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Juli Zeh

Die Demokratie verteidigen im digitalen Zeitalter

Da ich einige Zugriffe auf meinen älteren Beitrag zur Petition von Juli Zeh an Angela Merkel verzeichnen konnte, möchte ich gern auch auf die neueste Aktion der Schriftstellerin hinweisen:

Zusammen mit 560 Autoren aus 82 Ländern hat Juli Zeh am 09.12.2013, dem Tag der einene Aufruf veröffentlicht, der den Titel „Demokratie verteidigen im digitalen Zeitalter“ trägt und in der FAZ erschienen ist. Gleichzeitig hat Juli Zeh eine Petition bei Change.org gestartet, der sich jeder anschließen sollte.

Die FAZ hat außerdem ein Interview mit Jui Zeh und Illja Trojanow geführt.

Bitte unterstützt den Aufruf, sogar Sigmar Gabriel tut das, obwohl er eigentlich Überwachung ganz toll findet. ūüėČ

Hinweis: Die Links zur FAZ werden von einem Plugin bewußt geblockt, weil diese Zeitung das Leistungsschutzrecht unterstützt. Auf der stattdessen angezeigten Seite gelangt man allerdings über den Link „Zur Original-Zielseite“ zur Original-Zielseite. ūüėČ

(Foto: David Finck)

Juli Zeh

Offener Brief und Petition von Juli Zeh an die Kanzlerin

Juli Zeh, Juristin und Schriftstellerin, hat einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel geschrieben, der zunächst in der FAZ (Link wird wegen LSR-Plugin nicht funktionieren) erschienen ist und von 35 Schriftstellerkollegen unterzeichnet wurde. Unter anderen von Ilija Trojanow, mit dem sie 2009 das Buch „Angriff auf die Freiheit – Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte“ herausgebracht hat sowie Sten Nadolny.

Juli bezeichnet Deutschland in ihrem Brief als Überwachungsstaat und fordert Frau Dr. Merkel auf, die voller Wahrheit über die Spähangriffe der amerikanischen und britischen Geheimdienste aufzudecken sowie ihren grundgesetzlichen Pflichten nachzukommen.

Weil das Thema vielen Menschen wichtig ist, hat Juli eine Petition erstellt, die in wenigen Stunden schon mehr als 1000 Mitzeichner gefunden hat.

Bitte unterzeichnet und verbreitet die Petition, damit Frau Merkel nicht denkt, das Stimmvieh sei zu träge, um sich zu erheben.

Was Juli Zeh von der Datenüberwachung durch die NSA hält, hatte sie gestern in einem „Zwischenruf“ im ZDF heute journal deutlich gemacht:

Direktlink

(Foto: David Finck)

Diaspora* macht Spass!

DandylionNachdem Facebook in immer mehr negative Schlagzeilen kommt und mir persönlich auch immer unsympathischer wird, möchte ich mich mal wieder intensiver mit Diaspora* beschäftigen.

Auch wenn schon einige PODs (so nennt man die Diaspora-Server) wieder verschwunden sind, versieht Geraspora (German Diaspora) immer noch seinen/ihren Dienst. Auch viele User haben sich nach der ersten Hype-Welle Ende 2010 wieder Twitter, Facebook oder neuerdings auch Google+ (die dortigen Entwickler müssen den Diaspora-Code, der ja Open Source ist, ganz genau studiert haben…) zugewendet.

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Alexander Lehmann erklärt den neuen Perso

Die Street-View-Blase

Julia Seeliger hat getreu dem Motto „Und ihr redet über Häuserwände“ eine Informationsseite zu Google Street View und der Schaumschlägerdebatte darum gestartet:

Wer behauptet, dass Google mit dem Dienst „Street View“ in Deutschland etwas ganz neues macht, ist entweder nicht informiert oder lügt. Es gibt bereits jetzt schon Dienste, die genau das ermöglichen, was Street View machen wird. Und auf der anderen Seite gibt es dubiose Dienste im Netz, bei denen in der Tat Regulierungsbedarf besteht.

Hinter der Fassade verstecken sich viele Aufgaben. Über die findet jedoch keine politische Debatte statt. Die politisch Verantwortlichen verharren in ihrem Kleingarten, hinter dem Jägerzaun. Die Street-View-Debatte war Schaumschlägerei, Seifenblasenpolitik. Kurz: das war ein Schmierentheater, was da im Sommerloch aufgeführt wurde – aber keine ernsthafte politische Debatte.

Bubble Street View