Schlagworte: Diaspora

diaspora*

Am Nerdpol

Gestern wurde ich von meinem Diaspora-Pod mit den Worten begrüßt:

„This pod does not longer exist. Please look at http://podupti.me for another pod.“

Ich hatte mich 2, 3 Wochen nicht dort angemeldet und war einigermaßen überrascht. Hatte ich eine Mitteilung übersehen? Was ist mit dem symphatischen Pod-Betreiber geschehen? Nach dem ersten Schock tat ich, wie mir geheißen und scrollte durch die Liste auf podupti.me.

Nun bin ich also beim Pod Nerdpol.ch beheimatet, falls mich jemand sucht oder neu auf Diaspora gestoßen ist.

Diaspora* macht Spass!

DandylionNachdem Facebook in immer mehr negative Schlagzeilen kommt und mir persönlich auch immer unsympathischer wird, möchte ich mich mal wieder intensiver mit Diaspora* beschäftigen.

Auch wenn schon einige PODs (so nennt man die Diaspora-Server) wieder verschwunden sind, versieht Geraspora (German Diaspora) immer noch seinen/ihren Dienst. Auch viele User haben sich nach der ersten Hype-Welle Ende 2010 wieder Twitter, Facebook oder neuerdings auch Google+ (die dortigen Entwickler müssen den Diaspora-Code, der ja Open Source ist, ganz genau studiert haben…) zugewendet.

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Identi.ca mal wieder besucht

identi.ca-logoWie meine Freunde Steffen Voß und Sven Rohweder möchte auch ich mal wieder die Werbetrommel für den Microblogging-Dienst Identi.ca bzw. StatusNet machen. „Twittern“ ist zwar mittlerweile zum Synonym für „Kurznachrichten mit nicht mehr als 140 Zeichen verschicken“ geworden, doch Twitter selbst bietet immer wieder Gründe, sich nach Alternativen umzusehen. Da hätten wir zunachst einmal das neue Webinterface, das nicht bei allen Nutzern zu Freudensprüngen führt (noch funktioniert auch die alte Twitter-Seite). Dann wären da auch die immer noch, immer wieder vorkommenden Ausfallzeiten. Die letzte Idee von Twitter ist die Einschränkung von alternativen Twitter-Clients („Alternative Twitter-Clients werden nicht verboten, es werde nur davon abgeraten, sie zu entwickeln.“) in der API-Richtlinie.

Höchste Zeit also, mal wieder bei Identi.ca vorbeizuschauen. Leider, und das ist noch immer das größte Manko von Identi.ca, sind noch immer nicht alle meine Tweethearts dort zu finden, so dass ich noch immer nicht um die Zweigleisigkeit herumkomme. Die Möglichkeit, Nachrichten von Identi.ca in einen Twitter-Account zu kopieren, kann im Profil eingestellt werden, allerdings arbeiten noch nicht alle Dienste wie Foursquare, Gowalla, Facebook (hier gibt es zwar eine Anwendung, die scheint aber momentan nicht zu funktionieren) oder Twitpic mit Identi.ca zusammen, so dass hier einige Umwege nötig sind.

Dabei kann man sich die RSS-Feeds der jeweiligen Dienste zunutze machen und über Twitterfeed oder Brdcst.it! zu Identi.ca schicken. Ich habe z. B. den Feed für meine Gowalla-Checkins via Brdcst it! eingebunden (dieser Checkin wurde allerdings verspätet übermittelt, weil ich erst meinen Gowalla-Account auf „privat“ gestellt hatte). Das funktioniert auch mit jedem anderen RSS- oder Atom-Feed, sogar mit Diaspora (oder in meinem Fall Geraspora).

Für die Veröffentlichung von Fotos empfiehlt sich noch immer der Dienst Pikchur, der neben Identi.ca und Twitter auch noch viele andere Seiten bedienen kann. Zuletzt war zwar Img.ly mein favorisierter Bilderdienst, aber erstmal ist die Domain aus Libyen und zweitens kann der halt nur Twitter mit Bildern versorgen.

So kann ich nun meinen Social-Media-Stream bei Identi.ca beginnen und über Twitter zu Facebook leiten. Allerdings ist es in meiner Identi.ca-Timeline noch immer recht ruhig, 839 Followings und 1.108 Followern bei Twitter stehen 251 Abonnements und 159 Abonnenten gegenüber. Und viele meiner Lieblingstwitterer fehlen halt noch. Aber der nächste Fail Whale kommt bestimmt, dann wechseln bestimmt wieder ein paar rüber. 😉

Diaspora – die Facebook-Killer kommen

Diaspora ist eine dezentrale Plattform - Bild: Dennis Schubert (CC3.0)
Bild: Dennis Schubert (CC3.0)

Lange scharrten die Early Adopter schon mit den Hufen, um sich endlich das dezentrale Social Network Diaspora anzusehen. Seit kurzem ist es so weit, Diaspora öffnete seine Tore, nicht wie viele andere Web2.0-Dienste in der Beta-, sondern bereits in der Alpha-Phase. 😉

Wie es sich für ein dezentrales Netzwerk gehört, gibt es bereits einige Diaspora-Server, Pod genannt:

joindiaspora – der Pod der Diaspora-Entwickler
Geraspora
Piratendiaspora
Diasp
Openspora

Wie das Netzwerk funktioniert, erklärt Dennis Schubert, einer der Betreiber von Geraspora, in diesem Artikel. Geraspora ist übrigens der einzige Diaspora-Pod, der bislang ohne Invites arbeitet, d. h. dort kann sich jeder registrieren, was ich heute auch getan habe. Ihr findet mich bei Interesse unter folgendem Handle:

micha@pod.geraspora.de

(Der Teil vor dem @ ist mein Benutzername bei Geraspora, der Teil hinter dem @ bezeichnet den Server, damit andere Diaspora-Server wie joindiaspora.com mich auch finden können.)

Wer das nötige Knowhow, die Zeit und einen geeigneten Server hat, kann eine eigenen Diaspora-Pod betreiben und so die volle Kontrolle über seine Daten behalten.