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Amanda Palmer Goes Down Under

Amanda Palmer war Anfang 2010 in Ozeanien unterwegs und hat uns von dort ihr neues Album mitgebracht: Amanda Palmer Goes Down Under.

Die Single „Map Of Tasmania“ habe ich ja bereits vorgestellt, das Video dazu reiche ich bei der Gelegenheit nach:

DirektMap

Das Album besteht aus 12 Songs in bewährter Manier, die live in Australien und Neuseeland aufgenommen wurden und zum Teil auch dort geschrieben wurden, den Höhepunkt bildet eine großartige Cover-Version von Nick Cave’s „The Ship Song„.

Und das Beste ist, das Album ist in digitaler Form bei Bandcamp ab 0,74€ („name your price“, Minimum 0,99$) erhältlich:

Morgen, am 21. Januar 2011, wird das Album offiziell auch in physischer Form und in „Special Editions“ erscheinen, näheres gibt es dann auf Amanda’s Webseiten zu erfahren.

Fucking awesome!

Amanda Palmer im Netz: Bandcamp | Facebook | Flickr | Myspace | Twitter | noch ein Twitter | YouTube

Amanda Palmer erklärt, wie man seinen Scheiß verkauft bekommt

Im Moment geht es bei meiner Band ziemlich ab, wir werden Ende Februar unser erstes Album aufnehmen und wollen dann natürlich richtig durchstarten. Daher bin ich auch sehr empfänglich für allerlei Tipps zur Selbstvermarktung, siehe auch das gestrige Video.

Heute läßt sich auch die Königin der Selbstvermarkung, Amanda Palmer, in ihre Trickkiste schauen:

How to sell your shit, by Amanda Fucking Palmer

Nun ja, im Grunde möchte sie nur ihren neuen Webshop vorstellen, Königin der Selbstvermarktung eben, aber

if you’re an artist & disappointed by the misleading title of this blog, sorry. if you’re actually trying to sell your shit online i recommend you check out/use some of these companies we all love (and oftentimes use for our own wares)

am Ende gibt es doch noch eine kleine Linksammlung für aufstrebende Bands, vornehmlich aus dem anglo-amerikanischen Bereich. Vielleicht kann ich ja nächstes Jahr um diese Zeit bloggen, wie wir es geschafft haben. 🙂

Amanda Palmer ist bei ihrer Plattenfirma raus und verschenkt zur Feier einen Song

Amanda Palmer ist nach mehrjährigem Rechtsstreit endlich aus dem Vertrag mit Roadrunner Records raus und schenkt ihren Fans einen brandneuen und bislang unveröffentlichten Song – weil sie es jetzt kann:

i am so excited to be able to give you a song, legally, for free. please take it & enjoy. no strings attached. and something exciting for me to be able to say: if you feel so inclined to donate something for it, i’ll actually see the money!

<a href="http://amandapalmer.bandcamp.com/album/do-you-swear">Do You Swear To Tell The Truth The Whole Truth And Nothing But The Truth So Help Your Black Ass by Amanda Palmer</a>

Download über das Widget oder direkt bei Bandcamp (Name your price, nöch!).

Amanda Palmer im Web:

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WHERE ARE THE GOTHS? ALL THESE PEOPLE ARE WEARING PINK.

Aus dem offenen Brief von Amanda (Fucking) Palmer an Robert Smith:

Looking at the crowd around me at Coachella, I realized: there wasn’t a single person in black. Even the people who were obvious fans and knew every song; they were wearing white, gold, pink, blue. What the fuck was this, when did THIS happen? I realized, slowly, that you became huge while I wasn’t looking. In 1989, everyone who listened to you was black-clad. It must have changed. I leaned over and yelled over the music to my new best friend Derek (who was wearing a white and blue button up shirt) “WHERE ARE THE GOTHS? ALL THESE PEOPLE ARE WEARING PINK.”

“GOTHS UP FRONT PROBABLY” he shouted back. “THERE AREN’T THAT MANY OF THEM, ANYMORE.”

Diese Frage habe ich mir beim M’Era Luna auch gefragt, wo sind eigentlich die Oldschool-Gruftis mit ihren toupierten Haaren hin? Gegangen mit den Haaren? Oder war nur das Line-Up nicht anziehend genug? Das könnte ich nachvollziehen, denn welcher Grufti mit Stolz hört schon ernsthaft Blutengel oder die Crüxshadows? Aber zurück zu Amanda.

Sie erwähnt auch, dass sie 1996 in Bayern gelebt hat und vergeblich versuchte, in die dortige Szene integriert zu werden, was zum Ende ihres Gothic-Daseins führte:

There was a little goth club in Bavaria (where I lived in 1996) that I would religiously attend every tuesday night. I would dress in black, I would dance, and I would pray and hope that some german goth might talk to me and be my friend. There was a boy there with hair like you, so I considered him an ally. One night, I finally got up the never to talk to one of the girls he was with. Later that night he grabbed my head and pulled out a chunk of my hair, which he shoved in my face. “Don’t talk to my girlfriend, or I’ll kill you”, he said. His friends apologized and told me he was drunk. My head hurt for a long time.

Nun weiß dieser bayerische Robert-Smith-look-a-like ja vielleicht, wen er damals an den Haaren zog. 😉

Wenn es noch eines Grundes bedurfte, Amanda (Fucking) Palmer von ganzem Herzen zu lieben, dann ist es dieses schöne Cure-Fan-Outing. Denn sie hat Recht, wir sollten wieder öfter The Cure hören.

via Chain of Flowers