Dr. Wodarg über die Schweinegrippe

Dr. Wolfgang Wodarg, Bundestagsabgeordneter der SPD und Direktkandidat im Wahlkreis 1 (Schleswig-Flensburg), schreibt lesenswertes über das Geschäft mit der Angst vor der Schweinegrippe:

Der Name „Schweinegrippe“ steht wie schon die Bezeichnung „Vogelgrippe“ für irreführende aber offenbar erfolgreiche Versuche einiger Pharmakonzerne, ihre Absatzchancen für neue Impfstoffe und fragliche Grippe-Medikamente zu erhöhen. Aber auch einige Politiker, Fachinstitute und Medien profitieren von dieser Erfindung und spielen das teure Spiel mit der Angst zu ihrem eigenen Vorteil mit. Die laufende Diskussion um die Bezahlung der Grippeimpfung und der von einigen Krankenkassen veröffentlichte Ruf nach mehr Steuermitteln reiten auf dieser Welle.

Außerdem schreibt er „Was Sie schon immer über Impfungen vor einer Grippewelle wissen wollten„, zum Beispiel:

Frage: Wenn man bedenkt, wie viele Menschen jedes Jahr an einer ganz normalen Grippe erkranken und an dieser sterben, kann man bezüglich der Schweinegrippe von „Panikmache“ sprechen?

Wodarg: Ja.

Das erinnert mich an etwas, das ich irgendwo Ende der Achtziger mal gelesen habe: „Gib Aids eine Chance, mittlerweile leben mehr Menschen davon, als daran sterben“.

  • Markus

    Endlich spricht es mal jemand deutlich aus, ich habe auch den Verdacht dass das alles nur Panikmache ist um für 1 Mrd Euro Impfungen zu verkaufen die wahrscheinlich auch noch mehr schaden als helfen. Das Geld könnte man sicher sinnvoller einsetzen.

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