Geschrieben von Micha am Donnerstag, 26 Februar 2009
Die Billigfluglinie Ryanair beschimpft einen Blogger als Idioten und Lügner, bezeichnet Wordpress als unprofessionell und alles nur, weil ein Fehler in ihrem Buchungssystem aufgefallen ist und gebloggt wurde.
Axel hat den “erweiterten Selbstmord” zum Unwort des Jahres 2009 vorgeschlagen. Ein verhältnismäßig harmloser Begriff für das Auslöschen einer ganzen Familie, finde ich auch. Vielleicht war sogar die ganze Nazi-Diktatur letztlich nur ein erweiterter Selbstmord?
Da gab es gerade zwei tragischeFamilientragödien allein in Schleswig-Holstein (die in Harrislee getötete Frau war ganz früher eine Arbeitskollegin von mir und ich versuche mich krampfhaft an sie zu erinnern), die als solche bezeichnet wurden, auch wenn es in Harrislee mit dem angekündigten Selbstmord nicht klappte.
Gestern ereignete sich ein Flugzeugabsturz in Dithmarschen, bei dem 4 Personen, vermutlich zwei Erwachsene und zwei Kinder, ums Leben gekommen sind. Das Sportflugzeug vom vom Typ Cirrus SR22 ist in Kiel-Holtenau gestartet und bei Friedrichskoog “wie ein Stein” vom Himmel gefallen und hat sich mit dem Propeller in die Erde gebohrt. Ein vorhandenes Rettungssystem mit Fallschirm wurde nicht ausgelöst, weshalb die Vorrichtung vor der Bergung vom Munitionsräumdienst entschärft werden mußte.
Als ich die Nachricht im Radio hörte, mußte ich sofort an einen “erweiterten Selbstmord” denken, aber das ist reine Spekulation, es kam ja auch schon vor, dass Piloten hinterm Steuerknüppel bewußtlos wurden und deshalb nicht mehr reagieren konnten. In jedem Fall eine weitere schreckliche Geschichte.
Der Titel ist schon vielversprechend und sagt einem sofort “Keine Panik“, auch wenn das nicht wörtlich in großen freundlichen Buchstaben auf dem Umschlag steht. Das Web 2.0 ist wirklich ein riesiges Universum geworden, mit immer neuen Netzwerken, Aggregatoren, Bild- und Video-Hostingseiten, Wikis, Blogs, Micro-Blogs, Tumblelogs und vielen anderen tollen neuen Diensten. Und ich muß mich dort auch überall anmelden. Einen Teil des Ausmaßes seht ihr gleich rechts bei den Microbuttons, und da fehlen sogar noch einige, für die es noch keinen Microbutton gibt oder die ich noch nicht eingebaut habe. Da käme es mir äußerst gelegen, wenn mich der Schockwellenreiter per Anhalter durch das Mitmachweb mitehmen würde. Ich bin zwar kein Neuling mehr im Web und Web 2.0 – seit 1998 schreibe ich Webseiten und seit 2004 blogge ich, aber neue Sichtweisen sind nie verkehrt und ich habe tatsächlich manchmal das Gefühl, mich beim Vernetzen zu verzetteln. Dabei beruhigt mich aber, dass ich nahezu überall auf die gleichen Leute treffe. Das Netz ist eben doch ein Dorf und ich bin zumindest nicht allein. Wie gut, dass es gleich 7 Exemplare des Buches “Per Anhalter durch das Mitmachweb” zu gewinnen gibt – für die glorreichen Sieben.
Genau das richtige Video für den Montagmorgen, eben gefunden bei Spreeblick:
Diese lustigen Plüschkerlchen, die sich so herrlich ansteckend ROFLn, gibt es zu kaufen. Es reicht aber aus, wenn man diesen Beitrag bookmarked und sich bei übler Laune das Video reinzieht.
It is pronounced “MAIKERU“. (Consonants are pronounced more or less the same way as in English. “A” sounds like a in father, but shorter. “I” sounds like ee in meet, but shorter. “U” sounds like oo in hook, but with less rounding of the lips. “E” sounds like e in met.)
In der Überschrift wird “desu” ohne das u und mit scharfem s ausgesprochen, also “deß”.
Geschrieben von Micha am Dienstag, 17 Februar 2009
Es gibt ja Sachen, mit denen man im Leben nicht rechnet und die dann durch eine ko(s)mische Fügung doch passieren. In meinem Fall war es, die namentliche Erwähnung meiner früheren Band Office & Town bei Radio Schleswig-Holstein, den Sender, den ich eigentlich nur in absoluten Ausnahmefällen höre. Ein solcher Fall trat am Samstag ein, denn ich war erstens mit Frau und Kindern im Auto unterwegs, zweitens mein eigentlicher Verlegenheitssender NDR2 spielte nur Müll und drittens hört meine Regierung RSH sehr gern.
Es liefen die “Retro-Charts” aus dem Jahr 1994 mit York Lange, der mal Sänger in der Schleswiger Cover-Band “Die Bietels” war (wen die wohl gecovert haben?). Das erzählte er auch bei der Anmoderation der wohl erfolgreichsten Schleswiger Band, Illegal2001. Und er nannte in einer Aufzählung einiger Bands aus der Schleistadt auch Office &Town. Leider gehen die O&Tler seit 2003 getrennte Wege, es war eine tolle Zeit, ich war seit 1997 dabei.
Leider hat York natürlich keinen Song von uns im Radio gespielt, dafür gibt es hier “The Voice” aus dem Jahre 2001. Damals sind wir übrigens in Hamburg-Altona bei der Altonale aufgetreten (ich habe auch schon mal ein Video davon gepostet), auf einer Bühne mit den legendären “The Lords“.
Office & Town – The Voice:
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Unsere Hunde sind begeistert, wenn Schnee liegt. Da wollen sie am liebsten die ganze Zeit im Garten rumtoben. Das Video ist in der Dämmerung gemacht worden und daher ein wenig düster. Auf dem hellen Schnee heben sich unsere Tricolor-Damen aber recht gut ab:
Domenica Niehoff, Deutschlands prominenteste ehemalige Prostituierte und Sozialarbeiterin, ist gestern im Alter von 63 Jahren in Hamburg an einer Lungenerkrankung gestorben.
Vor ein paar Jahren habe ich im Rahmen einer Konferenz als Abendveranstaltung eine Kiez-Führung (”Nur gucken, nicht anfassen”) mitgemacht. Da ist unserer Gruppe Domenica vor irgendeiner Kneipe begegnet, hat kurz aber nett mit uns geplaudert und uns erzählt, Jan Fedder würde ein paar Kneipen weiter Geburtstag feiern. Da sind wir dann aber nicht mehr hingegangen.