Schlagworte: social network

Diaspora* macht Spass!

DandylionNachdem Facebook in immer mehr negative Schlagzeilen kommt und mir persönlich auch immer unsympathischer wird, möchte ich mich mal wieder intensiver mit Diaspora* beschäftigen.

Auch wenn schon einige PODs (so nennt man die Diaspora-Server) wieder verschwunden sind, versieht Geraspora (German Diaspora) immer noch seinen/ihren Dienst. Auch viele User haben sich nach der ersten Hype-Welle Ende 2010 wieder Twitter, Facebook oder neuerdings auch Google+ (die dortigen Entwickler müssen den Diaspora-Code, der ja Open Source ist, ganz genau studiert haben…) zugewendet.

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Diaspora – die Facebook-Killer kommen

Diaspora ist eine dezentrale Plattform - Bild: Dennis Schubert (CC3.0)
Bild: Dennis Schubert (CC3.0)

Lange scharrten die Early Adopter schon mit den Hufen, um sich endlich das dezentrale Social Network Diaspora anzusehen. Seit kurzem ist es so weit, Diaspora öffnete seine Tore, nicht wie viele andere Web2.0-Dienste in der Beta-, sondern bereits in der Alpha-Phase. ;-)

Wie es sich für ein dezentrales Netzwerk gehört, gibt es bereits einige Diaspora-Server, Pod genannt:

joindiaspora – der Pod der Diaspora-Entwickler
Geraspora
Piratendiaspora
Diasp
Openspora

Wie das Netzwerk funktioniert, erklärt Dennis Schubert, einer der Betreiber von Geraspora, in diesem Artikel. Geraspora ist übrigens der einzige Diaspora-Pod, der bislang ohne Invites arbeitet, d. h. dort kann sich jeder registrieren, was ich heute auch getan habe. Ihr findet mich bei Interesse unter folgendem Handle:

micha@pod.geraspora.de

(Der Teil vor dem @ ist mein Benutzername bei Geraspora, der Teil hinter dem @ bezeichnet den Server, damit andere Diaspora-Server wie joindiaspora.com mich auch finden können.)

Wer das nötige Knowhow, die Zeit und einen geeigneten Server hat, kann eine eigenen Diaspora-Pod betreiben und so die volle Kontrolle über seine Daten behalten.

pl0gbar Kiel #4 und Ausblick auf Kieler Woche

Auf dem Foto (proudly twitpict by @DerBruesseler) scheine ich ja mitten im argentinischen Regenwald zu sitzen, tatsächlich bin ich jedoch in argentinischen Restaurant “Fuego des Sur” in Kiel. Anlaß war die 4. Kieler pl0gbar und neben mir und dem Brüsseler waren noch @aristokitten, @danielasgedanke, @fhun, @janwinters und @kaffeeringe dabei.

Wichtigstes Ereignis des Abends: Mein Poken wurde defloriert! Insgesamt machte es dreimal “High 4″, mehr Poken waren leider nicht dabei.

Um die nächste pl0gbar in Kiel gibt es Unstimmigkeiten, @kieliscalling, der gestern leider verhindert war, hat bereits für den 25. Juni einen Event eingetragen. Das ist allerdings ein Donnerstag und wir wollten eigentlich die Kieler-Woche-pl0gbar an einem Wochenendtag stattfinden lassen, damit auch Butenkieler und andere Auswärtige teilnehmen können. Dafür würde sich Sonntag der 21. Juni anbieten, denn ab 20 Uhr treten Büro am Strand (mit @mcwinkel und @guertel) auf der Reventlouwiese auf. Am Donnerstag könnten wir dagegen – oder zusätzlich – zur BMW-Bühne pilgern, wo drei Bands mit @janwinters’ Kollegen abrocken werden. Das ist auch mal eine coole Aktion. Vielleicht gibt es zur Kieler Woche in Juni also gleich 2 pl0gbars, das wäre ja auch angemessen, irgendwie.

Automatisches Folgen und Entfolgen bei Twitter mit Socialtoo

Logo Socialtoo.com

Socialtoo ist ein Tool, dessen Hauptaufgabe darin liegt, Umfragen (“SocialSurveys”) zu verwalten, die dann über Twitter und/oder Facebook veröffentlicht werden können. Ich habe zum Testen mal eine Umfrage erstellt.

Socialtoo kann aber noch viel interessantere Sachen veranstalten:

  • Man kann eine tägliche Mail mit den Zu- und Abgängen in der Gefolgschaft bekommen, mit der Angabe des Tweets, nach dem der User gekommen oder gegangen ist. Die Follower kann man zwar einzeln über Twitter per Mail mitgeteilt bekommen, aber gerade die Abtrünnigen sind interessant für viele Twitterer.
  • Man kann jedem Neu-Follower eine direkte Begrüßungsnachrichten schicken, aber Warschau: Das wird von vielen Twitterern mitlerweile als störend empfunden und könnte einen neuen Ex-Follower einbringen. (Diese Möglichkeit gibt es auch für Identi.ca-Konten.)
  • Man kann automatisch jedem folgen, der einem folgt. Diese Funktion gibt es bei Identi.ca schon serienmäßig, bei Twitter aber eben nicht. Für $5 bietet Socialtoo.com an, alle bisherigen Follower ebenfalls zu folgen. Ist vielleicht für Twitteristi interessant, die sehr viele Follower haben. Das Zurückfolgen der künftigen Follower ist kostenlos.
  • Man kann automatische direkte Nachrichten anderer Socialtoo-User unterdrücken. Das ist aber nur dann fair, wenn man selbst auch keine solchen Nachrichten schicken läßt, finde ich.
  • Man kann Twitterer auf eine Blacklist setzen, damit Socialtoo diesem User nicht automatisch folgt. Das empfiehlt sich bei bekannten Spammern oder unerwünschten Personen, die man vielleicht nicht direkt bei Twitter blocken will, deren Tweets man aber auch nicht lesen will. Wer’s braucht… (Diese Funktion gibt es auch für Identi.ca-Konten.)
  • Jetzt kommen wir zur hohen Schule des Entfollowens: Man kann automatisch jeden entfolgen der einen entfolgt (“Auge um Auge, Zahn um Zahn“) oder jeden entfolgen, der einen X Tage (dieser Wert ist variabel) nachdem man ihm folgt, entfolgen. Gibt ja so Gestalten, die nach dem folgen warten, bis man ihnen auch folgt und sich dann wieder aus dem Staub machen.
  • Auch ein nettes Gimmick ist eine Kurz-URI für das eigene Facebook-Profil nach dem Muster benutzername.socialtoo.com, in meinem Fall bauhausmensch.socialtoo.com (anstelle von http://www.facebook.com/profile.php?id=1437295437).

Für die Folge-/Entfolge-Funktionen sowie die automatische Begrüßungsnachricht müssen die Anmeldedaten von Twitter und Identi.ca hinterlegt werden, wer damit ein Problem hat, muß darauf eben verzichten. Die Umfragen und die tägliche Zusammenfassung per Mail sind auch ohne Passwort nutzbar. Das gilt natürlich auch für die Weiterleitung zum Facebook-Profil.

Twitterlesung in Hamburg

Leute, die mit Twitter nichts anfangen können, werden schon gar nicht damit klarkommen, dass es Twitterlesungen gibt. Ich gebe zu, auch ich habe noch leichte Probleme, mir vorzustellen, wie das ablaufen soll, maximal 140 Zeichen lange Texte vorzulesen, aber in Berlin hat es schon zweimal erfolgreich funktioniert.

Die nächste Twitterlesung findet am 22.01.2009 in Hamburg statt und ich werde dabei sein. Mehr noch als die Lesung an sich interessieren mich die Leute, die sich bereits angekündigt haben. Ich finde es total spannend, einige Leute zu sehen, die ich bisher nur von Twitter und diversen Netzwerken kenne.