Foresight Linux Mobile Edition

Jens hat es in diesem Kommentar erwähnt, und ich habe mich damit auch schon im Stillen beschäftigt: Ubuntu Netbook Remix. Allerdings ist dies streng genommen keine Version für Endnutzer, sondern für die Netbook-Hersteller, die damit ihre Geräte ausstatten können sollen. Erfahrene User sollen es aber auch installiert bekommen. Da ich mich nicht zu dieser Gruppe zähle, finde ich die „Mobile Edition“ von Foresight Linux recht interessant, über die Golem.de bereits nach dem Release vor knapp 2 Wochen berichtete. Heruntergeladen werden kann neben eine CD-Version auch eine USB-Version, da Netbooks ja in der Regel nicht über ein optisches Laufwerk verfügen.

Der Gnome-Desktop (siehe Screenshot) wurde vom Ubuntu Netbook Remix übernommen, als Software ist u. a. F-Spot, Firefox, Banshee und Pidgin dabei. Gerade der Instant Messanger ist für mich interessant, denn das von Acer mitgelieferte selbstentwickelte Programm auf meinem Netbook kann alles außer ICQ, weshalb ich Pidgin demnächst sowieso mal nachinstallieren müßte.

Weil ich, wie bereits erwähnt, kein erfahrener Linux-User bin, was Installationen angeht, und Foresight Linux mit dem Acer Aspire One wohl noch nicht getestet wurde, würde ich gern auf dieses Angebot zurückgreifen, daran werde ich Daniela bei der pl0gbar Kiel mal erinnern. 😉

  • Jan.Profan

    Foresight fand ich damals, vor ca 3 Jahren als die Idee eines neuen Paketsystems ganz neu war richtig cool. Dieses aufgeräumte Design vom Desktop, das einfache Nachinstallieren und so war klasse. Aber damals war das noch absolute Alpha und nichts funktionierte so richtig. Um solche argen Probleme zu fixen war ich auch nicht Fachmann genug. Naja, und seitdem ich meinen iMac habe, läuft hier ein Ubuntu einfach neben OS X, das funktioniert prima, sogar mit WLan und allem Drum und Dran.

  • Micha

    Ach, du kennst das schon länger? Ich habe erst heute davon gehört/gelesen. Deine Erfahrungen klingen ja nicht schlecht, da bin ich mal gespannt, wie es auf dem Netbook läuft.

  • Jens

    Hab Foresight gerade mal auf dem 1000h installiert. Installationsroutine weicht etwas von der Ubuntu-Routine ab, Partitionsmanager ist auch anders, ansonsten läuft es aber nix durch. Circa 3 Min. Zeit zum Raufschaufeln der Daten.Bringt einen eigenen Boot mit, man kann aber auch Grub installieren. Frisches Desktop-Layout, braucht aber genau so wie Ubuntu EEE 40 Sekunden zum Start... Wlan-Karte nicht erkannt... englisches Tastaturlayout.... sieht nach viel Arbeit aus in der Postproduktionsphase.

  • Micha

    Das ist ja dann was für mich. ;-) Ich bin mir immer sicherer, dass ich die Installation unter Aufsicht machen, sonst wir das nichts.

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