Wegwerfadressen gegen E-Mail-Spam

SpamWegwerfadressen können nur einen Teil der Spamproblematik erfassen, denn es führen viele Wege zur E-Mail-Adresse und nicht jeder, der die Angabe einer E-Mail-Adresse verlangt, ist ein Adresshändler.

Temporaryinbox bietet nicht nur Wegwerfmailkonten, die auf der Webseite auf eingehende Mails überprüft werden können (falls die Adresse verifiziert werden muß) und temporäre Weiterleitungen, sondern auch eine Firefox-Erweiterung, mit der man per Knopfdruck eine Wegwerfadresse generieren und auch die Mailbox abrufen kann (solange der Cookie nicht gelöscht ist, der sich die verwendeten Adressen „merkt“). Die Weiterleitung kann manuell gelöscht werden, sobald Spam-Mails eintrudeln, die in das Mailkonto eingegangenen Mails werden nach 3 Tagen gelöscht.

Bei meinem E-Mail-Spam-Aufkommen in meinen diversen Mailkonten ist es fast schon egal, ob ich eine Wegwerfadresse benutze oder nicht, aber ich werde es trotzdem hier und da mal ausprobieren, z. B. wenn ein über Tonspion gefundener MP3-Download oder eine Joomla-Downloadseite eine E-Mail-Adresse verlangt oder ein Gästebuch oder ein Weblog. Immer noch besser als eine falsche (ja@hab.ich) oder gar eine Adresse einzutragen, die tatsächlich einer anderen Person gehören könnte.

  • Jens

    ja@hab.de, hi hi. Den kenne ich auch...

  • Micha

    Na, dann wollen wir mal sehen, ob derjenige - oder diejenige - sich eine Webwerfadresse holt. ;-)

  • Anke Richter

    Eigentlich eine gute Ideee. trotzdem schreibe ich lieber mit meinen festen Adressen. Eine davon ist immer für Spam-verdächtige Absender reserviert! So geht's auch!

  • Micha

    Hallo Anke, wenn du die Adresse für Spam-verdächtige Absender bei Bedarf löschen kannst, geht das natürlich genauso gut. Da empfehlen sich z. B. GMX, Freenet oder Arcor, bei denen man mehrere E-Mail-Adressen anlegen und wieder entsorgen kann.

  • christopher

    Interessant. Das würde mir tatsächlich richtig arbeit ersparen, wenn ich das hoch rechne wie viel Zeit mir duch diese Fluten an Spam verloren geht. Ich werd´s ausprobieren.

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