Handball-WM: Deutschland in „Todesgruppe“

Das gilt zumindest, wenn man die Maßstäbe des Fussballs zugrunde legt. Deutschland trifft bei der Handball-WM 2007 in der Vorrundengruppe C auf diese Gegner:

  • Polen
  • Brasilien
  • Argentinien

Diego Armando Maradona (Argentinien) und Bruno Souza (Brasilien) sind Südamerikas hierzulande wohl bekanntesten Handballer, weil aber der Rest des Kontinents eine andere Sportart favorisiert und auch viel besser beherrscht, ist Polen mit seinem deutschen Trainer Bogdan Wenta und zahlreichen Bundesligaprofis, der einzige ernstzunehmende Vorrundengegner. Der sh:z schreibt daher auch nicht von einer „Todesgruppe“, sondern von einem „Glückslos“.

Die weiteren Gruppen:

Gruppe A: Tunesien, Slowenien, Kuwait, Grönland
Gruppe B: Frankreich, Island, Ukraine, Australien
Gruppe D: Spanien, Tschechien, Ägypten, Kuwait
Gruppe E: Dänemark, Norwegen, Ungarn, Angola
Gruppe F: Kroatien, Russland, Marokko, Südkorea

Ja, ohne Schweden fahr’n wir zur WM!

Bundestrainer Heiner Brand konnte sich als Gastgeber übrigens vor der Zulosung der erstgenannten Teams eine Gruppe aussuchen. Er hatte 5 Minuten überlegt.

Deutschland war übrigens bisher nur zweimal Handballweltmeister in der Halle, 1938 und 1978, Zahlenspiele a la Sportfreunde Stiller verbieten sich hier also.

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