Piratenpartei hilft bei Selbstauskunftsanfragen an Schufa & Co.

Ob Handyvertrag oder Finanzierung für den Flatscreen, immer öfter müssen wir uns von Wirtschaftsauskunfteien durchleuchten lassen. Dabei gab es immer wieder Fälle, in denen die gespeicherten Daten falsch oder veraltet waren. Der Verbraucher konnte dies nur mithilfe einer meist kostenpflichtigen Selbstauskunft bei Schufa & Co. herausfinden und gegebenenfalls richtigstellen lassen. Seit 01.04.2010 verlangt das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) diese Selbstauskünfte ohne Kosten, zumindest einmal im Jahr. Das ist auf der einen Seite schön, andererseits jedoch mit einem hohen Aufwand verbunden, herauszufinden, wo überall Informationen über mich gespeichert sein könnten.

Hier hilft die Piratenpartei mit dem Piratendienste e. V. (i. G.), dieser bietet eine Webseite zur Generierung von Selbstauskunftsanfragen an bislang 18 Wirtschaftsauskunfteien an. Nach Eingabe der persönlichen Daten Namen, Anschrift und Geburtsdatum werden entsprechende Formulare erstellt, die ausgedruckt und an die Unternehmen verschickt werden können. Die eingegebenen Daten werden nur zur Generierung der Schreiben verwendet und nicht gespeichert, ohne diese Daten könnten die Auskunfteien die Anfragen jedoch nicht bearbeiten, außerdem muß eine Kopie des Personalausweises zur Legitimierung beigefügt werden.

Ob mit oder ohne Piratendienste: Macht von eurem Recht Gebrauch!

(Via Piratenpartei)

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