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Free-Music-Friday: The Maybes

Das Indie-Rock-Duo The Maybes aus Glasgow besteht seit Mitte 2010. Seitdem haben Geonoisefloor (Musik und Gesang) und Chelle Maybe (Gesang) 3 Veröffentlichungen beim Netlabel BFW Recordings vorzuweisen: Demo EP, All You Got und Find You.

Die Auswahl des Labels läßt schon erahnen, dass es in Richtung Shoegaze, Dreampop und Electronica geht, denn BFW Recordings brachte uns auch The Sunshine Factory und Spell336. So lassen sich The Maybes irgendwo zwischen den Pixies und My Bloody Valentine einordnen.

Viele Informationen über die Band sind nicht zu finden, erschwert wird die Suche danach durch die Tatsache, dass „The Maybes“ ein Name ist, den sich weltweit mehrere Bands gegeben haben. Andererseits geben The Maybes aus Glasgow selbst auf ihrer Myspace-Seite nicht viel über sich preis, aber irgendwo stand geschrieben, dass weiter fleißig komponiert und getextet wird und noch in diesem Jahr mit weiteren Veröffentlichungen zu rechnen ist. Seien wir also gespannt.

The Maybes im Netz: Myspace | Soundcloud

Free-Music-Friday: Orphan Songs

Schweden erweist sich einmal mehr als exzellenter Nährboden für wunderschöne und unter Creative Commons lizensierte Pop-Musik. Und Orphan Songs beweist zudem, dass nicht nur in Göteborg und Stockholm kreative Musiker beheimatet sind, sondern auch im eher beschaulichen Kalmar. Singer/Songwriter Carl-Otto Johansson macht dort seit 2005 unter diesem Namen Musik, nachdem sich seine Band Eyedrop getrennt hatte. Seine ehemaligen Bandkolllegen Mathias Jonsson (Schlagzeug) und Henrik Johansson (Bass) halfen ihm auch bei den Aufnahmen seiner Solo-Sachen gelegentlich aus.

2008 erschien das Debut-Album unter dem Titel „Orphan Songs„, das 2011 unter CC by-sa bei Jamendo wiederveröffentlicht wurde.

Als Einflüsse nennt Carl-Otto Johannson u. a. Neil Young, Morrissey und Bob Dylan, aber auch Radiohead, The Cure und Depeche Mode. Die typisch schwedische Melancholie schwingt in jedem Song mit und schafft zusammen mit der angehemne und markanten Stimme ein schöne Atmosphäre.

Für 2012 ist mindestens ein neues Album von Orphan Songs angekündigt worden, einige einzelne Songs wurden auch schon seit dem Debut veröffentlicht, z. B. im Oktober letzten Jahres „Save The Banks! (Nevermind The People)„, ein satirisches Lied über die Bankenrettung in Europa, das man viele Künstler zusammen als eine Art „Bank Aid“ singen lassen könnte. Die Entstehungsgeschichte des Songs kann im Blog nachgelesen werden, genau wie ein interessantes Interview (englisch) aus dem letzten Jahr.

Im Download-Bereich der Internetseiten ist außerdem das Eyedrop-Album „You and me vs. the machine“ aus dem Jahr 2002 als kostenloser Download erhältlich.

Orphan Songs im Netz: Facebook | Last.fm | Myspace | Soundcloud | Yahoo! Music | YouTube

David Rovics kommt im April zweimal in den Norden

drovics02Im April können sich die deutschen Fans von David Rovics über ein Wiedersehen mit dem politischen Singer/Songwriter freuen und wir hier im hohen Norden gleich doppelt. Rovics tritt nämlich am 26. April 2012 im linken Wohnprojekt Senffabrik in Flensburg und am 27. April 2012 im Land-Art in Havetoftloit (dort hatte ich ihn am 02. April 2011 erlebt) auf.

Am 17. April 2012 gastiert Rovics aber zunächst in Freiburg im Breisgau (Gartencoop), weitere Termine werden noch gesucht, wie er in seinem heutigen Newsletter schreibt:

„If any of you fine leftwingers and music aficionados might feel moved, for one mysterious reason or another, to organize a concert in your town, I would love to hear from you! A lot!“

Ich habe gerade die verrückte Idee gehabt, dass David Rovics als Special-Guest beim Bundesparteitag der Piratenpartei in Neumünster (28.04/29.04.2012) auftritt, mal schauen, was daraus wird.

Update: In meiner Euphorie ist mir das hier glatt entfallen. Also besser kein „offizieller“ Auftritt von David Rovics bei der Piratenpartei. 🙁

David Rovics im Netz: Archive.org | Facebook | Justin.tv | Myspace | Soundclick | Twitter