Oliver Roggisch zu den Schiedsrichtern bei der Handball-WM

Oliver Roggisch, Abwehrchef der deutschen Handball-Nationalmannschaft und der Rhein-Neckar-Löwen, hat sich in seiner Kolumne bei Spox.de zu den letzten beiden WM-Spielen geäußert, die beide unter fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen knapp verloren wurden:

Ich möchte eines klarstellen: Ich würde nicht von Betrug reden. Ich glaube nicht, dass ein Schiedsrichter absichtlich so pfeift. Es ist natürlich bitter, wenn derjenige, der es falsch sieht, denjenigen überstimmt, der es richtig gesehen hat. So war das in der Szene gegen Dänemark mit Jogi Bitter.

Ich will aber die Schiris dennoch in Schutz nehmen. Sie haben in einer Stresssituation falsch reagiert und Fehler gemacht. Wenn sie daraus lernen, ist alles okay. Wir haben nämlich auch viele Fehler gemacht.

Aus dem Affekt heraus haben sich bei uns die Emotionen gegen die Referees kanalisiert, aber es war übertrieben. Mit ein bisschen Abstand muss man sagen, dass wir drei Matchbälle hatten, um ins Halbfinale einzuziehen. Wir haben keinen genutzt. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, dass wir es in den entscheidenden Phasen nie geschafft haben, die Big Points zu machen. (Quelle: Spox.de)

Außerdem verspricht er, dass die Mannschaft im Kampf um Platz 5 (heute 15 Uhr, live bei RTL und im Ticker bei Handball-World) gegen Ungarn nochmal alles geben wird, um einen versöhnlichen Abschluß dieser WM zu schaffen. Das fände ich persönlich ganz prima, denn im Tippspiel habe ich den 5. Platz für das DHB-Team vorhergesagt und würde einen Extra-Punkt bekommen. 🙂

  • Markus

    Es war eine echte Frechheit. Ich weiß auch nicht, aber ich fand das einfach nur noch unfair. Ich habe mir beide Spiele angesehen und ich war so sauer. Wie kann ein Schiri so etwas nicht sehen? Also bitte wo war der denn mit seinen Augen? Ich muss sagen, dass ich ihm nicht unbedingt Absicht unterstellen möchte, aber so etwas darf einem Schiri in der Liga nicht passieren. Das geht einfach nicht. Diese beiden Schiris haben uns das Finale gekostet bzw. den Sieg.

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