Schlagworte: Linux

5 Jahre Ubuntuusers.de

Texanische Lehrerin kriminalisiert Linux

Texas ist ja das Bayern der USA (oder war es umgekehrt?), vielleicht ist das schon Erklärung genug für die Aktion einer Lehrerin aus Austin, die beobachtet hatte, wie einer ihrer Schüler seinen Mitschülern auf seinem Laptop die Linux-Distribution HeliOS vorführte und Live-CDs davon verteilte. Sie nahm den Schülern die CDs weg und schrieb einen wütenden Brief an den Entwickler der Linux-Distri (die Microsoft-Presseabteilung hätte es nicht besser formulieren können):

After confiscating the disks I called a confrence with the student and that is how I came to discover you and your organization. Mr. Starks, I am sure you strongly believe in what you are doing but I cannot either support your efforts or allow them to happen in my classroom. At this point, I am not sure what you are doing is legal. No software is free and spreading that misconception is harmful. These children look up to adults for guidance and discipline. I will research this as time allows and I want to assure you, if you are doing anything illegal, I will pursue charges as the law allows. Mr. Starks, I along with many others tried Linux during college and I assure you, the claims you make are grossly over-stated and hinge on falsehoods. I admire your attempts in getting computers in the hands of disadvantaged people but putting linux on these machines is holding our kids back.

This is a world where Windows runs on virtually every computer and putting on a carnival show for an operating system is not helping these children at all. I am sure if you contacted Microsoft, they would be more than happy to supply you with copies of an older verison of Windows and that way, your computers would actually be of service to those receiving them

Zusammenfassung: Linux ist böse und vermutlich sogar illegal und was nichts kostet, taugt auch nichts. Windows hingegen läuft (definiere „laufen“) auf nahezu jedem Computer und deshalb sollten sich die Kinder damit beschäftigen und nicht mit Linux.

Da fehlen einem doch die Worte, oder? Allerdings nicht dem angeschriebenen Ken Starks, der hat bereits geantwortet und wird sich sogar mit der Lehrerin treffen:

I am anxious to meet a person who is this uninformed and still holds a position of authority and learnedness over our children.

Da wäre ich auch gespannt, was das für eine ist.

Via Ubuntuusers Planet.

CEWE-Fotobuch mit Linux

Tja, da habe ich bei Prinzzess einen CEWE-Fotobuch-Gutschein abgestaubt und dann muß ich leider feststellen, dass man dieses Fotobuch nur über eine zu herunterladende Windows-Software erstellen kann. Blöd. Allerdings soll laut CEWE-Forum eine Linux-Version in wenigen Wochen veröffentlicht werden.

Naja, der Gutschein ist bis 20.12.2008 gültig, zur Not muß ich ihn eben Mitte Dezember weiterverschenken oder mir einen Windows-PC suchen. 😐

Und auch blöd, dass ich meiner Liebsten schon von dem Fotobuch erzählt habe, da werde ich wieder auf ihr Unverständnis stoßen, weil das mit Linux nicht funktioniert. „Ist wohl doch nicht so gut, dein Linux, was?“ *seufz*

Foresight Linux Mobile Edition

Jens hat es in diesem Kommentar erwähnt, und ich habe mich damit auch schon im Stillen beschäftigt: Ubuntu Netbook Remix. Allerdings ist dies streng genommen keine Version für Endnutzer, sondern für die Netbook-Hersteller, die damit ihre Geräte ausstatten können sollen. Erfahrene User sollen es aber auch installiert bekommen. Da ich mich nicht zu dieser Gruppe zähle, finde ich die „Mobile Edition“ von Foresight Linux recht interessant, über die Golem.de bereits nach dem Release vor knapp 2 Wochen berichtete. Heruntergeladen werden kann neben eine CD-Version auch eine USB-Version, da Netbooks ja in der Regel nicht über ein optisches Laufwerk verfügen.

Der Gnome-Desktop (siehe Screenshot) wurde vom Ubuntu Netbook Remix übernommen, als Software ist u. a. F-Spot, Firefox, Banshee und Pidgin dabei. Gerade der Instant Messanger ist für mich interessant, denn das von Acer mitgelieferte selbstentwickelte Programm auf meinem Netbook kann alles außer ICQ, weshalb ich Pidgin demnächst sowieso mal nachinstallieren müßte.

Weil ich, wie bereits erwähnt, kein erfahrener Linux-User bin, was Installationen angeht, und Foresight Linux mit dem Acer Aspire One wohl noch nicht getestet wurde, würde ich gern auf dieses Angebot zurückgreifen, daran werde ich Daniela bei der pl0gbar Kiel mal erinnern. 😉

Linpus Linux

Ich kenne Linpus Linux bisher nur als Lite-Version auf meinem Netbook, es gibt aber auch eine Vollversion, die aktuell die Versionsnummer 9.6 trägt. Bei Christian Imhorst gibt es eine kurze Einführung in die Installation und Einrichtung dieser Distribution.

Ein nettes Feature ist der Desktop, der sich nach der Tageszeit richtet und es gegen Abend Nacht werden läßt.

Ich werde mich erstmal weiterhin mit der Lite-Version auf meinem Netbook befassen, später ist dann ein Umstieg auf Ubuntu angedacht.

Via planet.ubuntuusers.de.