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The Nuri mit neuem CC-Album „Music Box“

The Nuri

Die Progressive-/Alternative-Rockband The Nuri aus Mainz habe ich bereits im Rahmen des Free-Music-Friday am 08.10.2010 vorgestellt, zu der Zeit hatte die Band um die Brüder David (Drums) und Andreas Marx (Gitarre) ihr beachtliches Debut-Album „Masquerade“ aus dem Jahre 2007 zu bieten, arbeitete jedoch bereits an neuem Material.

Seit heute steht nun endlich der Nachfolger in virtuellen Plattenregal, „Music Box„. Das Album ist als kostenloser Download erhältlich, sowie für 10 Euro als physischer Tonträger, zu bestellen über die Band-Webseiten (Lieferung ab 28.04.2011). Dort gibt es ebenfalls die CD „Masquerade“ für’n Fünfer.

Music Box“ steht seinem Vorgänger in Sachen Vielschichtigkeit in nichts nach, The Nuri präsentieren unterschiedliche Facetten der modernen Rock-Musik, von gefühlvollen Klavierläufen – Christoph Planteur zeichnet hierfür verantwortlich – bis zu harten Metall-Riffs ist wieder alles dabei. Besonders verzaubert mich immer wieder die wunderschöne Stimme von Sängerin Sandra Pfeiffer. Komplettiert wird das Quintett von Bassist Philip Brenner.

Live sind The Nuri in nächster Zeit auch zu erleben:

29.04.2011 – Das Rind, Rüsselsheim (CC-Piraten-Event)
04.05.2011 – 603qm, Darmstadt (AStA-Bandcontest 2011)
14.05.2011 – Café Bizarr, Trebur

The Nuri im Netz: Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Twitter | YouTube

Creative Commons by-nc-nd
Music Box von David Marx steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.

Free-Music-Friday: Blame

Blame

Heute gibt es einen Leckerbissen für die Elekto-Freunde. Die serbische Formation Blame, die im Wesentlichen aus Boris Posavec besteht, hat vor kurzem ihr zweites Album veröffentlicht, Convergent Fields (Ionium Records). Mit 14 Songs zieht das Abum seinen Hörer in den Bann, mir ist in erster Linie positiv aufgefallen, dass die düsteren post-apokalyptischen Welten ohne übertriebene Härte und aggressiven Gesang erzeut werden, sondern mit aufwändigen Arrangements, vielschichtigen Klängen und einer angenehmen Stimme.

Auch das 2008 erschienen Debut-Album von Blame, Water, wurde von Ionium Records wiederveröffentlicht und ist, wie Convergent Fields, unter der Lizenz CC by-nc-sa als Name-Your-Price-Download erhältlich.

Blame im Netz: Bandcamp | Facebook | Myspace

Free-Music-Friday: Remote Controlled

Remote Controlled

Heute stelle ich euch eine Band vor, die ich auf meinem Free-Music-Contest-Jury-Zettel notiert hatte, die es aber leider nicht auf den Sampler schaffte. Im Spätsommer 2005 als Studentenband in Hamburg gegründet, erklommen Remote Controlled nach kurzer Eingewöhnungsphase schon Anfang 2006 die ersten Bühnen der Stadt. In bester akademischer Tradition plagiierten sie Anfangs erfolgreich bewährte Rocksongs aus den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Lukas (Vox, Git), Martin (Vox, Drums), Stoff (Git) und Chris (Bass) wurde jedoch schnell klar, dass das Publikum eigenes Material hören möchte. So entstand im Laufe des Jahres, neben weiteren Auftritten die erste, selbst produzierte Demo-EP mit neuen Songs, die unter dem Namen des Titelsongs „Demise in Virtuality“ Anfang 2007 das Licht der Welt erblickte. In der folgenden Zeit kehrten einige Bandmitglieder ihrer Alma Mater den Rücken, und kamen im Ernst des Lebens an. Klar wirkte sich das auf die Musik aus, neue Songs wurden schwerer und härter. Schließlich entstand daraus das erste LP-Album, „Torture Trip„, Mitte 2009. Die musikalische Reise wird aber nicht zur Tortur, sondern man bewegt sich im Zirkel zwischen (Post-)Punk, Progressive Rock und Metal, mit intelligenten Gitarren-Riffs und ansprechenden zweistimmigen Gesangspassagen. Dazu liefern variantenreiche Drums und lässige Bass-Linien rhythmische Gerüst. Das Ticket für diesen Trip kann kostenlos bei Jamendo oder Bandcamp gelöst werden, denn die Musik von Remote Controlled steht unter der Creative-Commons-Lizenz by-sa. Die CD ist für nur 5 Euro bei Bandcamp erhältlich.

Nach dem musikalischen Baby folgte echter Nachwuchs, so dass die Band sich in der Folgezeit vor allem der kreativen Arbeit widmete und ihre Live-Aktivitäten zurückfuhr. Derzeit arbeitet Remote Controlled an neuem Material, das sie bald live präsentieren möchten. Wir dürfen gespannt sein.

Remote Controlled im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Myspace

David Rovics @ Land-Art.cc, 02.04.2011

David Rovics im Land-Art am 02. April 2011:

Der Sänger erklärte während des Konzertes, dass er einen großen Teil seiner Popularität hierzulande der Piratenpartei Deutschland verdankt, aufgrund dieses Videos, das seinen Song „Black Flag Flying“ verwendet und über 100.000 mal angesehen wurde.

Gespielt hat er einge Songs seines letzten Albums „The Big Red Sessions“ wie „Cordova“, „Tunesia 2011“, „I’m A Better Anarchist Than You“, „Burn It Down“, aber auch ältere Stücke wie „Life Is Beautiful“, „Pirates Of Somalia“, „Operation Iraqi Liberation (OIL)“ oder eben „Black Flag Flying“.

David Rovics @ Land-Art.cc, 02.04.2011

David Rovics @ Land-Art.cc, 02.04.2011

David Rovics @ Land-Art.cc, 02.04.2011

David Rovics @ Land-Art.cc, 02.04.2011

David Rovics @ Land-Art.cc, 02.04.2011

Alle Bilder von mir, CC by-nc-sa.

Free-Music-Friday: David Rovics

David Rovics

Meine lieben Freunde der freien Musik, heute ist ein ganz besonderer Tag, aber ich möchte euch keine fade April-Scherz-Geschichte unterjubeln a la „Dieter Bohlen hat sein gesamtes Werk unter Creative Commons gestellt“ oder so, sondern den ersten Jahrestag des Free-Music-Friday feiern. Am 02.04.2010 ist in meinem Weblog die erste Ausgabe mit Botany Bay erschienen, die ja nun leider der Free-Music-Szene „Adieu“ gesagt haben.

Aber zur Feier des Tages stelle ich heute einen Künstler vor, der eigentlich keiner Vorstellung bedarf: David Rovics, der wohl schon auf jeder Internetpublikation erwähnt wurde, die sich mit freier Musik befaßt, nur eben bei mir nicht. Wer von dem politischen Singer/Songwriter noch nichts gehört hat, den verweise ich auf die Wikipedia.

Das Gesamtwerk umfaßt 200 Lieder, die man bei Soundclick kostenlos herunterladen kann. Das jüngste Werk „Big Red Sessions„, das sich ganz nach Rovics-Art mit verschiedenen politischen Themen beschäftigt, wie Bradley Manning oder die Revolution in Tunesien, ist am 28. Februar 2011 nur als Download-Album erschienen. Im Vorfeld hatte David bereits 6.000 $ an Spenden einnehmen können, so dass aus einem Song, den er aufnehmen wollte („Song For Bradley Manning“) schließlich 13 wurden.

Außerdem möchte ich die Europa-Tour erwähnen, die gestern in London gestartet ist und David auch für ein paar Termine nach Deutschland führt:

02.04.2011 – Land-Art, Havetoftloit
05.04.2011 – Werner-Block-Schule, Berverungen
08.04.2011 – Saalbau Gutleut, Frankfurt/Main
09.04.2011 – Prisma, Heidelberg
10.04.2011 – Alter Wartesaal, Köln
21.04.2011 – Cafe Sibylle, Berlin
23.04.2011 – Kamels Eck, Saarbrücken

Übrigens begrüßt es David Rovics ausdrücklich, wenn seine Konzerte mitgeschnitten (Audio & Video) und im Netz verfügbar gemacht werden.

David Rovics im Netz: Archive.org | Facebook | Justin.tv | Myspace | Twitter