Amanda Palmer erklärt, wie man seinen Scheiß verkauft bekommt

Im Moment geht es bei meiner Band ziemlich ab, wir werden Ende Februar unser erstes Album aufnehmen und wollen dann natürlich richtig durchstarten. Daher bin ich auch sehr empfänglich für allerlei Tipps zur Selbstvermarktung, siehe auch das gestrige Video.

Heute läßt sich auch die Königin der Selbstvermarkung, Amanda Palmer, in ihre Trickkiste schauen:

How to sell your shit, by Amanda Fucking Palmer

Nun ja, im Grunde möchte sie nur ihren neuen Webshop vorstellen, Königin der Selbstvermarktung eben, aber

if you’re an artist & disappointed by the misleading title of this blog, sorry. if you’re actually trying to sell your shit online i recommend you check out/use some of these companies we all love (and oftentimes use for our own wares)

am Ende gibt es doch noch eine kleine Linksammlung für aufstrebende Bands, vornehmlich aus dem anglo-amerikanischen Bereich. Vielleicht kann ich ja nächstes Jahr um diese Zeit bloggen, wie wir es geschafft haben. 🙂

  • Stephan

    ein paar Erfahrungen in Kurzform - dreht ein Video. Ein neuer Song, vollkommen aufwendig und mit viel Liebe produziert: 54 Klicks in der ersten Woche. Ein neues Video hingegen: >1000 Klicks. Die Leute wollen keine Musik hören, sie wollen bunte Bilder sehen. Am besten mit was halbnacktem drin ;) - Promotionagentur beauftragen. Die kennen die ganzen Tricks. Solltet ihr eine Promotionagentur finden, die mit Creative-Commons leben kann, so sagt uns bitte bescheid :) - Anfragen bei Sounds, Visions, Spiegel und alle anderen die angeblich "im Netz neue Sachen entdecken", bringen von vornherein nix, wenn ihr die CC-Schiene fahrt; selbst wenn euer Lineup aus Ex-Musikern von Rolling Stones und Pink Floyd besteht und ihr die genialste Musik des Jahrtausends macht... macht freie Musik, und ihr existiert für die großen Jungs nicht. Aus Prinzip. - das gleiche gilt für Kommerzradio. Ihr könnt von euren Freunden ein Wunschprogramm mit euren Songs fluten lassen, sie werden es nicht spielen solange kein Label/Agentur dahintersteht. - viel live spielen, schon monatelang vorher Teaser & Auskopplungen ins Netz stellen - starfrosch.ch hat immer noch eine recht große Reichweite und es hört ein relativ diverses Publikum rein - falls ihr freie Musik macht: Bittet alle darum, die Musik weiterzugeben und zu empfehlen. 0.001% der Hörer machen das dann auch, und mit verdammt viel Glück ist einer dabei, der irgendwo etwas zu sagen hat - auch wenn das jetzt alles nach "freie Musik bringt es nicht" klingt: Hände weg von der GEMA, über die Gründe brauch ich wohl nicht weiter zu referieren... Liebe Grüße Stephan

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.