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Vegane Mythen musikalisch entlarvt

Jonathan Mann (Song-A-Day-Mann) räumt in diesem Song mit einigen Mythen über vegane Ernährung auf:

DirektMythen

Text:

Hey Ivory!
Yeah Jonathan?
You’re Vegan, right?
Yes, that’s right, I am!
Can I ask you some questions, then?
Sure, Mann, of course you can!
Are you ready for the questions, then?
What are you waiting for?

Where do you get your protein, protein, protein
Only meat has protein so where do you get your protein

Actually lots of things have protein: Beans have protein
Greens have protein, fruits and nuts have protein, grains and seeds have protein
and here’s the thing that’s so obscene:
We don’t need so much protein
Most people eat more than they need

Where do you get your calcium? Only milk has calcium
Healthy bones from cow’s milk, calcium, I drink it, yum

Lots of plants have calcium, and lots and lots of calcium
And cholesterol, well they have none of the fat found in milk

What about our ancestors? Didn’t they eat meat?
If I wasn’t supposed to eat it, then why do I have these teeth?

Do your teeth look like a carnivores? All sharp and pointy, like?
No you gotta cook your meat over a roaring fire light!
Furthermore, all carnivores act on instinct
Humans make choices, they consider and they think
If humans of old ate meat
It was a choice not a necessity

If everyone were vegan, what about all the cows
and all the gajillion chickens living on farms now?
If everyone turned vegan it wouldn’t happen over night
and demand would just decline and so would the supply.

Isn’t vegan food just bland and gross?
No! It’s yummier than most!
You care about animals more, you do!
I care about animals, people too!
Aren’t vegan men weak and girly?
I find vegan men quite sexy!
B12, so there, haha!
B12’s from bacteria!

Where do you get your protein? Plants!
Where do you get calcium? Plants!
Where do you get your iron? Plants!
Where do you get your zinc? Plants!

Hey Ivory!
Yeah Jonathan?
I think I get it now.
Yeah, it’s all about plants.
Yep, that’s pretty much it.
OK, cool, glad we cleared it up!
Me too! Let’s have a snack!
OK.

Den Song kann man bei Bandcamp als „Name-your-Price“ (ohne Minimum) herunterladen, genau wie alle anderen Songs von Jonathan, denn er veröffentlicht jeden Tag einen Song mit dazugehörigem Video. Respekt!

Creative Commons Lizenzvertrag
Vegan Myths Debunked von Jonathan Mann steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell 3.0 Unported Lizenz.

Jonathan Mann im Netz: Bandcamp | Facebook | Formspring | Twitter | Youtube

(via Veganes Nom)

Free-Music-Friday: pandoras.box

pandoras.box

pandoras.box ist eine 5-köpfige Band, die 2004 im niederbayerischen Geisenhausen gegründet wurde. Sie besteht aus Martin Steer (Gesang, Gitarre), Johannes Hertrich (Gitarre), Markus Staudinger (Keyboards), Phillip Dübell (Bass) und André Wittmann (Drums). Mal unbeschwert poppig, mal experimentell rockig präsentieren sie auf ihrem Debüt-Album „Barriers“ aus dem Jahr 2009 einen sehr unterhaltsamen Indie-Pop-Rock, der von Post-Rock über Brit-Pop bis Shoegaze viele Facetten bietet. Mehr als 3 Jahre sind während der Produktion des Albums ins Land gegangen, aber die Zeit hat sich gelohnt.

Auch für die Band, denn 2010 wurden sie vom Berliner Label Nois-O-Lution (Jingo De Lunch, Foetus) unter Vertrag genommen, wo am 31.12.2010 ihr zweites Album „Monomeet“ erschienen ist, leider nicht unter Creative Commons, aber ihr bemerkenswertes Erstlingswerk, das bei Archive.org fast 60.000 mal heruntergeladen wurde, ist weiterhin kostenlos unter CC by-nc-nd erhältlich.

Von „Monomeet“ gibt es aber zumindest eine Download-Single für lau, den Opener „State Of Rust (Radio Edit)„:

State Of Rust (Radio Edit) by pandoras.box

pandoras.box im Netz: Facebook | Last.fm | Myspace | Vimeo | YouTube

Free-Music-Friday: Berlin Wall Lovers

Berlin Wall Lovers - MMXI

Heute gibt es eine Doppel-Veranstaltung, denn es steht nicht nur der wöchentliche Free-Music-Friday an, sondern es ist bekanntlich auch die Free! Music! Week!, für die dies ebenfalls mein Beitrag ist.

Der Name meiner Empfehlung Berlin Wall Lovers soll nicht etwa die Zeitgenossen charakterisieren, die die Mauer gern wieder hätten, sondern geht viel mehr auf David BowiesHeroes“ zurück („Standing by the wall“). Und auch musikalisch führen uns die Franzosen Stephen „Jenn“ Andersen (Bass, Gesang, Keyboard), Johnny „Scritch“ Northridge (Gitarre, Gesang) und Aurélien Chevalier (Gitarre) in die Zeit, als Berlin noch eine geteilte Stadt war: Die frühen Achtziger.

Am 08.03.2011 erschien die zweite 5-Track-EP „MMXI“ (CC by-nc) von Berlin Wall Lovers, die mich mit dem naiven Keyboard und den sägenden Gitarren an frühe Xmal Deutschland und Red Lorry Yellow Lorry erinnert. Cold Wave, Dark Wave, Minimal-Electro, Post-Punk, Goth-Rock oder wie auch immer man das nennen möchte. Klingt auf jeden Fall wie direkt aus den Achtzigern. Das Abschlußlied heißt dann auch passenderweise „The Eighties Are Coming„.

Ihre erste EP „Mondrian In Motion“ (CC by-nc-nd) kam am 10.02.2010 raus und hat es sogar zu einer Rezension von Mick Mercer gebracht, dem bekanntesten Musikjournalisten für Post-Punk und Gothic-Rock.

Berlin Wall Lovers im Netz: Archive.org | Last.fm | Myspace

#37cc Tag 4: Miracles Of Modern Science

7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011
7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011

Der 4. Tag der Free! Music! Week! ist angebrochen und ich bin auf der Suche nach einer empehlenswerten Band, die ihre Musik unter Creative Commons lizensiert hat, auf die Band Miracles Of Modern Science gestoßen. 4 der 5 Jungs aus Brooklyn haben sich 2004 auf dem College kennengelernt und machen seitdem zusammen Musik, zunächst als Streich-Quartett, später mit Unterstützung eines Schlagzeugers, begannen sie eigene Stücke zu schreiben.

Ihr Indie-Pop-Rock kommt dabei ohne Gitarren und Keyboards aus, dafür setzen MOMS Geige, Cello, Mandoline und Kontrabass ein. „MR2„, der Opener ihrer selbstbetitelten EP aus dem Jahre 2008 erinnerte mich sofort an Los Campesinos!, nur ohne den weiblichen Gesangspart. Der Band-Slogan „This is no string tribute to rock. This is MOMS.“ bewahrheitet sich in jedem einzelnen Song, frisch und kraftvoll vorgetragen, wird niemand Gitarren- oder Synthesizer-Klänge vermissen.

Neben der EP sind auch 3 Singles erschienen, „Bossa Supernova„, „I Found Space“ und „Art Of Science„, alles unter Creative Commons:

Creative Commons by-nc-sa

Über ein Spendenportal haben MOMS gerade 17.482 $ gesammelt, mit dem Geld soll ihr erstes Album produziert werden. Wann dieses erscheint und ob es auch unter Creative Commons lizensiert wird, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.

Miracles Of Modern Science im Netz: Bandcamp | Facebook | Flickr | iTunes | Last.fm | Myspace | Twitter | YouTube

#37cc Tag 3: The Nightchild – Another Shadow

7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011
7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011

Durch die Free! Music! Week! kommen viele neue Besucher zu meinem Weblog, das freut mich sehr. Ich möchte also kurz erklären, dass hier jeden Freitag eine Free-Music-Empfehlung veröffentlicht wird, der sogenannte Free-Music-Friday. Diese Beiträge erscheinen jeweils zeitgleich bei den Muskpiraten und bei Darkerradio. Und das ist ein gutes Stichwort, denn die Bands, die ich vorstelle, entsprechen durchweg meinem eigenen Musikgeschmack und der ist nun mal eher düster angehaucht.

Und so ganz kann ich auch diese Woche nicht aus meiner Haut, gestern erst Post-Punk und heute bin ich schon wieder ganz der Dunkelheit verfallen. Am 3. Tag der Free! Music! Week! möchte ich euch nämlich die Band The Nightchild aus der Ukraine ans Herz legen, die sich ganz dem Gothic-Rock der 80er Jahre verschrieben haben. Sogar die aktuelle Besetzung erinnert an The Sisters Of Mercy 1987 mit Andrew Eldritch und Patricia Morrison, Alexey „Nightchild A.“ Nikitchenko kümmert sich um Gesang, Gitarren, Programmierung und Samples, Olga „Holy Cat“ Kireeva bedient den Bass. Dazu gesellen sich ein Drumcomputer sowie verschiedenen Gastsänger.

Das Album „Another Shadow“ wurde ursprünglich im letzten Jahr in Eigenregie herausgebracht, am 01.03.2011 hat das Duisburger Netlabel afmusic das Werk wiederveröffentlicht.

Auf den Internetseiten der Band findet ihr unter „works“ noch weitere Klangerzeugnisse. Der kostenlose Download von „Another Shadow“ steht unter:

Creative Commons by-nc-sa

The Nightchild im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Reverbnation | YouTube