Es ist mal wieder höchste Zeit für das Blogprojekt 52 Songs, diese Woche ging es um ein sehr kniffliges Thema: Selbstbeschreibung. Gibt es ein Lied, dass mich oder Eigenschaften von mir beschreibt? Zumindest für Vegetarismus gibt es einen Soundtrack:
Heifer whines could be human cries
Closer comes the screaming knife
This beautiful creature must die
This beautiful creature must die
A death for no reason
And death for no reason is MURDER
And the flesh you so fancifully fry
Is not succulent, tasty or kind
It’s death for no reason
And death for no reason is MURDER
And the calf that you carve with a smile
Is MURDER
And the turkey you festively slice
Is MURDER
Do you know how animals die?
Kitchen aromas aren’t very homely
It’s not “comforting”, cheery or kind
It’s sizzling blood and the unholy stench
Of MURDER
It’s not “natural”, “normal” or kind
The flesh you so fancifully fry
The meat in your mouth
As you savour the flavour
Of MURDER
NO, NO, NO, IT’S MURDER
NO, NO, NO, IT’S MURDER
Oh … and who hears when animals cry?
Die ungarische Band Obsidian Shell reiht sich in die Garde der Symphonic-Metal-Bands mit weiblichem Hauptgesang, verächtlich auch als “Trällerelsen-Metal” bezeichnet, ein. Und da müssen sich Henrik Csató (Gitarre), Gergő Kiss (Bass) und Alexandra Urbán (Gesang) überhaupt nicht hinter Genre-Größen wie Within Temptation oder Nightwish verstecken, im Gegenteil finde ich die Stimme von Alexandra besser als bei manch bekannterer Band. Das hat die Band bisher auf 3 Veröffentichungen, alle unter Creative Commons by-nc-nd bei Jamendo erhältlich, unter Beweis gestellt.
Auf dem Erstingswerk “Elysia” aus dem Jahr 2008 wurde noch in der Muttersprache gesungen. Musikalisch gibt es keine Überraschungen, zum wunderschön trällenden Gesang gesellen sich symphonische Keyboards, harte Metal-Gitarre und eine treibende Rhythmusabteilung.
“Evershade“, Album Nummer 3, steht für das Ende einer Ära, um einen Vergleich zu Nightwish (”End Of An Era”) zu ziehen. Denn kurz nach der Veröffentlichung am 29.07.2011 stieg Bassist Gergő ohne Angabe von Gründen aus, wie Henrik bei Facebok mitteilte, kurz darauf verließ auch Sängerin Alexandra das Projekt.
Henrik, der alleine für die Musik verantwortlich zeichnet, hat bereits angekündigt, dass er eine neue Sängerin gefunden hat und stellt ein neues Abum von Obsidian Shell, wieder auf ungarisch, in Aussicht.
N.U.C. ist ein Synth-Goth-Trio aus Bremen, das in der Genre-klassischen Besetzung Gitarre, Bass, Keyboards und Drumcomputer antritt. 2005 von Sunny (Bass) und Sipo (Gesang/Gitarre) gegründet und kurz darauf von Teddy (Keyboards) komplettiert, traten N.U.C. bereits ein Jahr später beim WGT in Leipzig auf und veröffentlichten ihr erstes Album “Schattentanz“. Wie die Bezeichnung Synth-Goth schon vermuten läßt, trifft hier Metal-Gitarre auf Keyboard-Fläche, ganz in der Traditon von Red Lorry Yellow Lorry, Clan Of Xymox oder auch Funhouse. Die Texte sind in deutsch und englisch gehalten und und werden mit angenehmer Stimme vorgetragen.
Ende 2007 erschien dann “Metamorph“, auf diesem Album entwickelten sich N.U.C. mehr in Richtung Synth-Rock/Electro-Pop a la Crüxshadows, die Gitarre rückt dafür mehr in den Hintergrund, was dem Charme der Musik allerdings keinen Abbruch tut, sondern die Kreativität des Trios unterstreicht.
Derzeit bereiten N.U.C. die nächste Veröffentlichung vor, Name und Playlist des Mini-Albums stehen bereits fest. Auch “Gotika” wird kostenlos unter Creative Commons erhältlich sein.
Neuen frischen Brit-Pop aus Sibirien liefern die Kites auf ihre neuen EP Catch The Moment. Am 15. Oktober 2010 habe ich die 4 Russen im Rahmen des Free-Music-Friday vorgestellt und war damals schon begeistert von ihrer Musik. Und ich kann euch sagen, die Jungs haben noch eine Schippe drauf gelegt, bleiben ihrem Stil zwischen Brit-Pop und Indie-Rock treu, aber klingen noch ausgereifter als auf den Vorgänger-EPs.
Wer von den bisherigen EPs begeistert war, für den besteht Downloadpflicht, aber jeder sollte hier mal ein Ohr riskieren.
Ich glaube, ich bin erstmals seit Beginn des Blogprojekts “52 Songs” schon am Montag mit meinem Beitrag fertig. Zum Thema dieser Woche,”Tanzen“, ist mir aber auch sehr schnell ein sehr naheliegendes Lied eingefallen:
Dancing on hot tiles
Dancing on tender hooks
Dancing down church aisles
Dancing on holy books
Dancing on crocodiles
Dancing on hallowed ground
Dancing Nyjinsky style
Dancing with the lost and found
Dancing on rock ‘n roll’s grave
Dancing on burning coals
Dancing on “Jesus Saves”
Dancing with old scratch soul
Dancing on flick knives
Dancing a stiletto groove
Dancing our nine lives away
Dancing in the Louvre
Dancing in catacombs
Dancing in tuxedo drag
Dancing in dark rooms
Dancing on all your flags
Dancing in the Vatican
Dancing on the papal gown
Dancing on the taxman
Dancing on the crown
Dem zweiten Mann auf dem Mond hat die italienische Band Aldrin den Namen entliehen. Wie um das zu unterstreichen, nannten sie ihre erste EP The Outstanding Tale of Buzz Aldrin (2009), die 4 Songs sind kostenlos bei Last.fm erhältlich. Aldrin machen Post-Rock, mit 2 Gitarren (Hendrick und Roberto), Bass (Massimiliano) und Schlagzeug (Marco) ansprechend arrangiert und meist instrumental vorgetragen.
2010 legt die Band ihr Debüt-Album La Roque nach, neben 2 Songs von der ersten EP sind dort 5 neue Stücke zu finden. Das Album wird unter Creative Commons über Jamendo vertrieben sowie über Bandcamp:
Seit letztem Monat ist nun das nächste Werk erhältlich, die EP Bene, deren Name Programm ist. Die Musik ist jetzt experimenteller als auf den Vorgängern und die 4 Songs haben eine Länge von 6:40 Minuten bis 9:10 Minuten. Beziehen kann man die EP ebenfalls bei Jamendo oder Bandcamp: