Dänemark zerstört deutsche Medaillenträume

Als Fan der SG Flensburg-Handewitt bin ich immer ein wenig hin- und hergerissen, wenn es um Turniere geht, bei denen die Nationalmannschaften aus Deutschland und Dänemark aufeinander treffen. Nicht umsonst wird der nördlichste Bundesligist schon mal als „SG Dänemark“ verballhornt und ich bange lieber mit den dänischen SG-Profis als mit Klein und Zeitz vom „Klassenfeind“ THW Kiel. Bei Olympia war dieses Aufeinandertreffen für den heutigen letzten Spieltag der Vorrunde vorgesehen. Die Ausgangslage war für die Teams grundverschieden: Die Jungs von Heiner Brand konnten mit einem Sieg Gruppenerster werden und sogar ein Unentscheiden würde für das Weiterkommen reichen. Die Dänen hatten sich im Turnierverlauf bereits 2 Unentschieden und eine Niederlage erlaubt und mußten den Weltmeister unbedingt besiegen, um das Ticket für das Viertelfinale zu lösen. Und so kam es denn auch, beim 27:21 (15:12) war es ausgerechnet der Neu-Flensburger Lasse Boesen, der mit 8 Toren das Schicksal der DHB-Mannschaft besiegelte. Nun kann ich ganz entspannt den Dänen die Daumen halten, die am Mittwoch auf den Olympiasieger von 2004, Kroatien, treffen.

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