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Free-Music-Friday: Friedlich Chiller

Friedlich Chiller

Friedlich Chiller aus München ist eine One-Man-Band 2.0 und gehört zu den Gewinnern des Free! Music! Contest 2011. In dem Zusammenhang ist er auch einer der Künstler, die für die Rechnung der Gema an die Musikpiraten „verantwortlich“ sind, weil die große Verwertungsgesellschaft einer Namensverwechselung aufgesessen ist. Das soll uns aber nicht von der Musik ablenken, die Andreas Herr, so sein bürgerlicher Name, im Alleingang produziert.

Im Januar 2010 erschien das Album „Kaba und Limbo„, im Mai 2011 dann der Nachfolger „Räuber„, beides als online-only-release unter Creative Commons by-nc-sa. Die Musik läßt sich unter Deutsch-Rock zwischen Farin Urlaub und Tomte einordnen, angereichert mit Ska-, Punk- und Metal-Einlagen und nicht immer mit deutschen Texten. Besonders „Räuber“ enthält einige sehr schöne Tracks wie das epische, fast 9 Minuten lange „Copy/Paste“ oder das alternative-rockige „Montauk„. Mittlerweile ist „Räuber“ auf 23 Titel angewachsen und sollte somit für fast jeden Geschmack etwas bereithalten:

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Free-Music-Friday: Tobias Borelius

Tobias Borelius

Heute haben wir hier eine alten Bekannten beim Free-Music-Friday „zu Gast“, den Schweden Tobias Borelius, Sänger der Band Emerald Park, die auch schon vogestellt wurde. Tobias hatte bereits im Januar sein Solo-Album „Du känner mig för väl, farväl“ („Du kennst mich zu gut, tschüß“) bei af-music veröffentlicht und den Song „Hiro“ als kostenlosen Download unter Creative Commons veröffentlicht. Vor wenigen Tagen erschien das ganze Album bei Jamendo.

Während Tobias Borelius mit seiner Band fast epische Indie-Perlen geschaffen hat, kommt er Solo deutlich moderater daher. Sein musikalisches Grundgerüst wird von Akustik-Gitarre und Analog-Synthie geschaffen. Unterstützt wurde er vom Produzenten Carl Granberg (The Ark, Mando Diao, Emerald Park) und einer handvoll schwedischer Musiker. Und Perlen sind es auch wieder geworden.

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Free-Music-Friday: Angela Aux

Angela Aux

Wer hinter Angela Aux eine junge Dame vermutet, der irrt. Dahinter verbirgt sich der Münchener Sänger und Multiinstrumentalist Florian Kreier alias Heiner Seits oder Heiner Hendrix und so vielfältig wie seine Namen sind, ist auch die Musik, die er macht. Gitarren-Folk im klassischen Singer/Songwriter-Stil gehört ebenso dazu wie elektronische Klang-Collagen und Rap-/HipHop-Tracks.

Common Space Incidents„, das Debüt-Album von Angela Aux ist im Juli 2009 beim Netlabel labridae unter Creative Commons erschienen und beinhaltet 12 Songs.

Im Mai 2010 veröffentlichte das Netlabel Kinokoma die 6-Track-EP „Some Thoughts Of Confusion“ als kostenlosen Download, allerdings leider ohne Lizenz-Angabe. Außerdem ist seit April 2011 das Album „Whatever You Guess It’s Not“ bleibt Angela Aux seiner musikalischen Linie treu, allerdings weder unter Creative Commons, noch kostenlos, mit Ausnahme des Songs „The Sun Is Always Above Me On The Run„.

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Free-Music-Friday: deied

deied

Heute erscheint pünklich zum Free-Music-Friday das neue und mittlerweile neunte Album von deied, einem der musikalischen Projekte der Essener Musiker Din-Tah Æon und N1n0 (æon sable, Melanculia).

Elektronischer als in den anderen Projekten erzählt das Duo in 10 Tracks die „Tales Of Sodenliah„, in denen es um die Suche nach Antworten auf Fragen dieser Gesellschaft geht, die den Protagonisten des Albums bis tief in die menschliche Psyche führt. Ein filmreifer Plot, weshalb das Konzept-Album auch als „Science Fiction Soundtrack“ angepriesen wird.

died bietet „Tales Of Sodenliah“ als kostenlosen Download unter der CC-Lizenz by-nc-sa als 192kB MP3-Album an sowie für 5 Euro in anderen, auch höherwertigen Formaten via Bandcamp. Dort kann man auch eine limitierte und handsignierte Digipack-CD für nur 6,66 € käuflich erwerben und bekommt dafür sogar noch 2 Remix-Versionen dazu.

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Free-Music-Friday: memest

memest

Heute gibt es ganz frische Kost aus Spanien auf die Ohren, zubereitet nach bewährten Rezepten aus (Post) Punk, Hardrock, Stoner und Heavy Metal von memest. Das Debüt-Album der 4 Katalanen erschien gerade letzten Freitag und trägt den Titel „Lucky Dead Man„. Die 9 Songs haben alle eine schier unbändige Energie gemein, durch die verschiedenen Stilelemente hat aber jedes seinen eigenen Reiz.

Bei Anselm Horta (Bass), Carles Matheu (Gesang, Gitarre), Dani Audi (Drums, Gesang) und Jaume Estupinya (Gitarre) werden alle Freunde der härteren Gangart auf ihre Kosten kommen, „Lucky Dead Man“ ist allerdings kostenlos bei Jamendo erhältlich, unter CC by-nc-nd.

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