusammenhang auch ihre „4 Thesen zur GEMA„.

ZOE.LEELA hat gerade ihr Debüt-Album „Digital Guiltvia Motor Music (Rent a Record Company/rough trade) unter Creative Commons veröffentlicht.

(Foto: TOMPiGS)

Free-Music-Friday: Willis Drummond

Viel zu sagen gibt es über die spanische Band Willis Drummond nicht, sie kommen aus dem Baskenland, singen in Euskara (baskisch) und sind dem Alternative Rock zuzuordnen. Als Einflüsse fallen Namen wie Fugazi, AC/DC oder Dead Kennedys und dazwischen bewegen sich die 4 Musiker Jurgi Ekiza (Gitarre und Gesang), Rafa (Gitarre), Xan Bidegain (Bass) und Felix (Schlagzeug) auch.

2007 trat die ein Jahr zuvor gegründete Band mit dem selbstproduzierten Album „Anthology“ in Erscheinung. Wären die Texte in englischer Sprache verfaßt worden, hätte das Debüt auch im Seattle der 1990er Jahre entstanden sein können. Der Nachfolger „Willis Drummond„, 2009 beim Netlabel Bidehuts veröffentlicht, kommt dagegen Punk-Rockiger daher, in Richtung Bad Religion. 2011 erschien mit „Istanteak“ das bisher letzte Album von Willis Drummond, welches die ganze Bandbreite des Alternative Rocks aufbietet.

Alle 3 Alben sind als kostenlose Downloads bei Bandcamp erhältlich (lizensiert unter CC by-nc-sa), dazu noch das Live-Album „Zuzenezkoak #2“ (2010, Bidehunts).

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