Sascha Lobos berechtigte Frage

Eigentlich muß man Sascha Lobo nicht rebloggen oder retwittern, denn es dürfte nur recht wenige in der deutschen Lobo Blogo- und Twittersphäre geben, die den freundlichen roten Irokesenschnitt mit dem Schnauzer nicht kennen und lieben lesen. Gestern hat er aber unter dem Titel „Erlaubtheiten“ eine berechtigte Frage gestellt, die mir glatt einen Fullquote wert ist:

Nur noch mal für mich zur Vergewisserung: Ich dürfte also mit 14 Jahren anfangen, großkalibrige Waffen zu benutzen und dann als 21jähriger Sportschütze mit einem Kofferraum voller halbautomatischer Waffen und 0,4 Promille auf der Autobahn mit 320 km/h vom Schützenfest zum CSU-Parteitag fahren – aber Computerspiele sollen verboten werden?

Um es mal am Rande zu bemerken: ich finde “Killerspiele” grauenvoll und Eltern, die sowas ihre minderjährigen Kinder spielen lassen, verantwortungslos. Aber ich glaube, dass sie nicht verboten werden sollten.

Word. Wo immer eine Lobby existiert, wird nichts passieren, das sieht man ja schon an dem Verbot des „Intel Friday Night Game“ („Diese Veranstaltung können wir derzeit in unserer Stadt nicht akzeptieren“), während die Internationale Waffenbörse („Unsere Börse hat mit Winnenden nichts zu tun“) die Gerichte beschäftigt.

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