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Pikchur – Bilder im Web 2.0 verteilen

Geschrieben von Micha am Donnerstag, 30 April 2009

Ich habe mich letzte Woche mal wieder ein wenig bei Identi.ca herumgetrieben und bin dort auf einen neuen Bilderdienst gestoßen.

Pikchur ist also vergleichbar mit TwitPic und Mobypicture, kann aber noch mehr. Die hochgeladenen oder per E-Mail gesendeten Bilder werden nämlich nicht nur bei Twitter gepostet, sondern auch bei Identi.ca, Brightkite, Tumblr, Facebook, Friendfeed, Plurk, Flickr, Jaiku, Rejaw, Koornk und Totspot.

Da es einige Microblogger gibt, die zweigleisig fahren, also Twitter und Identi.ca bedienen, ist das doch ein recht charmante Lösung, sowohl seinen Followern als auch seinen Abonnenten seine Bilder von unterwegs zu präsentieren.

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Kategorie: Digital, Gentlemen Take Polaroids

Neues Video von The Pains Of Being Pure At Heart

Geschrieben von Micha am Mittwoch, 29 April 2009

Vor kurzem mußte ich noch auf eine Live-Video von “Young Adult Friction” zurückgreifen, jetzt haben The Pains Of Being Pure At Heart endlich auch ein offizielles Musikvideo vorgestellt:

Und der Ohrwurm ist wieder da: “Don’t check me out, don’t check me out, don’t check me out, don’t check me out, don’t check me out …”

Via White Tapes (dort gibt es auch den Link zum Gratis-Download von “Young Adult Friction”).

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Kategorie: Sound of Music

Was Samuel Morse mit Tom’s Diner zu tun hat

Geschrieben von Micha am Montag, 27 April 2009

Heute vor 218 Jahren wurde Samuel F. B. Morse geboren, der Erfinder des nach ihm benannten Morsecodes.

Zur Feier des Tages gibt es unnützes Wissen über mich. Zu Beginn meiner kurzen Bundeswehrlaufbahn Anno 1990 (also kurz nach Morses 199sten Geburtstag) mußte ich als Tastfunker auch das Morsealphabet lernen. Tja, und heute könnte ich damit nichtmal mehr eine Pizza bestellen. ;-)

Das einzige Wort (außer S.O.S. – dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz – natürlich), das ich noch auswendig morsen kann ist: …. .- .-.. .-.. — (Hallo) :-)

Und der Buchstabe, der sich mir besonders ins Gedächtnis gebrannt hat, ist Foxtrott, das F. Dazu gibt es nämlich eine gute Eselsbrücke. In dem Song “Toms Diner” von Suzanne Vega wird das F mehrfach besungen: ..-. (Dit Dit Dah Dit).

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Kategorie: Twenty Four Hours

Sheltie-Spaßtag

Geschrieben von Micha am Sonntag, 26 April 2009

Wir waren heute beim Spaßtag des Sheltie-Treff Schleswig-Holstein auf dem Hundeplatz des VDP Russee in Melsdorf bei Kiel.

Unsere kleine Islay hat überraschend beim Hunderennen den 2. Platz bei den Hündinnen gemacht. Tiffy ist erfahrungsgemäß nicht die begeisterte Läuferin und belegte nur Rang 10. Im Zieleinlauf wurde sie zudem von einem interessanten Geruch abgelenkt, was zusätzlich Zeit kostete. Aber der Spaß steht ja im Vordergrund.

Beim Agility war die Rangfolge dann anders herum, Islay wußte nicht so recht, was sie mit den Geräten machen sollte und wurde Letzte von 23 Teilnehmern. Tiffy kannte die Geräte ja schon und kam auf Platz 13. Dafür, dass wir das nicht regelmäßig mit ihr machen, hat Tiffy den Parcour recht gut gemeistert. Am Reifen hat sie Zeit verloren und sie hätte etwas schneller laufen können.

Sandra hat unseren besseren ersten Lauf auf Video aufgenommen:


Agility from Michael Schmidt on Vimeo.

Fotos vom Spaßtag gibt es in Kürze auf den Internetseiten des Sheltie-Treffs.

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Kategorie: Hit the North, The Lovecats, Twenty Four Hours

Jens Scholz: Warum es um Zensur geht

Geschrieben von Micha am Samstag, 25 April 2009

Dieser Gastbeitrag stammt von Jens Scholz, der ausdrücklich zum Kopieren und Verbreiten aufgefordert hat. Spread the word. (Und diese Einleitung stammt von Nerdcore.)

Warum es um Zensur geht

Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigendlich ein beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen. Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz “erwischt” wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).
Aber ich schweife schon wieder – wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist – ab.

Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht. Ging es nie.
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, Zensur ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu können.

Technik

Die Provider sollen ihre Nameserver so umbauen, daß Webseiten, die das BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet wurden.

Ein normaler Internetnutzer, der seinen Nameserver nicht auf einen freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein, daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld beweisen, z.B. daß sie “versehentlich” die gesperrte Seite angesteuert haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames, Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie überhaupt wissen, was das ist.

Die Lösung zunächst: Den Nameserver umstellen, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht schnell und kann jeder.

Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das Internet ist von Nerds gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.

Verwaltung

Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:
1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist aber nicht Aufgabe der Polizei.
2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen. Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.
3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch “mittelbare” Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch jede Seite gesperrt werden.
4. Das System soll die direkte Verfolgung von Zugriffen erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere existenzbedrohende Vorgänge sein.
Die Staatsanwälte dieses Landes üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel, Tauss, Frau B.).

Psychologie

Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die wirksame Selbstzensur, weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die Existenz vernichten kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie nahezu generell nichts rauskommt. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil sein Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch, Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren), wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden Trigger dranhängt (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).

Die Justizministerin gibt dann noch Tipps in die richtigen Richtungen, die natürlich prompt reagieren. Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam, daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war – so sagt sie zumindest – sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf Stopp-Seiten verfolgen lassen will.
Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt, kann man sich bitte den Artikel “Kampf der Kulturen” drüben bei netzpolitik.org durchlesen.

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Kategorie: Digital, Twenty Four Hours

Wäre ich ein Karaoke-Song, dann wäre ich “Love Shack”

Geschrieben von Micha am Samstag, 25 April 2009


You Are “Love Shack”


If you were transported back to the 80s, you would enjoy anything and everything underground.
You love the alternative aspects of 80s culture, and you’re a bit disappointed that they’ve been forgotten over time.

You’d be goth, punk, new wave, or a rapper. Just not a yuppie, a preppy, or a jock!
You would relish living in a time where identifying with a subculture actually meant something.

What’s Your 80s Karaoke Song?

Wie wahr, wie wahr, die Achziger waren doch das geilste Jahrzehnt aller Zeiten. *seufz*

(via Cleo, die auch Love Shack ist)

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Kategorie: Sound of Music, Twenty Four Hours

Biokindertomatensauce

Geschrieben von Micha am Freitag, 24 April 2009

Ich frage mich, warum diese wirklich leckere vegetarische Nudelsauce als “Biokindertomatensauce” betitelt wurde. Oder steckt etwa in jedem von uns ein Biokind? ;-)

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Kategorie: Gentlemen Take Polaroids, Twenty Four Hours

Glaubst du noch, oder denkst du schon?

Geschrieben von Micha am Freitag, 24 April 2009

Die “Zillo” (aus Lübeck) hat ja eine Reihe recht lustiger T-Shirts im Angebot, aber dieses Motiv ist ein echtes Muß für jeden Atheisten:

Paßt auch wunderbar zu der Aktion “Religionsunterricht ist Betrug“.

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Kategorie: Twenty Four Hours

Something gives me the creeps

Geschrieben von Micha am Freitag, 24 April 2009

Gestern mal wieder auf der Autofahrt von der Probe nach Hause den Nachtclub auf NDR Info gehört und einen wunderschönen Song kennen gelernt: “Something” von Sophia.

Der Titel ist bei Last.fm und bei MySpace zu hören, aber Vorsicht, Gänsehautgefahr! Die CD “There Are No Goodbyes“, auf der “Something” enthalten ist, ist heute erschienen und im Mai spielen Sophia einige Konzerte in Deutschland, eine größere Tour ist für den Herbst 2009 geplant (da ist dann hoffentlich auch ein Gig im Norden dabei).

14.05.09: Sputnikhalle, Münster
15.05.09: Bahnhof Langendreer, Bochum
16.05.09: Beatpol, Dresden
17.05.09: Brotfabrik, Frankfurt
18.05.09: Feierwerk (Hansa 39), München

Sophia ist auch bei Twitter.

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Kategorie: Sound of Music

Blut ist dicker als Wahrheit

Geschrieben von Micha am Freitag, 24 April 2009

Warum Ursula von der Leyen Glücksspielseiten nicht sperren wollte:

Als nun die hessische Landesregierung und die Staatliche Bayrische Lotterieverwaltung die Provider auf freiwillige Zugangssperren zu den Online Casinos drängten, um damit die deutschen Nutzer auch von den Online-Casinos von Herrn Albrecht fernzuhalten, hat dieser diskret aber erfolgreich seine Schwester, die deutsche Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, gegen das Vorhaben intervenieren lassen. (Quelle: Focus)

Wie sagte Zensursula so schön: “Familie ist weiterhin ganz stark” – besonders ihre eigene.

Zitat: Lanu

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Kategorie: Digital, Twenty Four Hours