Schlagworte: Satire

Behindertenparkausweise – in Schleswig unerreichbar

Da schaue ich ganz arglos die Satiresendung „Extra3“ und sehe einen Bericht aus meiner Heimatstadt Schleswig, wo die Bürger für einen Behindertenparkausweis viele Hürden in Form von Treppenstufen auf sich nehmen müssen:

Behindertenparkausweise -unerreichbar

Unser Bürgermeister Thorsten Dahl ist in seinem Blog bereits auf die mangelhafte Barrierefreiheit der (denkmalgeschützten) Gebäude der Stadtverwaltung Schleswig eingegangen, nachdem die Schleswiger Nachrichten (ohne Link wegen Leistungsschutzrecht) über den Fall einer gehbehinderten Autofahrerin berichtet hatten.

Engel mit nur einem Flügel – Teil 3

Engel mit nur einem Flügel – Folge 2

Engel mit nur einem Flügel

Jung von Matt vs. Umweltorganisation

Der Mitbegründer der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt, Jean-Remy von Matt, hatte im Jahre 2006 Weblogs als die „Klowände des Internets“ bezeichete, nachdem Blogger seine tolle Kampagne „Du bist Deutschland“ durch den Kakao gezogen hatten.

3 Jahre später wagen sich Jung von Matt wieder weit vor, um die Meinungsfreiheit zu beschneiden. Ihre RWE-Werbekampagne, die mit der Trio-Musik, wurde nämlich von Atomgegnern persifliert, weil die blumigen Werbebotschaften der RWE doch recht zweifelhaft sind:

In einem Brief der JvM-Rechtsabteilung fordert deren Rechtsanwalt Christian Unsinn auf, das Protestmotiv nicht weiter zu verbreiten:

Die Aufklärung über das dubiose RWE-Angebot „ProKlima Strom“ durch .ausgestrahlt und die Umweltorganisation urgewald gefällt dem Atomkonzern ganz sicher nicht. Nun droht die RWE-Werbeagentur Jung von Matt mit Schadenersatzforderungen, Strafanzeige, Anwalts- und Gerichtskosten, falls urgewald das oben abgebildete Motiv weiter verwendet. Aber natürlich gehe es nicht darum, „Ihre Vereinsarbeit zu behindern, Ihrem Verein die Äußerung einer Meinung zu verbieten oder Ihren Verein mit Kosten zu belasten“, schreibt Herr Unsinn, Anwalt der RWE-Agentur…

In der Antwort im Auftrag von urgewald sieht Rechtsanwalt Michael Günther die Gegenkampagne ganz klar als Satire oder Parodie sowohl von der Aussage her, als auch von der Gestaltung berechtigt. Es bleibt also abzuwarten, ob die Werber Klage gegen die Umweltorganisation und die Blogger, die das umstrittene Motiv verbreiten, einreichen.

Via Julia Seeliger.