Tag: 14. April 2007

Agility

Ich hatte vor einiger Zeit angekündigt, hier öfter mal Hunde-Geschichten und -Bilder zum Besten zu geben. Jetzt habe ich was. Und zwar waren wir Karfreitag bei einem Sheltie-Treffen, wo wir mit unserer Tiffy Agility-Geräte ausprobieren konnten. Unsere durchaus erfolgreichen ersten Gehversuche auf dem Gebiet des Hundesports haben wir natürlich auch in Bildern festgehalten:

Auf die Wippe mußte Tiffy natürlich wie bei allen Übungen mit Leckerlies gelockt werden. Die Wippe mußte sie nicht überqueren, das wäre zu schwer gewesen für den Anfang.

Auch eine Hürde zwischen Tiffy und dem Leckerlie stellte für die kleine Maus kein Hindernis dar. ūüėČ

Geschickt umkurvte Tiffy auch die Slalom-Stangen – immer dem Leckerlie hinterher.

Sogar in den dunklen Tunnel wagte sich Tiffy.

Auch die hohe „A-Wand“ wurde von unserer Sheltie-Maus erklommen.

Übrigens befinden wir uns in Klein Bloggersdorf in guter Gesellschaft, der Schockwellenreiter geht dem Hundesport nach und führt sogar das Agility-Blog.

SG verpaßt erste Halbzeit

Das DHB-Final4 in Hamburg hat heute bereits am 1. Tag einiges geboten. Im ersten Halbfinale gab es gleich ein Statement für den neutralen Standort Hamburg, denn der heimische HSV konnte seinen Heimvorteil nicht nutzen und unterlag in der Neuauflage des 2006er Finales der SG Kronau-Östringen mit 28:29 (10:13).

Das zweite Halbfinale war quasi die Generalprobe des Championsleague-Finales THW Kiel – SG Flensburg-Handewitt. Die Vertreter des nördlichsten Bundesligisten verloren mit 33:34 (12:19) und haben damit einen Tag mehr Ruhepause vor dem Kampf um die europäische Krone. Dabei drohte das Derby nach der ersten Halbzeit zum Debakel zu werden, 7 Tore betrug der Rückstand nach 30 Minuten Spielzeit. Die SG fand einfach kein Mittel gegen Nikola Karabatic, der beinahe nach Belieben traf, wie man so schön sagt. Und an dessen Landsmann Thierry Omeyer bissen sich die Flensburger, die zunächst auf Blazenko Laskovic verzichteten, die Zähne aus. Im zweiten Durchgang startete die SG aber eine Aufholjagd, diesmal mit Laskovic, die bis zum Ausgleich führte. Am Ende waren es aber die Kieler, die mit einem Tor Vorsprung in das morgige Finale einziehen werden.

Das Spiel war gespickt mit allem, was ein Derby braucht: vergebene Siebenmeter (Christiansen, Eggert), gehaltenen Siebenmeter (Beutler), eine rote Karte wegen grobem Foulspiel (Xepkin gegen Boldsen), mehrfache Rudelbildung auf der Platte mit doppelten Hinausstellungen (Omeyer und Boldsen, Klein und Jensen), ein „Wembley-Tor“ (weswegen die Flensburger Einspruch gegen die Spielwertung einlegten, der aber kurzfristig abgewiesen wurde) und Probleme mit der Zeitnahme in der engen Schlußphase. Ach ja, und Herr Zeitz hätte für eine Tätlichkeit gegen Beutler ausgeschlossen werden müssen. Da war Musik drin.

Apropos „Musik“: Am Millerntor wurde gegen Holstein Kiel zweimal „Song 2“ gespielt. Wenigstens etwas.