Schlagworte: Schweden

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Musikalischer Adventskalender 2015 Tür 3

Die schwedischen Indie-Popper Emerald Park haben eine kleine Remix-EP zum kostenlosen Download bereit gestellt. Sie enthält drei Remixe, zweimal haben sich Hate The Boyfriend den Song GO!GO!GO! vorgenommen, der dritte Remix stammt vom Keyboarder Daniel Jönsson a. k. a. Danish Daycare, er hat das Titelstück des 2008er Albums For Tommorrow zum Danish Daycare 90s Remix verarbeitet. Das Ergebnis steckt hinter Tür 3:

Alle drei Remixe können bei Soundcloud oder Jamendo heruntergeladen werden und sind unter CC by-nc-nd lizensiert.

Emerald Park im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Last.fm | Soundcloud | Twitter

(Beitragsbild: „Three“ cc by-sa russellstreet)

A Projection

Macclesfield liegt nicht in Schweden

Welcher Tag wäre besser geeignet, eine Band zu entdecken, die das Vermächtnis von Ian Curtis pflegt, als sein 59. Geburtstag? Und A Projection aus Stockholm tut dies so gut und manchmal auch so dreist, dass ich die Band spontan ins Herz geschlossen habe. Gleich im Opener und Titelstück des Albums Exit klingt Insight von Joy Division mit. Allerdings fügen sie eine poppige Komponente hinzu, die die düsteren Stimmungen des Albums immer wieder auflockern. Präzise Drums und treibende Basslinien sorgen für tanzbare Rhythmen. Post-Punk-Fans werden ihre Freude haben, ganz gleich ob sie mehr zu Joy Division und The Chameleons tendieren oder zu Interpol und Editors.

2013 wurde die Band von 6 jungen Männer gegründet: Isak Eriksson (Gesang), Amos Pagin (Gitarre), Charles Karjalainen (Gitarre und Background Vocals), Linus Högstadius (Synthesizer und Background Vocals), Rikard Tengvall (Bass und Backgrund Vocals) und Jesper Lönn (Drums). Das Debütalbum Exit erschien am 24.04.2015 und einen Monat später waren die Schweden sogar schon in Deutschland live zu sehen, ihrem Hamburger Label Tapete Records sei dank. Schade, dass ich sie in erst jetzt kennengelernt habe und so das Konzert im Hamburger Hafenklang am 25.05.2015 leider verpassen musste. Und auch ihr Leute aus den Regionen Berlin, Bielefeld, Essen, Landau, Freiburg und Wolfsburg dürft euch ärgern, denn von allen Konzerten liest man nur gute Kritiken.

Zwei weitere Termine im Herbst stehen jedoch schon fest:

28.10.15 Kiel, Schaubude
30.10.15 Hameln, Autumn Moon Festival

Zum Abschluss noch das offizielle Video von A Projection zur ersten Single Young Days:

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Atombomb

Neue EP von Atombomb

Kurz mal die Durchsage, dass Atombomb, die Indie-Popper aus Göteborg, die ich euch am 29.05.2015 vorgestellt hatte, ihre selbstbetitelte EP veröffentlicht haben. Enthalten sind neben der bereits am 20.05.2015 erschienenen Single „Love And Death“ vier weitere Stücke.

Die EP steht unter der Lizenz CC by-nc-sa und ist als konstenloser Download („Name your price“) sowie als limitierte Musikkassette erhältlich.

Atombomb im Netz: Bandcamp | Facebook | Instagram | Soundcloud | Spotify

Emerald Park 2015

Free-Music-Friday: Emerald Park – GO!GO!GO!

Ich freue mich sehr, dass ich Euch heute mal wieder leichten Schweden-Pop kredenzen kann und zwar von unseren alten Bekannten Emerald Park aus Malmö. Die mittlerweile zum Septett angewachsene Band um die Stimmen von Tobias Borelius und Martina Johansson veröffentlichte in dieser Woche ihre EP „GO!GO!GO!“ (23 Seconds, CC by-nc-nd).

Wie gewohnt gibt es eingängigen Indie-Pop, wie geschaffen für laue Mittsommernächte oder einfach zum vor sich hin träumen. Die sieben Songs sind kostenlos oder gegen einen freiwilligen Obulus bei Bandcamp erhältlich. Ihr findet die EP aber auch bei vielen Download- und Streaming-Anbietern.

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Atombomb

Free-Music-Friday: Atombomb

Gefühlt habe ich aus keiner anderen Stadt so viele Bands zum Free-Music-Friday vorgestellt wie aus Göteborg. Die zweitgrößte Stadt Schwedens hat eine weiteres Indie-Pop-Juwel hervorgebracht: Atombomb, ein Quintett, das seit 2010 aktiv ist und bisher zwei Singles herausgebracht hat.

Jenny Hagvil (Gesang), Daniel Abrahamsson (Gitarre), Patrik Michaelsen (Gitarre), Gabriel Lindblad (Bass) und Erik Gärdefors (Drums) haben ihre erste Single „At The Deep End/Idlewild“ am 13. November 2014 veröffentlicht, sogar als Vinyl-Scheibe. Der erste Song beginnt mit einem Shoegaze-Intro mit reichlich Gitarren-Feedback und startet dann in einen bittersüßen Indie-Pop-Song, der seine Magie aus Jennys zauberhaften Stimme und den wunderschönen Gitarren-Riffs bezieht. Der zweite Titel ist ein flottes Post-Punk-Stück.

Am 20. Mai 2015 folgte die zweite Single „Love And Death„, ein Vorbote der kommenden Kassetten-EP mit 4 weiteren Songs. Auch „Love And Death“ bewegt sich mitreißend zwischen Shoegaze, Post-Punk und Indie-Pop. Die Vorfreude auf die nächsten Veröffentlichungen von Atombomb ist bei mir definitiv geweckt.

Beide Singles sind unter Creative Commons by-nc-sa lizensiert und als kostenlose Downloads bei Bandcamp („Name your price“) und Soundcloud erhältlich.

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