Schlagworte: Schweden

Telemark

Free-Music-Friday: Telemark

Ich setze meine vor zwei Wochen unbewußt angetretene Free-Music-Reise durch Skandinavien fort, nach zwei Bands aus Dänemark geht es weiter nach Göteborg. In Schwedens zweitgrößten Stadt gibt es eine sehr lebendige Musikszene, aus der ich hier auch schon einige Künstler vorgestellt habe. Die heutige Band heißt Telemark und besteht aus Mastermind Elliot Berlin und den beiden Gitarristen Johan Forsell und Mats Jansson. Im April erschien die erste von drei für 2013 angeköndigten EPs, die alle nach dem gleichen Konzept gestrickt sind. Neben drei eigenen Songs gibt es immer eine Cover-Version eines Lieblingsliedes der Protagonisten. Auf “a Thousand” ist es “Blue Monday” von New Order.

Telemark spielen nicht den typisch schwedischen Indie-Pop, sondern kommen schon eine Spur knackiger daher. Elektro-Rock möchte ich es mal nennen, was die Drei produzieren. Die elektronischen Komponenten und auch die Gitarren gehen dabei schon fast in den Industrial-Bereich hinein. Dazu paßt dann auch, dass die Interpretation von “Blue Monday” eher in Richtung der Orgy-Version geht, als sich zu sehr am Original zu orientieren.

3 US-$ Mindestpreis kostet die Debüt-EP bei Bandcamp, sie steht unter Creative Commons BY-NC-ND. Ich bin gespannt auf die nächsten beiden EPs von Telemark.

Telemark im Netz: Bandcamp | Facebook | Soundcloud

Emerald Park

Neue EP von Emerald Park

Die schwedischen Indie-Popper Emerald Park haben beim Netlabel 23 Seconds eine neue EP als freien Download veröffentlicht: Things.

Die 5 Lieder stammen vom Album “Absolut Zero“, B-Seiten und von der kommenden “Black Box EP” (VÖ: 03.05.2013, afmusic).

Greift zu, liebe Leute, es lohnt sich!

“Things EP” by Emerald Park is licensed under a Creative Commons license.

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Chuck Morgan

Free-Music-Friday: Chuck Morgan

Schwedische Bands und Musiker sind häufige und gern gehörte Gäste zum Free-Music-Friday, so auch heute. Auch wenn der (Künstler-)Name es nicht vermuten läßt, Chuck Morgan kommt aus Göteborg, ist 23 Jahre jung und ein klassischer Singer/Songwriter. Bürgerlich heißt er, ganz schwedisch, Anton Ekman.

Vier melancholische, minimalistische Songs enthält seine EP “Chuck Morgan“, die Anfang Juni beim deutschen Netlabel Aaahh Records (Entertainment For The Braindead, Uniform Motion) unter CC by-nc erschienen ist.

Sein Debüt gab Chuck Morgan 2009 mit dem Album “Patchworks“, das von Series Two Records in einer CD-Kleinauflage veröffentlicht wurde. Einige der Songs sind kostenlos herunterladbar, wenn auch nicht unter CC. Außerdem hat er einige Songs bei Myspace und Soundcloud hochgeladen.

Chuck Morgan im Netz: Last.fm | Soundcloud

Kate and After

Kate & After – The Game

Dass aus Schweden überdurchschnittlich viel gute Musik kommt, ist sicherlich nur ein subjektiver Eindruck von mir. Trotzdem wird dieser immer wieder erhärtet, z. B. von der Göteborger Indie-Pop-Band Kate & After.

2008 gründeten Magnus Lindquist (Gesang), Carl Nelvig (Hammond-Orgel), Jonas Karlsson (Gitarre), Kristoffer Sohtell (Bass) und Joakim Axelsson (Schlagzeug) die Band und veröffentlichten Weihnachten 2009 ihre erste Single “Snow Angel“, im August 2010 folgte die 3-Track-EP “Things To Do“. In der Folge spielten Kate & After zahlreiche Konzerte in ihrer Heimat und schrieben neues Material, das im Herbst 2012 als Album erscheinen soll.

Der erste Vorbote dessen wurde bereits im Mai als Single veröffentlicht: “The Game“.

Der Einfluß von Bands wie Franz Ferdinand, Band of Horses, Arctic Monkeys, Stone Roses und Mando Diao ist unüberhörbar, allerdings sorgt der Einsatz der Hammond-Orgel (remember Those Dancing Days?) für eine gewisse Eigenständigkeit im Soundgebilde.

Die bisher erschienenen Songs sind mit Ausnahme von “The Game” kostenlos über die Internetseiten von Kate & After erhältlich.

Ich freue mich auf das Album und konnte vielleicht auch andere neugierig machen.

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Neuer CC-Labelsampler von 23 Seconds

Auch das schwedische Netlabel 23 Seconds hat einen neuen Sampler mit einigen ihrer Künstler unter der Lizenz CC BY-NC-SA herausgebracht:

Mit von der Partie sind Künstler aus Kanada, Schweden, Nordirland, Großbritannien und den USA, im einzelnen sind es:

1. Heifervescent – Billy Comes Home
2. Emerald Park – A Higher Loss
3. Can´t Stop the Daggers – High
4. The Backbone Of Science – High Tide
5. Dan Tindall – Eye For An Eye
6. Shampoo Tears – Leave It All behind
7. Ram Hoss – Waii
8. Azoora – Be Here

Das Album gib es als Download und bei Spotify.

Det Vackra Livet – Aldrig För Alltid


(Foto: Henrik Mårtensson)

Die schwedischen Brüder Philip und Henrik Ekström werden Ende Februar die neue EP von The Mary Onettes mit dem Titel “Forever Love” veröffentlichen (einen Vorgeschmack darauf gibt es dort).

Doch auch mit ihrem Nebenprojekt Det Vackra Livet, zu deutsch “das schöne Leben”, sind die Beiden nicht untätig und verschenken den Song “Aldrig För Alltid” (“Nie für immer”).

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

(via)

Emerald Park – A Beautiful Mourning

Die Indie-Popper Emerald Park aus Schweden haben ein neues Video als Vorgeschmack auf ihr am 30.03.2012 erscheinendes Album “Absolut Zero” (23 Seconds/afmusic) veröffentlicht:

DirektMourning

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Orphan Songs

Free-Music-Friday: Orphan Songs

Schweden erweist sich einmal mehr als exzellenter Nährboden für wunderschöne und unter Creative Commons lizensierte Pop-Musik. Und Orphan Songs beweist zudem, dass nicht nur in Göteborg und Stockholm kreative Musiker beheimatet sind, sondern auch im eher beschaulichen Kalmar. Singer/Songwriter Carl-Otto Johansson macht dort seit 2005 unter diesem Namen Musik, nachdem sich seine Band Eyedrop getrennt hatte. Seine ehemaligen Bandkolllegen Mathias Jonsson (Schlagzeug) und Henrik Johansson (Bass) halfen ihm auch bei den Aufnahmen seiner Solo-Sachen gelegentlich aus.

2008 erschien das Debut-Album unter dem Titel “Orphan Songs“, das 2011 unter CC by-sa bei Jamendo wiederveröffentlicht wurde.

Als Einflüsse nennt Carl-Otto Johannson u. a. Neil Young, Morrissey und Bob Dylan, aber auch Radiohead, The Cure und Depeche Mode. Die typisch schwedische Melancholie schwingt in jedem Song mit und schafft zusammen mit der angehemne und markanten Stimme ein schöne Atmosphäre.

Für 2012 ist mindestens ein neues Album von Orphan Songs angekündigt worden, einige einzelne Songs wurden auch schon seit dem Debut veröffentlicht, z. B. im Oktober letzten Jahres “Save The Banks! (Nevermind The People)“, ein satirisches Lied über die Bankenrettung in Europa, das man viele Künstler zusammen als eine Art “Bank Aid” singen lassen könnte. Die Entstehungsgeschichte des Songs kann im Blog nachgelesen werden, genau wie ein interessantes Interview (englisch) aus dem letzten Jahr.

Im Download-Bereich der Internetseiten ist außerdem das Eyedrop-Album “You and me vs. the machine” aus dem Jahr 2002 als kostenloser Download erhältlich.

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Free-Music-Friday: Garmisch

Garmisch

Das schwedische Elektropop-Kollektiv Garmisch besteht aus den Musikern Charlotte Fagerlund, Stefan Bodetoft, Birgitta Persson, Charlotte Lundgren und Patrik Svensson und wurde 2004 unter dem Namen Garmisch Partenkirchen gegründet.

Im letzten Jahr erschien nach zwei EPs und einer digitalen Vorab-Single namens “Glimmer” das Debüt-Album “Garmisch” mit 10 wunderschönen Schweden-Indie-Pop-Songs. Garmisch wären damals also schon eine Erwähnung wert gewesen, die aus mir heute völlig unerklärlichen Gründen ausgeblieben ist. Nur gut, dass die Schweden sich kürzlich mit dem Re-Release ihrer EPs wieder in Erinnerung gebracht haben. “The EPs XE” heißt das digitale Doppelalbum, das nicht nur die unter dem Namen Garmisch Partenkirchen beim seit 2007 leider nicht mehr aktiven Netlabel Go, Jukebox! veröffentlichten EPs “Black Paint EP” (2006) und “The Munich EP” (2006) enthält, sondern auch Remixe der Songs.

Album cover

Außerdem ist die digitale Maxi-Single “Facing The Sea” (2010) erhältlich. Jeder, der ein Faible für schwedische Pop-Musik hat, wir sich die gleiche Frage stellen wie das Netlabel Blocsonic anläßlich der Veröffentlichung von “Glimmer“:

Everytime I come across incredible pop music from Sweden, I wonder if there’s something in the water that makes such a large of number of that nation’s songwriters and musicians have such a firm grasp on what it is that makes tasty pop music. Back in 2007 while putting together a netBloc release, I discovered another of these gifted Swedish groups…

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