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Alexander Petersson hechtet zu Bronze

Die Handball-Europameisterschaft 2010 in Österreich war aus Sicht der SG Flensburg-Handewitt nicht sehr erfolgreich. Die Schweden schieden bereits in der Vorrunde sieglos aus und für die Dänen reichte es als Titelverteidiger nur zu zu Platz 5. Allein Alexander Petersson konnte mit Island eine Medaille holen, die Bronzene.

Dabei spielte sich der Linkshänder beim Stand von 28:26 für sein Team in der vorletzten Spielminute des kleinen Finales gegen Polen in den Vordergrund, als er den Gegenstoß laufenden Tomasz Tluczynski (TuS N-Lübbecke) übersprintete und ihm den Ball regelkonform herausspielte. So verhinderte er den möglichen Anschlußtreffer der Polen und sichterte den 29:26-Sieg der Isis.

DirektAlex

Handball-WM: Showdown ums Halbfinale

In den Hauptguppen der Handball-WM ist heute wieder Ruhetag, den möchte ich wieder für ein Zwischenfazit nutzen.

Ja, nun ist es vorbei mit der Herrlichkeit im deutschen Lager, gegen Norwegen gab es gestern die erste Niederlage im Turnier, nachdem das Team doch so klar auf Kurs Titelverteidigung lag. Die Szenen am Ende des Spieles hat sicher schon jeder gesehen. War natürlich spektakulär, wie die Schiedsrichter den Einwurf mehrfach wiederholen ließen, während dem DHB-Team die Zeit davon rann und letztendlich auch nicht mehr zum Ausgleich reichte. Schade, aber als Tatsachenendscheidung der Schiedsrichter nicht zu beanstanden, die hätten nämlich nicht, wie dieser Tage oft behauptet wird, die Uhr anhalten müssen. Sie hätten es können, das ist richtig, aber warum sollen sie in der letzten Minute die Zeit stoppen und z. B. in der 23. Minute nicht? Die deutsche Mannschaft hat es doch nicht geschafft, die Entscheidung vorher, in immerhin gut 60 Minuten, herbeizuführen. Ist natürlich unglücklich, aber an einer Entscheidung liegt es nie, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Zu guter letzt war das Glück auch oftmals schon auf Seiten der deutschen Mannschaft, da wurde dann auch nicht genörgelt. Wie heißt es bei der von mir sehr geschätzten Band Kettcar: „Das Gute an schlechten Zeiten: Pferde satteln, weiterreiten„.

Und weiter geht es mit einem furiosen Finale in der Hauptrundengruppe II. Während in der anderen Gruppe schon Frankreich und Kroatien im Halbfinale stehen und im direkten Aufeinandertreffen den Gruppensieger ausmachen, haben Dänemark, Deutschland, Polen und Norwegen noch Chancen auf ein Weiterkommen. Das Tolle für uns Zuschauer, es kommt auch hier zu den direkten Duellen Deutschland – Dänemark und Polen – Norwegen, nicht so toll ist, dass die Spiele nicht zeitgleich stattfinden (RTL sei dank!). Polen und Norwegen können in Ruhe den Ausgang des ersten Spieles abwarten, und sich dann ausrechnen, was noch geht:

Gewinnt Dänemark, ist Deutschland sicher draußen und der Sieger der Partie Polen – Norwegen ist weiter. Endet das zweite Spiel unentschieden, sind Deutschland, Polen und Norwegen punktgleich und Norwegen ist aufgrund des direkten Vergleiches mit Deutschland weiter.

Gewinnt Deutschland, kann nur noch Polen die Dänen mit einem Sieg ums Halbfinale bringen, da Norwegen bereits in der Vorrunde gegen Dänemark unterlegen war, Polen den direkten Vergleich aber gewann. Endet das zweite Spiel unentschieden, sind beide raus und Dänemark und Deutschland im Halbfinale.

Wenn nun Dänemark und Deutschland unentschieden spielen, ist Dänemark sicher Gruppenerster und Polen auf jeden Fall draußen auch bei einem Sieg. Gewinnt allerdings Norwegen, kommen sie aufgrund des direkten Vergleiches mit Deutschland weiter. Enden beide Spiel unentschieden, sind Dänemark und Deutschland im Halbfinale.

Ich hoffe, ich habe mich jetzt nicht verrechnet. 😉

Wäre also wirklich spannender gewesen, alle Spiele zeitgleich auszutragen, aber so sind die tatsächlichen Anwurfzeiten:

15.30 Uhr: Mazedonien – Serbien (DSF)
17.30 Uhr: Deutschland – Dänemark (RTL)
20.15 Uhr: Polen – Norwegen (DSF, Konferrenzschaltung)

20.15 Uhr: Frankreich – Kroatien (DSF, Konferrenzschaltung)